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Einsatzmöglichkeiten von Umfragen: Dafür werden sie eingesetzt

Wofür Umfragen in Österreich eingesetzt werden: von der Mitarbeiterbefragung mit Betriebsrat bis zur Terminumfrage für den Vereinsausflug, mit Kennzahl und Vorlage je Anwendungsfall.

Autorin bei empirio.ai - Maria Malzewvon Maria MalzewAktualisiert am 23. September 2026Lesezeit 24 Min.

In einem Grazer Betrieb wurde umstrukturiert und die Teamleiterin möchte wissen, wie es ihren Leuten seither wirklich geht. An der JKU Linz braucht ein Student für seine Bachelorarbeit Antworten von ein paar hundert Personen. Und ein Webshop aus Salzburg fragt nach jeder Bestellung kurz nach, ob alles gepasst hat. Drei Situationen, ein Werkzeug: die Umfrage.

Einsatzmöglichkeiten von Umfragen gibt es weit mehr, als die meisten vermuten. Eine Umfrage holt Meinungen, Erfahrungen und Rückmeldungen vieler Menschen gleichzeitig ein, von der Belegschaft, der Kundschaft, den Vereinsmitgliedern, Schülerinnen und Schülern oder den Teilnehmenden einer Studie. Das Besondere daran: Die Antworten lassen sich am Ende nebeneinanderlegen und auswerten. Genau darin liegt der Unterschied zum Tratsch in der Kaffeeküche. Wir gehen mit dir alle Einsatzfelder durch, damit du siehst, was Befragungen leisten und was du mit einem Umfrage-Tool alles anstellen kannst. Denn was moderne Umfrage-Tools wie empirio.ai heute können, wird gern unterschätzt.


📌 Das Wichtigste im Überblick

  • Eine Umfrage zahlt sich aus, sobald eine einzelne Meinung nicht reicht.
  • Fünf Gruppen befragen: Betriebe, Schulen, Hochschulen, Privatleute, Vereine und Organisationen.
  • Häufigste Anlässe: Mitarbeiterbefragung, Kundenbefragung, Marktforschung, Abschlussarbeit, Veranstaltungen.
  • Fast jeder Anlass hat seine Kennzahl: eNPS, NPS, CSAT oder CES.
  • empirio.ai bietet mehr als 90 Vorlagen für jeden Anwendungsfall.

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Wer setzt Umfragen ein? Fünf Gruppen im Vergleich

Wer fragt, prägt die Umfrage. Ehe wir die Einsatzmöglichkeiten durchgehen, lohnt ein Blick darauf, wer die Umfrage erstellt: Die Personalabteilung eines Wiener Konzerns fragt anders als der Obmann eines Fußballvereins im Waldviertel, eine AHS-Lehrerin anders als eine Dissertantin an der Uni Innsbruck. Anlass, Zielgruppe und Tonfall hängen an der Person, die die Fragen stellt.

Gleich bleibt das Fundament. Eine Umfrage ist eine strukturierte Befragung mit festgelegten Fragen, die allen Befragten in derselben Form gestellt werden, damit die Antworten vergleichbar bleiben. Unterschiedlich ist, was danach passiert: Aus der Mitarbeiterbefragung wird eine Teambesprechung, aus der Kundenbefragung eine Änderung am Produkt, aus der Umfrage für die Masterarbeit das Ergebniskapitel.

Fünf Gruppen decken so gut wie alles ab, was dir im Alltag an Umfragen begegnet:

  • Unternehmen: Kundschaft, Belegschaft, Markt, Produkt, Veranstaltungen und Leads
  • Schulen: Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, Direktion und Eltern
  • Hochschulen und Studium: Lehrveranstaltungsevaluierung, Bachelor-, Master- und Diplomarbeit, Forschungsprojekte
  • Privat: Feste, Termine und Entscheidungen im Freundeskreis oder in der Familie
  • Weitere Organisationen: Vereine, Pfarren, Gemeinden, Ordinationen und Spitäler

Alle fünf Gruppen schauen wir uns jetzt der Reihe nach an.

Beispielfrage im Umfrage-Tool empirio.ai, welche Zielgruppen Umfragen einsetzen. Zur Auswahl stehen Unternehmen, Schulen, Hochschule/Studierende, Privat und Weitere Organisationen.

Unternehmen: Kundschaft, Belegschaft und Markt befragen

Im Betrieb ersetzt die Umfrage das Bauchgefühl durch Rückmeldungen, die sich zählen lassen. Das gilt für das Zwei-Personen-Büro in Klagenfurt, das nach jedem Projekt um ein kurzes Feedback bittet, genauso wie für den Industriebetrieb in der Obersteiermark mit jährlicher Befragung der gesamten Belegschaft. Von einem Umfrage-Tool für Unternehmen erwartet man deshalb vor allem drei Dinge: Anonymität, Datenschutz und eine Auswertung, die ohne Excel-Nachtschicht auskommt.

Im Unternehmen kommen diese Anlässe am häufigsten vor:

  • Kundschaft befragen: Eine Kundenbefragung erhebt die Zufriedenheit nach dem Kauf, bewertet den Support oder klärt, warum jemand gekündigt hat.
  • Belegschaft befragen: Eine Mitarbeiterbefragung misst Stimmung, Führung und Zufriedenheit, vom ersten Arbeitstag bis zum Austrittsgespräch.
  • Markt erforschen: Zielgruppe kennenlernen, Preisschwellen austesten und Markenbekanntheit messen, bevor Budget in Produkt oder Kampagne fließt.
  • Produkt-Feedback einholen: Funktionen reihen und Ideen prüfen, ehe die Entwicklung beginnt.
  • Veranstaltungen bewerten lassen: Anmeldung, Programmwünsche und Rückmeldung nach der Tagung.
  • Leads qualifizieren: Interessierte beantworten vor dem Verkaufsgespräch ein paar Fragen zu ihrer Situation.

Schulen: Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, Direktion und Eltern

In der Schule bringt die Umfrage ans Licht, was im Klassenzimmer niemand laut sagt. Sie muss ohne Anmeldung laufen, am Handy gut aussehen und in fünf Minuten erledigt sein, sonst füllt sie niemand aus. Ein Umfrage-Tool für Schulen ist genau auf diese Bedingungen zugeschnitten, von der Volksschule bis zur BHS.

An Schulen sind vor allem diese Anlässe verbreitet:

  • Unterricht evaluieren: Lehrkräfte holen nach einem Kapitel oder am Semesterende anonym Feedback ein, meist per QR-Code an der Tafel.
  • Eltern befragen: Kommunikation mit der Schule, Nachmittagsbetreuung, Schulbuffet oder die Zufriedenheit mit dem Kindergarten.
  • Schulklima erheben: Wohlbefinden und Zusammenhalt über alle Klassen hinweg, als Grundlage für Schulentwicklung, Schulforum und SGA.
  • Wissen abfragen: ein Quiz oder Wissenstest als Lernkontrolle, bei dem jede Person ihre Punkte sieht.
  • Abstimmen: Die Klasse entscheidet über das Ziel der Sportwoche oder das Motto für den Maturaball.

Hochschulen und Studium: Lehre evaluieren, Daten erheben

An Universität, FH und Pädagogischer Hochschule prallen zwei Welten aufeinander. Auf der einen Seite steht die Verwaltung mit ihrer Lehrveranstaltungsevaluierung und Befragungen zum Campusleben, auf der anderen stehen Studierende, die für ihre eigene Arbeit forschen. Beide nutzen dasselbe Werkzeug, aber mit ganz anderen Ansprüchen an Methode und Umfang. Hochschulen brauchen ein Umfrage-Tool für Hochschulen, das Dutzende Lehrveranstaltungen parallel abbildet, Studierende vor allem ein kostenloses Umfrage-Tool fürs Studium.

Im Hochschulbetrieb sind das die typischen Anlässe:

  • Lehrveranstaltungen evaluieren: Zum Semesterende beurteilen Studierende Aufbau, Verständlichkeit und Betreuung der LV.
  • Daten für die Abschlussarbeit erheben: Eine Umfrage für die Bachelorarbeit oder Masterarbeit muss methodisch nachvollziehbar und lückenlos dokumentiert sein.
  • Forschungsprojekte: Institute befragen große Stichproben mit Quoten, Filterführung und Export in SPSS oder R.
  • Campus-Feedback: Mensa, Bibliothek, Anmeldesystem, im Kern eine Kundenbefragung und keine Evaluierung.

Privat: Feste planen, Termine finden, Entscheidungen treffen

Privat kommt die Umfrage überall dort zum Einsatz, wo sich eine Gruppe einigen muss und niemand eine WhatsApp-Gruppe mit 200 Nachrichten will. Solche Fälle stehen in keiner Statistik, dürften aber die häufigsten von allen sein. Ein Konto braucht dafür niemand, ein Link genügt.

Im privaten Umfeld sind das die Klassiker:

  • Weihnachtsfeier oder Geburtstagsfest planen: Termin, Lokal und Essen abstimmen, in zwei Minuten angelegt.
  • Urlaubsziel mit Freunden wählen: damit am Ende ein Ergebnis steht und nicht die lauteste Stimme gewinnt.
  • Gästeliste und Mitbringsel: wer kommt, wer welchen Kuchen bringt, wer eine Mitfahrgelegenheit nach Innsbruck braucht.
  • Familienentscheidungen: Schiwoche im Februar oder Badeurlaub im August, Geschenk für die Großeltern, Termin für den Grillabend.

Weitere Organisationen: Vereine, Pfarren, Gemeinden, Gesundheitswesen

Zwischen Betrieb und Privatleben liegt ein breites Feld von Organisationen, die laufend befragen, ohne dass jemand das Wort Marktforschung in den Mund nehmen würde. Ihnen gemeinsam ist, dass die Befragten freiwillig und oft ehrenamtlich dabei sind und darum umso sorgsamer behandelt werden wollen.

Bei Vereinen und Organisationen sieht das so aus:

  • Vereine: Mitglieder zu Trainingszeiten, zum Feuerwehrfest oder zur neuen Vereinsjacke befragen, Ehrenamtliche nach dem, was sie hält.
  • Pfarren: Gottesdienstzeiten, Angebote für Familien, Rückmeldung nach dem Pfarrfest oder der Ministrantenfahrt.
  • Gemeinden: Bürgerbeteiligung zum neuen Spielplatz, zur Ortsdurchfahrt oder zur Nutzung des Gemeindesaals.
  • Ordinationen und Spitäler: Patientenzufriedenheit nach dem Termin oder nach der Entlassung, anonym und am Handy ausfüllbar.

Mehr als 90 Vorlagen für jeden Anlass

Zu jeder Einsatzmöglichkeit aus diesen fünf Gruppen gibt es bei empirio.ai einen fertigen Fragebogen. Du wählst die passende Vorlage aus und startest sofort, oder du lässt dir von der KI einen Fragebogen erstellen, der auf deinen Fall zugeschnitten ist. Jetzt kostenlos starten

Ab hier gehen wir die wichtigsten Einsatzmöglichkeiten einzeln durch. Denn selbst innerhalb einer Gruppe steckt Vielfalt: Eine Mitarbeiterbefragung kann eine Jahresbefragung sein, ein Austrittsgespräch oder ein 360-Grad-Feedback, eine Kundenbefragung eine NPS-Umfrage oder die Bewertung eines Support-Kontakts. Am Ende des Artikels findest du alles noch einmal als Tabelle, mit dem passenden Anwendungsfall und der Kennzahl dazu.

Mitarbeiterbefragung: Wie geht es der Belegschaft wirklich?

Eine Mitarbeiterbefragung ist jene Umfrage, bei der die Befragten am meisten riskieren. Wer heute anonym über die Chefin urteilt, sitzt morgen wieder mit ihr in der Besprechung. Über Erfolg oder Misserfolg entscheidet deshalb nicht die Länge des Fragebogens, sondern ob das Team der zugesagten Anonymität glaubt und ob nach der Befragung spürbar etwas passiert.

Abgefragt werden Zufriedenheit mit der Tätigkeit, mit Führung, Zusammenarbeit und Arbeitsbedingungen, dazu Belastung und die Frage, ob jemand den eigenen Arbeitgeber weiterempfehlen würde. In Betrieben mit Betriebsrat kommt dieser früh ins Spiel: Nach § 96 Abs. 1 Z 2 Arbeitsverfassungsgesetz braucht die Einführung von Personalfragebögen die Zustimmung des Betriebsrats, sofern sie mehr abfragen als allgemeine Angaben zur Person und die fachlichen Voraussetzungen für die vorgesehene Verwendung. Ob eine anonyme Stimmungsumfrage darunterfällt, ist im Einzelfall zu klären, in der Praxis regelt das häufig eine Betriebsvereinbarung.

Mitarbeiterbefragung in empirio.ai: Frage, ob jemand in zwei Jahren noch im Unternehmen arbeiten wird, beantwortet auf einer fünfstufigen Skala

Woran das Team merkt, ob die Anonymität ernst gemeint ist:

Was Vertrauen aufbaut

  • Offen sagen, dass Abteilung, Alter und Dienstjahre nur für die Statistik erhoben werden.
  • Ergebnisse erst ab einer vorher genannten Gruppengröße anzeigen, üblich sind 4 oder 5 Personen.
  • Ein kurzer Begleittext in der Einladung: Zweck, Ablauf und was mit den Antworten geschieht.

Was Vertrauen kostet

  • Eine Einladung mit persönlichem Link und dem Namen im Betreff.
  • Abteilung, Alter und Dienstjahre abfragen und kein Wort dazu, wozu.
  • Schweigen zur Frage, was gespeichert wird und was nicht.

Welche Arten von Mitarbeiterbefragungen es gibt

Mitarbeiterbefragungen kommen in mehreren Formen daher, je nachdem, ob es um das Gesamtbild geht, um einen bestimmten Moment im Arbeitsleben oder um eine einzelne Führungskraft. Manche finden einmal im Jahr statt, andere alle paar Wochen, wieder andere nur beim Einstieg oder beim Abschied. Die meisten Betriebe kombinieren zwei oder drei dieser Formen:

  • Jahresbefragung: einmal jährlich die gesamte Belegschaft, liefert das Gesamtbild, reagiert dafür langsam, weil zwischen Problem und Ergebnis Monate liegen.
  • Pulse-Befragung: alle zwei bis vier Wochen drei bis fünf gleichbleibende Fragen, damit ein Verlauf entsteht. Zeigt zwischen zwei großen Erhebungen, ob die Stimmung dreht, etwa nach einem Führungswechsel. Wer den Rhythmus nicht durchhält, hat keinen Puls, sondern drei zufällige Messpunkte.
  • Onboarding-Befragung: nach den ersten Wochen, solange der Blick von außen noch unverbraucht ist.
  • Austrittsbefragung: Wer kündigt, sagt meist am offensten, warum.
  • Führungskräfte-Feedback und 360-Grad-Feedback: Rückmeldung an eine Person aus mehreren Richtungen, vom Team, von Kolleginnen und Kollegen und von der eigenen Vorgesetzten.
  • Arbeitsplatzevaluierung psychischer Belastung: die Erhebung, mit der Betriebe psychische Belastungen in die Arbeitsplatzevaluierung nach dem ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG) einbeziehen. Die Arbeitsinspektion nennt als häufigste Belastungsfaktoren Zeitdruck, schwieriges Klientel und belastende Zusammenarbeit.

Eine Zahl für das große Ganze braucht jede Mitarbeiterbefragung, egal in welcher Form, sonst lässt sich über die Jahre nichts vergleichen. Durchgesetzt hat sich dafür der Employee Net Promoter Score, kurz eNPS, das Gegenstück zum Net Promoter Score aus der Kundenbefragung. In einem Team von acht Leuten ist die Zahl allerdings mit Vorsicht zu lesen: Ein einzelner Wechsel bewegt den Wert kräftig und die Anonymität steht auf wackeligen Beinen.

Exkurs: der eNPS

Der eNPS stellt genau eine Frage: Wie wahrscheinlich ist es, dass du deinen Arbeitgeber weiterempfiehlst, auf einer Skala von 0 bis 10? Vom Anteil der Promotoren (9 und 10) wird der Anteil der Kritiker (0 bis 6) abgezogen. Rechnen musst du das nicht selbst: Gib deine drei Gruppenzahlen ein und lass den eNPS-Wert berechnen.

Du willst wissen, wie es deinem Team wirklich geht? Dann kannst du noch heute damit anfangen: Mit empirio.ai erstellst du die perfekte Mitarbeiterbefragung, anonym, auf Basis einer Vorlage und mit Auswertung auf Knopfdruck.

Kundenbefragung: Zufriedenheit, Treue und Aufwand messen

Eine Kundenbefragung richtet sich an Menschen, die etwas gekauft, gebucht oder genutzt haben. Sie will wissen, wie es ihnen dabei ergangen ist, möglichst knapp nach dem Moment, in dem diese Erfahrung entstanden ist. Wer drei Wochen nach dem Anruf beim Kundendienst fragt, bekommt eine verblasste Erinnerung, nicht das Erlebnis.

Im Unterschied zur Belegschaft ist die Kundschaft nicht ans Haus gebunden: Wer keine Lust hat, klickt den Link weg. Über den Rücklauf entscheiden darum Kürze, Zeitpunkt und Kanal, nicht die Gründlichkeit des Fragebogens. Das gilt für den Webshop aus Salzburg genauso wie für den Schiverleih in Tirol und das Gasthaus im Mühlviertel.

Kundenbefragung in empirio.ai mit der Frage nach der Gesamtzufriedenheit, beantwortet auf fünf Stufen von sehr unzufrieden bis sehr zufrieden

Der Zeitpunkt einer Kundenbefragung wiegt fast so schwer wie die Frage selbst. Deshalb lohnt sich der Blick auf die einzelnen Arten.

Welche Arten von Kundenbefragungen es gibt

Kundenbefragungen unterscheiden sich in erster Linie durch den Moment, in dem sie gestellt werden: unmittelbar nach einem Kontakt, in regelmäßigen Abständen oder genau dann, wenn jemand geht. Je näher die Frage am Erlebnis liegt, desto konkreter fällt die Antwort aus. Geordnet nach diesem Moment ergeben sich folgende Arten:

  • Zufriedenheitsumfrage nach dem Kauf: ein bis drei Fragen direkt nach Bestellung oder Zustellung, meist als CSAT ausgewertet.
  • Support-Bewertung: nach einem erledigten Ticket, häufig mit der Aufwandsfrage des CES.
  • NPS-Umfrage: in festen Abständen an die gesamte Kundschaft, für das Gesamtbild zur Treue.
  • Jährliche Kundenbefragung: ausführlicher, für die Stammkundschaft, mit Fragen zu Produkt, Service und Preis.
  • Kündigungsbefragung: Wer geht, wird nach den Gründen gefragt, solange sie noch präsent sind.
  • Feedback zu Website und Bestellvorgang: direkt im Webshop, genau an der Stelle, an der es hakt.

NPS, CSAT und CES: die drei Kennzahlen der Kundenbefragung

Drei Kennzahlen haben sich in der Kundenbefragung etabliert und sie messen absichtlich drei verschiedene Dinge. Ein verbreiteter Irrtum: Man erhebt den NPS und glaubt, damit die Zufriedenheit gemessen zu haben. Der NPS bildet aber die Bereitschaft zur Weiterempfehlung ab und die kann hoch sein, obwohl der letzte Einkauf enttäuscht hat.

KennzahlWas sie misstFrage und Skala
NPS (Net Promoter Score)Treue, WeiterempfehlungEmpfehlungsbereitschaft auf 0 bis 10, Ergebnis zwischen minus 100 und plus 100
CSAT (Customer Satisfaction Score)Zufriedenheit mit einem konkreten KontaktZufriedenheit auf einer Skala, meist 1 bis 5, Ergebnis als Anteil der Zufriedenen in Prozent
CES (Customer Effort Score)Aufwand auf KundenseiteZustimmung zu „Das Unternehmen hat es mir leicht gemacht“, meist 1 bis 7

In der Praxis heißt das:

So greifen die drei ineinander

  • CSAT unmittelbar nach einem Kontakt, mit einer einzigen Frage.
  • CES nach einem Ablauf wie Bestellung oder Reklamation.
  • NPS in größeren Abständen an die gesamte Kundschaft.

So machst du sie unbrauchbar

  • Alle drei Kennzahlen in jeder Umfrage, nach der zweiten Skalenfrage steigen die Befragten aus.
  • Die Skala von Welle zu Welle verändern, dann ist kein Vergleich mehr möglich.

Tipp

Für alle drei Kennzahlen gibt es bei empirio.ai einen eigenen Online-Rechner. Du trägst die Antworten aus deiner Umfrage ein und kannst in ein paar Sekunden den NPS berechnen, den CSAT berechnen oder den CES berechnen.

Du willst wissen, wie zufrieden deine Kundschaft ist? Dann kannst du gleich loslegen: Mit empirio.ai erstellst du die perfekte Kundenbefragung, mit NPS-Fragetyp und fertigen Fragebögen für CSAT und CES.

Marktforschung: Zielgruppe, Preis und Marke prüfen, bevor du investierst

Bei der Marktforschung per Umfrage geht es um Menschen, die noch gar nicht bei dir gekauft haben. Genau das unterscheidet sie von der Kundenbefragung: keine Adressliste, keine Beziehung, kein konkreter Anlass. Die Teilnehmenden musst du dir erst suchen. Dafür hörst du von genau jenen Leuten, die du sonst nie erreichst. Ausgerechnet die sind oft am interessantesten.

Der Gewinn: Du sicherst Entscheidungen ab, bevor sie ins Geld gehen. Eine Umfrage mit ein paar hundert Teilnehmenden zeigt vorab, ob deine Annahme zu Produkt, Preis oder Kampagne trägt. Dabei zählt die Stichprobe. Wer nur die eigenen Instagram-Follower befragt, erfährt, was die eigenen Follower denken, über den österreichischen Markt sagt das wenig. Ein Abgleich mit den Bevölkerungsdaten von Statistik Austria zeigt rasch, ob deine Befragten nach Alter, Bundesland und Bildung zur Zielgruppe passen. Wann eine Umfrage für eine ganze Gruppe spricht, erklären wir im Beitrag zur repräsentativen Umfrage.

Marktforschung ist kein einzelnes Format, sondern ein Bündel an Fragestellungen mit demselben Ziel: Zahlt sich das aus? Je nach Frage schaut der Fragebogen völlig anders aus. Typische Fragen, die eine Marktforschungsumfrage klärt:

  • Zielgruppenanalyse: Wer braucht das Angebot und wie erreichen wir diese Leute?
  • Preisbereitschaft: Ab wann wirkt ein Produkt billig, ab wann überteuert?
  • Markenbekanntheit: Wie viele kennen die Marke spontan, wie viele erst auf Nachfrage?
  • Konzept- und Produkttest: Welche von drei Varianten überzeugt und warum?
  • Mitbewerbervergleich: Wo steht das eigene Angebot aus Sicht der Zielgruppe?
  • Werbewirkung: Bleibt die Botschaft hängen und bewirkt sie, was sie soll?

Für die Preisfrage hat sich die Methode nach Van Westendorp bewährt: Statt nach einem einzigen Wunschpreis fragt sie nach vier Preisschwellen, von „zu billig, um gut zu sein“ bis „zu teuer“. Bei empirio.ai liegt sie als fertige Vorlage bereit, ebenso Zielgruppenanalyse und Werbewirkungstest. Die Fragen musst du also nicht selbst erfinden.

Du willst deinen Markt kennen, bevor du investierst? Dann kannst du sofort loslegen: Mit empirio.ai erstellst du die perfekte Marktforschungsumfrage, von der Zielgruppenanalyse bis zum Preistest nach Van Westendorp.

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Produkt-Feedback: Funktionen reihen, bevor entwickelt wird

Beim Produkt-Feedback per Umfrage befragst du die Menschen, die dein Produkt tatsächlich verwenden: Was fehlt, was nervt, was nutzen sie nie? Die knappe Entwicklungszeit fließt dann in das, was den meisten wirklich weiterhilft. Kaum ein anderer Anwendungsfall führt so geradlinig von der Antwort zur Aufgabe, weil am Ende eine Liste steht, die das Team abarbeiten kann.

Verlockend ist es, einfach nach Wunschfunktionen zu fragen. Heraus kommt dann eine Wunschliste, auf der alles wichtig ist. Ergiebiger sind konkrete Situationen: Wo bist du zuletzt hängen geblieben? Welche Aufgabe dauert länger, als sie sollte? Was hast du außerhalb des Produkts erledigt, weil es drinnen nicht ging? Aus solchen Antworten werden Aufgaben, aus Wunschlisten nicht.

Der Kanal spielt ebenfalls mit. Eine Umfrage, die unmittelbar nach einer Aktion im Produkt aufgeht, liefert Antworten zu genau dieser Aktion. Ein Mail an alle Nutzenden liefert das Gesamtbild. Beides hat seine Berechtigung, nur nicht in derselben Umfrage. Und wer nach Feedback fragt, muss Kritik aushalten können, sonst war die Frage nicht ernst gemeint.

Tipp

Lass jede Funktion zweimal bewerten, einmal nach Wichtigkeit und einmal nach Zufriedenheit mit dem heutigen Stand. Hohe Wichtigkeit bei niedriger Zufriedenheit ergibt deine Prioritätenliste. Funktionen mit niedriger Wichtigkeit darfst du ruhig liegen lassen, auch wenn einzelne Stimmen noch so laut sind.

Du willst wissen, welche Funktion als Nächstes drankommt? Dann kannst du deine Nutzenden direkt fragen: Mit empirio.ai erstellst du die perfekte Produkt-Feedback-Umfrage, eingebettet in deine Website oder als Link im Mail.

Event-Feedback: drei Umfragen für eine Veranstaltung

Beim Event-Feedback ist das Zeitfenster kürzer als bei jeder anderen Umfrage: Am Tag nach der Tagung antworten noch viele, eine Woche später kaum jemand. Wer die Umfrage erst im Nachhinein plant, verschenkt genau jene Stunden, in denen die Eindrücke frisch und die Bereitschaft hoch sind.

Eine Veranstaltung ist nicht ein Anlass, sondern drei. Vor dem Event unterstützt eine kurze Umfrage die Planung, währenddessen liefert ein Stimmungsbild die Grundlage zum Nachjustieren und danach folgt die eigentliche Bewertung: Gibt es eine Wiederholung? Alle drei mit einem einzigen Fragebogen abzudecken geht nicht, dafür liegen Fragen und Zeitpunkte zu weit auseinander.

  1. Vor der Veranstaltung. Termin, Themenwünsche, Anreise und Verpflegung abfragen, damit das Programm zu den Gästen passt und nicht umgekehrt.
  2. Während der Veranstaltung. Ein QR-Code auf der Leinwand oder am Stand, dahinter drei Fragen zum laufenden Programmpunkt. So lässt sich ein Workshop noch am selben Nachmittag anpassen. Eine Umfrage mit QR-Code ist in weniger als zehn Minuten angelegt.
  3. Nach der Veranstaltung. Gesamteindruck, Bewertung einzelner Programmpunkte, Organisation und die Frage, ob jemand wiederkommt oder das Event weiterempfiehlt. Versand am Tag danach, eine Erinnerung nach drei Tagen, dann ist Schluss.

Auf einer Messe in Wien oder bei einem Kongress in Salzburg kommt eine vierte Rolle dazu: die Umfrage am Stand als Gesprächseinstieg und Kontaktsammler. Sie gehört allerdings eher zur Lead-Qualifizierung als zum Feedback. Beides zu vermischen liegt nahe, verwässert aber beides.

Du willst wissen, wie deine Veranstaltung angekommen ist? Dann kannst du die Umfrage schon heute vorbereiten: Mit empirio.ai erstellst du die perfekte Event-Feedback-Umfrage, mit QR-Code für den Saal und Versand am Tag danach.

Lead-Qualifizierung: Anfragen sortieren, bevor der Vertrieb anruft

Lead-Qualifizierung per Umfrage bedeutet: Interessierte beantworten ein paar Fragen zu ihrer Situation, bevor sich jemand aus dem Vertrieb meldet. Das Gespräch beginnt dann bei den richtigen Leuten und mit dem passenden Angebot. Am Anfang steht nicht das Kontaktformular mit Name und E-Mail-Adresse, sondern ein kurzer Dialog.

Beide Seiten profitieren. Wer anfragt, bekommt statt eines allgemeinen Rückrufs ein Gespräch, das beim eigenen Problem einsetzt. Der Vertrieb weiß vorher, ob ein Zehn-Personen-Team aus Dornbirn anfragt oder ein Betrieb mit Standorten in drei Bundesländern. Verkaufen ist dabei zweitrangig, sortieren ist die Aufgabe: Welche Anfrage verdient ein Telefonat, welche ein Mail mit drei Links und welche gar nichts?

Anders als bei den übrigen Einsatzmöglichkeiten ist eine solche Umfrage nie anonym, ihr ganzer Sinn ist ja die Zuordnung zu einer Person. Genau deshalb braucht sie einen klaren Hinweis, was mit den Angaben geschieht, dazu eine Einwilligung für die Kontaktaufnahme danach. In Österreich gelten dafür die DSGVO und ergänzend das Datenschutzgesetz (DSG), Aufsichtsbehörde ist die Datenschutzbehörde in Wien, die auf ihrer Website die Pflichten von Verantwortlichen zusammenfasst. Wie du eine Umfrage mit Kontaktdaten sauber aufsetzt, steht im Beitrag zum Datenschutz bei Umfragen.

Halte den Fragebogen kurz, am besten unter fünf Fragen. Jede zusätzliche Frage kostet Abschlüsse. Was du im Gespräch sowieso klärst, hat im Formular davor nichts verloren.

Du willst Anfragen vorsortieren, bevor der Vertrieb zum Hörer greift? Dann kannst du gleich anfangen: Mit empirio.ai erstellst du die perfekte Umfrage zur Lead-Qualifizierung, mit 100 % EU-Hosting.

Bildung und Forschung: Umfragen von der Volksschule bis zur Masterarbeit

In Bildung und Forschung dienen Umfragen zwei Zwecken: Unterricht und Lehre zu verbessern und Daten für wissenschaftliche Fragestellungen zu gewinnen. Beides verlangt anderes als eine Kundenbefragung. Im Klassenzimmer zählt Einfachheit, in der Forschung die Methode.

Gemeinsam ist allen drei Feldern, dass die Befragten meist jung sind und am Smartphone antworten. Ein Fragebogen, der am Laptop gut ausschaut, wird am Handy in der letzten Bank schnell zur Geduldsprobe. Kurze Fragen, wenig Text und ein QR-Code statt eines abgetippten Links entscheiden hier zwischen vollem und halbem Rücklauf.

Umfragen in der Schule: Unterrichtsfeedback und Elternbefragung

In der Schule holen Lehrkräfte am Ende eines Kapitels Rückmeldung von ihren Schülerinnen und Schülern ein, die Direktion befragt Eltern zur Kommunikation oder zur Nachmittagsbetreuung und im Klassenrat wird über das Ziel der Sportwoche abgestimmt. Anonymität ist hier entscheidend, sonst antworten die Schülerinnen und Schüler das, was die Lehrkraft hören möchte. An der AHS erheben manche Schülerinnen und Schüler für ihre vorwissenschaftliche Arbeit (VWA) selbst Daten per Umfrage, an der BHS für die Diplomarbeit. Welche Vorgaben zu Datenschutz und Einwilligung gelten, klärst du vor der ersten Elternbefragung am besten mit der Direktion, die weiß, was über Schulforum, Schulgemeinschaftsausschuss (SGA) oder Elternverein abzustimmen ist.

Umfragen an der Hochschule: Lehrveranstaltungsevaluierung und Campus-Feedback

An Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen ist die Lehrveranstaltungsevaluierung der häufigste Anwendungsfall. Zum Semesterende beurteilen Studierende Aufbau, Verständlichkeit und Betreuung einer Lehrveranstaltung und die Ergebnisse gehen an die Lehrenden zurück. Daneben laufen Befragungen zu Mensa, Bibliothek und Studienorganisation, die eher einer Kundenbefragung gleichen. Wer die eigene LV unabhängig von der offiziellen Evaluierung verbessern will, braucht nur eine kurze Umfrage nach der dritten Einheit. Dann bleibt im Semester noch Zeit, etwas zu ändern.

Umfrage für die Abschlussarbeit und für Forschungsprojekte

Bei der Umfrage für die Bachelorarbeit oder Masterarbeit zählt die Methode zur Prüfungsleistung, an der Uni Wien genauso wie an der FH Joanneum oder der TU Graz. Gute Fragen allein reichen deshalb nicht. Die Fragen müssen aus der Forschungsfrage abgeleitet sein, die Skalen zur geplanten Auswertung passen und die Stichprobe muss dokumentiert werden, von der Operationalisierung bis zur Suche nach Teilnehmenden. Ob du offen und erkundend fragst oder mit festen Antwortvorgaben, hängt davon ab, ob deine Arbeit qualitativ oder quantitativ angelegt ist. Diese Entscheidung fällt vor der ersten Frage und nicht danach. Spätestens bei der Präsentation oder Defensio deiner Arbeit kommt sie zur Sprache.

Du willst Unterricht, Lehre oder deine Abschlussarbeit mit echten Daten unterlegen? Dann kannst du gleich beginnen: Mit empirio.ai erstellst du die perfekte Schulumfrage, die perfekte Lehrveranstaltungsevaluierung oder die perfekte Umfrage für deine Abschlussarbeit.

Vereine und kleine Teams: die unterschätzten Einsatzmöglichkeiten

Vereine und kleine Teams greifen seltener zur Umfrage, als ihnen guttun würde. Beide halten sich für zu klein dafür. Richtig ist das Gegenteil: Je kleiner die Runde, desto schwerer fällt ehrliche Kritik von Angesicht zu Angesicht und desto mehr bringt eine anonyme Umfrage.

Ein Verein befragt seine Mitglieder zu den Trainingszeiten, zur Sanierung der Kantine oder zur neuen Vereinsjacke. Vor der Generalversammlung sammelt die Obfrau Themen ein, danach fragt sie, ob sich die zwei Stunden ausgezahlt haben. Und die Ehrenamtlichen werden gefragt, was sie motiviert und was sie ans Aufhören denken lässt. Diese Antwort bekommt kein Vorstand beim Feuerwehrfest oder am Kirtag nebenbei. Ein Konto brauchen die Teilnehmenden dafür nicht. Wer es erst einmal ausprobieren möchte, kann eine Umfrage ohne Anmeldung erstellen.

Auch im Team ohne Personalabteilung lohnt sich die kleine Umfrage: nach dem Projekt eine Retrospektive mit fünf Fragen, vor dem Teamtag die Themenwünsche, nach dem Umzug ins neue Büro die Frage, was noch fehlt. Angenommen, dein Team besteht aus acht Leuten. Dann sind acht anonyme Antworten oft ehrlicher als eine Runde, in der die Chefin mit am Tisch sitzt und alle lieber auf ihre Jause schauen.

Eine Umfrage zahlt sich aus, sobald die Antwort einer einzelnen Person nicht reicht und die Diskussion in der Runde mehr kostet als fünf Minuten Fragebogen.

Du willst deinen Verein oder dein Team rasch befragen? Dann kannst du das in fünf Minuten erledigen: Mit empirio.ai erstellst du die perfekte Umfrage, kostenlos und ohne Konto für die Teilnehmenden.

Alle Einsatzmöglichkeiten von Umfragen im Überblick

Alle Einsatzmöglichkeiten von Umfragen führen auf eine einzige Frage zurück: Was willst du nach der Umfrage anders machen als davor? Wer das beantworten kann, hat den passenden Anwendungsfall in Sekunden gefunden. Wer es nicht kann, verschiebt die Umfrage besser, bis die Antwort steht.

Die Tabelle ordnet die häufigsten Ziele dem passenden Anwendungsfall zu und nennt die Kennzahl, die am Ende herauskommt. Für jeden dieser Fälle hält empirio.ai eine fertige Vorlage bereit, insgesamt 91 Vorlagen in 8 Rubriken, alle kostenlos nutzbar.

Welcher Anwendungsfall passt zu deinem Ziel?

Wenn du wissen willstDann passtKennzahl oder Ergebnis
ob dein Team zufrieden ist und bleibtMitarbeiterbefragung, ergänzt um Pulse-BefragungeneNPS, Zufriedenheit je Themenblock
ob die Kundschaft wiederkommt und dich weiterempfiehltKundenbefragung in festen AbständenNPS
wie ein einzelner Kontakt gelaufen istKurzumfrage direkt nach Kauf oder SupportCSAT, CES
ob Produkt, Preis oder Marke am Markt tragenMarktforschungsumfrage mit gesuchter StichprobeAnteile, Preisschwellen, Bekanntheit
welche Funktion als Nächstes entwickelt wirdProdukt-Feedback bei aktiven NutzendenWichtigkeit gegen Zufriedenheit
ob eine Veranstaltung wiederholt wirdEvent-Feedback am Tag danachGesamtzufriedenheit, Weiterempfehlung
welche Anfragen ein Gespräch wert sindLead-Qualifizierung mit unter fünf FragenSegment, Bedarf, Dringlichkeit
ob Unterricht oder Lehrveranstaltung ankommtUnterrichtsfeedback, LehrveranstaltungsevaluierungBewertung je Kriterium, offene Hinweise
ob deine Hypothese hältUmfrage für Abschlussarbeit oder Forschungsprojektstatistisch auswertbare Daten
wann der Vereinsausflug stattfindet und wer den Punschstand betreutAbstimmung oder Terminumfrage im Verein, Team und privatMehrheit, gemeinsamer Termin

Für jeden Anwendungsfall im Unternehmen gibt es eine eigene Lösungsseite, auf der du direkt startest: Mitarbeiterbefragung erstellen, Pulse-Befragung erstellen, Kundenbefragung erstellen, Marktforschungsumfrage erstellen, Produkt-Feedback erfassen, Event-Feedback erfassen und Leads mit Umfragen qualifizieren.

Für Bildung und Forschung stehen das Umfrage-Tool für Schulen, das Umfrage-Tool für Hochschulen, das kostenlose Umfrage-Tool für Studierende und für Institute die Lösung für die Forschungsumfrage bereit. Vereine, Teams und Privatpersonen kommen ohne eigene Lösungsseite aus, ihnen reichen eine Vorlage und ein Link.

Erledigt

Hast du dein Ziel in der Tabelle gefunden, kennst du jetzt die passende Art der Umfrage und die Kennzahl dazu. Den fertigen Fragebogen für jeden Anwendungsfall findest du in der Vorlagenübersicht.

Typische Fehler beim Einsatz von Umfragen

Gescheitert wird bei Umfragen selten an einer einzelnen Frage. Meist sind es ein paar Fehler, die in jedem Einsatzfeld gleich aussehen, beim Dorfverein wie beim Konzern in Wien. Was eine Umfrage von der ersten Minute an besser macht, von der Reihenfolge der Fragen bis zur Erinnerung per Mail, haben wir in unseren 8 Tipps für die perfekte Online-Umfrage zusammengetragen. Die größten Fehler sind diese:

  • Zu wenig Zeit für den Fragebogen. Viele denken, das geht sich schon aus. Passen Fragen und Antwortmöglichkeiten dann nicht zusammen, lassen sich die Antworten am Ende nicht auswerten und die ganze Umfrage war für nichts.
  • Eine Umfrage für alles auf einmal. Die Jahresbefragung fragt nebenbei nach Kantine, Logo und Betriebsausflug, weil man die Belegschaft ohnehin gerade erreicht. Übrig bleiben 60 Fragen, ein sinkender Rücklauf und Antworten, zu denen keine Entscheidung mehr passt.
  • Die falsche Kennzahl fürs Ziel. Wer erfahren will, wie der Support gelaufen ist, aber den NPS abfragt, bekommt eine Zahl zur Treue und keine zum Gespräch. Erst die Frage, dann die Kennzahl.
  • Der falsche Zeitpunkt. Drei Wochen nach der Veranstaltung oder dem Support-Anruf sind die Eindrücke verblasst. Je näher die Umfrage am Erlebnis liegt, desto ehrlicher und konkreter fallen die Antworten aus.
  • Ergebnisse ohne Folgen. Passiert nach der ersten Befragung nichts Sichtbares, hat die zweite den halben Rücklauf. Wer fragt, verspricht eine Reaktion, zumindest die Rückmeldung, was aus den Antworten geworden ist.
  • Anonymität versprechen, die es nicht gibt. In der Einladung steht „völlig anonym“, im Fragebogen werden Abteilung, Alter und Dienstjahre erhoben. In einem Team mit zwölf Leuten ist damit jede Antwort zuordenbar. Wie echte Anonymität gelingt, steht im Beitrag Anonyme Umfrage erstellen.

Fazit

Eine Umfrage gehört nicht nur in Unternehmen, sondern in jede Gruppe, deren Entscheidungen besser werden, wenn viele statt wenige gefragt werden. Die Reihenfolge ist dabei entscheidend: zuerst der Anwendungsfall und die Entscheidung dahinter, dann die Kennzahl und erst ganz am Ende die Fragen. Wer so vorgeht, braucht selten mehr als zehn Fragen und hält trotzdem Antworten in der Hand, mit denen sich etwas anfangen lässt.

Wie es weitergeht


Du weißt jetzt, welche Umfrage du brauchst?

empirio.ai, ein Online-Umfrage-Tool aus Deutschland, bringt für jeden Anwendungsfall in diesem Artikel eine fertige Vorlage mit, vom eNPS bis zur Elternbefragung an der Volksschule. Alle 91 Vorlagen ansehen

Häufig gestellte Fragen

Umfragen werden eingesetzt, um die Meinungen, Erfahrungen und Zufriedenheit vieler Menschen auf vergleichbare Weise zu erheben. Am häufigsten begegnen dir Mitarbeiterbefragungen, Kundenbefragungen, Marktforschung, Produkt- und Event-Feedback, Lead-Qualifizierung, Unterrichtsfeedback und Lehrveranstaltungsevaluierung sowie Umfragen für Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten. Dazu kommen Abstimmungen und Terminumfragen in Vereinen, Pfarren, Gemeinden, kleinen Teams und im Freundeskreis.

Umfragen werden nach Anlass und Zielgruppe eingeteilt. Zu den Mitarbeiterbefragungen zählen Jahres-, Pulse-, Onboarding- und Austrittsbefragung, zu den Kundenbefragungen die Zufriedenheitsumfrage nach dem Kauf, die Support-Bewertung und die NPS-Umfrage, zur Marktforschung Zielgruppenanalyse, Preistest und Markenbekanntheit. Dazu kommen Produkt- und Event-Feedback, Lead-Qualifizierung, Lehrveranstaltungsevaluierung und die Umfrage für die Abschlussarbeit. Methodisch trennt man quantitative Umfragen mit festen Antwortvorgaben von qualitativen Befragungen mit offenen Fragen.

Das Ziel einer Umfrage ist eine Entscheidung, die durch die Antworten besser wird: die Teambesprechung nach der Mitarbeiterbefragung, die Produktänderung nach der Kundenbefragung, der Preis nach dem Markttest oder der Termin für den Vereinsausflug. Bevor du die erste Frage schreibst, sollte klar sein, wen du befragst, was du danach entscheidest und welche Kennzahl dir hilft. Fehlt dieses Ziel, wird der Fragebogen lang und die Antworten passen zu keiner Entscheidung.

Eine Online-Umfrage erreicht viele Menschen auf einmal, kostet wenig und liefert Antworten, die sich sofort vergleichen und auswerten lassen. Anonyme Antworten fallen oft ehrlicher aus als das Gespräch von Angesicht zu Angesicht. Mit einer Vorlage steht die Umfrage in wenigen Minuten, wird per Link oder QR-Code verteilt und am Handy ausgefüllt. Wie viele mitmachen, hängt allerdings davon ab, wie kurz sie ist und wie nah sie am Anlass liegt.

Eine Umfrage ist sinnvoll, wenn eine Entscheidung von der Meinung oder Erfahrung vieler Menschen abhängt und die Antwort einer einzelnen Person nicht ausreicht. Nicht sinnvoll ist sie, wenn die Entscheidung bereits gefallen ist, wenn nach der Umfrage keine Reaktion geplant ist oder wenn vorhandene Daten die Frage schon beantworten. Wer befragt und dann nichts ändert, bekommt beim nächsten Mal weniger Antworten.

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