In Winterthur legt eine Teamleiterin zwei Abteilungen zusammen und möchte nach drei Monaten wissen, ob die Leute noch mitziehen. An der ZHAW braucht ein Student bis Ende Semester 150 ausgefüllte Fragebogen für seine Bachelorarbeit. Ein Onlineshop aus Luzern fragt nach jeder Lieferung, ob das Paket so angekommen ist, wie es sollte. Drei Situationen, ein Werkzeug: die Umfrage.
Die Einsatzmöglichkeiten von Umfragen reichen deutlich weiter, als die meisten vermuten. Umfragen werden eingesetzt, um Meinungen, Erfahrungen und Rückmeldungen vieler Personen so zu erfassen, dass sich die Antworten vergleichen und auswerten lassen: im Betrieb bei Mitarbeitenden und Kundschaft, an Schulen und Hochschulen bei Lernenden und Studierenden, in Vereinen bei den Mitgliedern und privat überall dort, wo sich eine Gruppe einigen muss. Wer diese Spannweite einmal gesehen hat, erkennt Gelegenheiten, in denen bisher geschätzt, diskutiert oder einfach von oben entschieden wurde. Unterschätzt wird dabei meistens, wie viel ein modernes Umfrage-Tool wie empirio.ai heute übernimmt, vom Fragebogen bis zur fertigen Auswertung.
📌 Das Wichtigste im Überblick
- Sobald du mehr als eine Meinung brauchst, ist eine Umfrage das richtige Mittel.
- Betriebe, Schulen, Hochschulen, Private und Organisationen setzen Umfragen ein.
- Am häufigsten: Mitarbeiterbefragung, Kundenbefragung, Marktforschung, Abschlussarbeit, Event.
- Jeder Anwendungsfall hat seine Kennzahl, vom eNPS bis zum CES.
- empirio.ai stellt mehr als 90 Vorlagen für jeden Anwendungsfall bereit.
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Wer Umfragen einsetzt: fünf Gruppen, fünf Blickwinkel
Wer über Einsatzmöglichkeiten redet, sollte zuerst klären, wer da eigentlich die Umfrage erstellt. Die HR-Abteilung eines Versicherers in Zürich stellt andere Fragen als der Vorstand eines Turnvereins im Emmental, eine Lehrperson an der Sek andere als eine Doktorandin an der Uni Basel. Anlass, Zielgruppe und Tonfall hängen an der Person, die fragt.
Gleich bleibt darunter die Umfrage als Methode: feste Fragen, allen Teilnehmenden in derselben Form gestellt, damit die Antworten am Schluss nebeneinander gelegt werden können. Der Unterschied liegt darin, was danach mit den Resultaten geschieht. Nach einer Mitarbeiterbefragung setzt sich das Team zusammen, nach einer Kundenbefragung wird am Produkt geschraubt, nach der Erhebung für die Bachelorarbeit entsteht ein Kapitel mit Tabellen.
Praktisch jede Umfrage aus dem Alltag lässt sich einer von fünf Gruppen zuordnen:
- Unternehmen: Kundschaft, Belegschaft, Markt, Produkt, Anlässe und Interessenten
- Schulen: Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler, Schulleitung, Schulpflege und Eltern
- Hochschulen und Studium: Lehrveranstaltungsevaluation, Bachelor- und Masterarbeit, Forschungsprojekte
- Privat: Anlässe, Termine und Entscheide im Freundeskreis, in der Familie oder in der WG
- Weitere Organisationen: Vereine, Kirchgemeinden, Gemeinden, Praxen und Spitäler
Gehen wir die fünf Gruppen der Reihe nach durch.

Unternehmen: Kundschaft, Belegschaft und Markt befragen
Im Betrieb ersetzt die Umfrage das Bauchgefühl der Geschäftsleitung durch Rückmeldungen von denen, die es wirklich wissen. Das gilt für das Zweierbüro in Bern, das nach jedem Auftrag eine kurze Rückfrage schickt, genauso wie für den Konzern mit Sitz in Basel, der jedes Jahr die gesamte Belegschaft in drei Sprachen befragt. Ein Umfrage-Tool für Unternehmen braucht dafür vor allem drei Dinge: glaubwürdige Anonymität, sauberen Datenschutz und eine Auswertung, die man der Geschäftsleitung ohne Nacharbeit zeigen kann.
Im Unternehmen kommen Umfragen typischerweise so zum Einsatz:
- Kundschaft befragen: Eine Kundenbefragung holt die Zufriedenheit nach dem Kauf ein, bewertet den Kundendienst oder fragt nach dem Grund für eine Kündigung.
- Belegschaft befragen: Eine Mitarbeiterbefragung misst Stimmung, Führung und Arbeitsbedingungen, vom ersten Arbeitstag bis zum Austrittsgespräch.
- Markt abklären: Zielgruppe verstehen, Preisakzeptanz prüfen und Bekanntheit messen, bevor Geld in Produkt oder Kampagne fliesst.
- Produkt-Feedback sammeln: Funktionen gewichten und Ideen testen, bevor die Entwicklung anfängt.
- Anlässe auswerten: Anmeldung, Programmwünsche und Rückmeldung nach dem Firmenanlass oder der Tagung.
- Interessenten vorqualifizieren: Ein paar Fragen vor dem Verkaufsgespräch klären, ob und worüber überhaupt gesprochen werden soll.
Schulen: Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler, Schulleitung und Eltern
An der Schule ist die Umfrage das Mittel für Rückmeldungen, die im Schulzimmer sonst niemand laut sagt. Damit sie funktioniert, muss sie ohne Login auskommen, auf dem Handy sauber aussehen und in einer Fünfminutenpause erledigt sein. Genau auf diese Bedingungen ist ein Umfrage-Tool für Schulen zugeschnitten.
Von der Primarschule bis zur Kanti sind das die üblichen Anlässe:
- Unterricht evaluieren: Lehrpersonen holen am Ende eines Themas anonym Rückmeldungen ein, per QR-Code an der Wandtafel.
- Eltern befragen: Kommunikation, Tagesstrukturen, Mittagstisch oder die Zufriedenheit mit der Kita.
- Schulklima erheben: Wohlbefinden und Zusammenhalt über alle Klassen, als Grundlage für die Schulentwicklung und die Berichte an Schulpflege oder Schulkommission.
- Lernstand prüfen: ein kurzes Quiz vor der Prüfung zeigt der Lehrperson, wo die Klasse steht.
- Abstimmen lassen: Die Klasse entscheidet über das Ziel des Klassenlagers oder das Motto der Abschlussfeier.
Hochschulen und Studium: Lehre evaluieren, Daten für die Arbeit erheben
An Universität, ETH, Fachhochschule und Pädagogischer Hochschule laufen zwei Arten von Umfragen nebeneinander: die der Hochschule über ihre Lehre und ihren Campus und die der Studierenden, die für ihre Arbeiten selber Daten erheben. Beide nutzen dasselbe Werkzeug, aber mit ganz anderen Ansprüchen an Methode und Umfang. Die Hochschule braucht ein Umfrage-Tool für Hochschulen, das Dutzende Kurse parallel verwaltet, die Studierenden in erster Linie ein kostenloses Umfrage-Tool fürs Studium.
Vom Herbstsemester bis zur Abgabe der Masterarbeit ergeben sich diese Einsatzmöglichkeiten:
- Lehrveranstaltungen evaluieren: Am Semesterende bewerten Studierende Aufbau, Verständlichkeit und Betreuung der Veranstaltung.
- Daten für die Abschlussarbeit sammeln: Eine Umfrage für die Bachelorarbeit oder Masterarbeit muss methodisch nachvollziehbar und lückenlos dokumentiert sein.
- Forschungsprojekte durchführen: Institute befragen grosse Stichproben mit Quoten, Filterführung und Export in die Statistiksoftware.
- Campus bewerten: Mensa, Bibliothek und Studienadministration, im Kern eine Kundenbefragung mit anderem Vokabular.
Privat: Anlässe planen, Termine finden, Entscheide fällen
Privat kommt die Umfrage überall dort zum Zug, wo sich eine Gruppe einigen muss und niemand einen Gruppenchat mit 200 Nachrichten will. In keiner Statistik tauchen diese Fälle auf, vermutlich sind sie trotzdem die häufigsten. Ein Konto braucht dafür niemand, ein Link reicht.
Im Freundeskreis und in der Familie sieht das etwa so aus:
- Weihnachtsessen oder Geburtstagsfest planen: Datum, Ort und Menü abstimmen, in zwei Minuten aufgesetzt.
- Skiweekend oder Städtereise wählen: so, dass am Ende ein Entscheid steht und nicht die Person gewinnt, die am hartnäckigsten diskutiert.
- Gästeliste und Mitbringsel koordinieren: wer kommt, wer bringt den Salat, wer nimmt jemanden im Auto mit.
- Familienentscheide treffen: Ferienwoche, Geschenk für die Grosseltern, Termin für den Grillplausch im Quartier.
Weitere Organisationen: Vereine, Kirchgemeinden, Gemeinden, Gesundheitswesen
Zwischen Firma und Privatleben liegt in der Schweiz ein dichtes Netz an Organisationen, die ständig befragen, ohne es je Marktforschung zu nennen: der Musikverein, die Kirchgemeinde, die Gemeindeverwaltung, die Hausarztpraxis. Ihnen gemeinsam ist, dass die Befragten freiwillig mitmachen und deshalb spüren müssen, dass ihre Antwort etwas auslöst.
Typische Anlässe in Vereinen und Organisationen sind:
- Vereine: Mitglieder zur Trainingszeit, zum Vereinsanlass oder zum neuen Tenue befragen, Freiwillige nach ihrer Motivation.
- Kirchgemeinden: Gottesdienstzeiten, Angebote für Familien, Rückmeldung nach dem Konfirmationslager.
- Gemeinden: Mitwirkung der Bevölkerung bei Ortsplanung, Verkehr oder Spielplätzen, als Ergänzung zur Gemeindeversammlung.
- Praxen und Spitäler: Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten nach dem Termin oder nach dem Spitalaufenthalt, anonym und am Handy ausfüllbar.
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Zu jeder Einsatzmöglichkeit aus diesen fünf Gruppen liegt bei empirio.ai eine fertige Vorlage bereit. Fragebogen auswählen, anpassen und loslegen, oder die KI einen Fragebogen nach deinen Angaben erstellen lassen. Jetzt kostenlos starten
In den nächsten Kapiteln nehmen wir die wichtigsten Einsatzmöglichkeiten einzeln unter die Lupe, weil auch innerhalb einer Gruppe grosse Unterschiede bestehen. Hinter der Mitarbeiterbefragung steckt einmal die Jahresbefragung, einmal das Austrittsgespräch, einmal das 360-Grad-Feedback für eine Führungsperson. Hinter der Kundenbefragung einmal die NPS-Frage, einmal die Bewertung des Kundendienstes. Am Schluss des Artikels findest du alle Einsatzmöglichkeiten noch einmal in einer Tabelle, zusammen mit Kennzahl und Vorlage.
Mitarbeiterbefragung: Stimmung im Betrieb messen, bevor Leute kündigen
Eine Mitarbeiterbefragung ist die Umfrage mit dem höchsten Einsatz, denn wer hier antwortet, sitzt am Montag wieder neben den Leuten, um die es in den Fragen ging. Über Erfolg oder Misserfolg entscheidet darum nicht die Zahl der Fragen, sondern ob die Belegschaft der Anonymität traut und ob nach der Befragung etwas Sichtbares passiert.
Gefragt wird nach der Arbeit selber, nach Führung und Zusammenarbeit, nach Belastung und Arbeitsbedingungen und danach, ob jemand den Betrieb als Arbeitgeber empfehlen würde. Einen Betriebsrat kennt die Schweiz nicht. Das Mitwirkungsgesetz erlaubt Betrieben ab 50 Mitarbeitenden eine gewählte Arbeitnehmervertretung, im Alltag meist Personalkommission genannt, mit Anspruch auf rechtzeitige Information und besonderen Mitwirkungsrechten beim Gesundheitsschutz. Dazu kommt Art. 328b OR: Daten über Mitarbeitende darf der Arbeitgeber nur bearbeiten, soweit sie die Eignung fürs Arbeitsverhältnis betreffen oder für die Durchführung des Arbeitsvertrags nötig sind. Eine anonyme Befragung, die keine Personendaten erhebt, berührt diese Schranke in der Regel nicht. Ob das bei deiner Befragung so ist, klärst du mit der Personalkommission und im Zweifel mit einer Fachperson für Arbeitsrecht.

Ob die Anonymität ernst gemeint ist, merkt die Belegschaft an ein paar Kleinigkeiten:
Woran das Team Vertrauen erkennt
- Offen gesagt wird, dass Abteilung, Alter und Dienstjahre nur für die Statistik erhoben werden.
- Ausgewertet wird erst ab einer vorher angekündigten Gruppengrösse, meist fünf Personen.
- Im Einladungsmail stehen Zweck, Ablauf und der Verbleib der Antworten in drei Sätzen.
Woran das Vertrauen zerbricht
- Jede Person bekommt einen eigenen Link und im Betreff steht ihr Name.
- Abteilung, Alter und Dienstjahre werden verlangt, ohne den Grund zu nennen.
- Niemand sagt, was gespeichert wird und was nicht.
Arten von Mitarbeiterbefragungen
Mitarbeiterbefragungen unterscheiden sich darin, ob sie den ganzen Betrieb, einen bestimmten Moment im Arbeitsleben oder eine einzelne Person in den Blick nehmen. Einige finden einmal im Jahr statt, andere alle paar Wochen, wieder andere nur beim Eintritt oder beim Abschied. Die meisten Betriebe kombinieren zwei oder drei der folgenden Arten:
- Jahresbefragung: die ganze Belegschaft, einmal pro Jahr. Liefert das Gesamtbild, reagiert aber langsam, weil zwischen Ärger und Auswertung Monate liegen.
- Pulsbefragung: drei bis fünf Fragen alle zwei bis vier Wochen, immer dieselben, damit eine Kurve entsteht. Zeigt nach einer Zusammenlegung oder einem Chefwechsel, ob die Stimmung dreht.
- Eintrittsbefragung: nach den ersten Wochen, solange Neue noch mit fremden Augen auf den Betrieb schauen.
- Austrittsgespräch: Wer kündigt, hat wenig Grund, etwas zu beschönigen.
- Führungsfeedback und 360-Grad-Feedback: Rückmeldung an eine Person von allen Seiten, vom Team, von Kolleginnen und Kollegen auf gleicher Stufe und von der eigenen Vorgesetzten.
- Befragung zu psychosozialen Risiken: Art. 6 Arbeitsgesetz verpflichtet den Arbeitgeber, die Gesundheit der Mitarbeitenden zu schützen und Überbeanspruchung zu vermeiden. Das SECO nennt als psychosoziale Risiken unter anderem Zeitdruck, fehlenden Einfluss auf die eigene Arbeit und Konflikte im Team. Genau diese Punkte fragt eine solche Umfrage ab.
Welche Art du auch wählst, eine Kennzahl fürs Ganze gehört dazu, sonst lässt sich die Entwicklung über die Jahre nicht verfolgen. Durchgesetzt hat sich der Employee Net Promoter Score, kurz eNPS, das Gegenstück zum Net Promoter Score aus der Kundenbefragung. In einem Team von zwölf Personen ist der Wert allerdings mit Vorsicht zu lesen, weil ein einzelner Wechsel ihn kräftig bewegt.
Exkurs: der eNPS
Beim eNPS gibt es genau eine Frage: Wie wahrscheinlich ist es, dass du deinen Arbeitgeber weiterempfiehlst, auf einer Skala von 0 bis 10? Vom Anteil der Promotoren (9 und 10) ziehst du den Anteil der Kritiker (0 bis 6) ab. Wer nicht selber rechnen mag, gibt die drei Gruppenzahlen ein und lässt den eNPS-Wert berechnen.
Du willst wissen, wie es deinem Team wirklich geht? Dann kannst du heute noch anfangen: Mit empirio.ai erstellst du die perfekte Mitarbeiterbefragung, anonym, mit Vorlage und einer Auswertung, die du direkt in die nächste Sitzung mitnehmen kannst.
Kundenbefragung: Zufriedenheit, Treue und Aufwand der Kundschaft messen
Eine Kundenbefragung richtet sich an Menschen, die etwas gekauft, gebucht oder in Anspruch genommen haben. Gestellt wird die Frage möglichst kurz nach diesem Moment. Wer die Kundschaft der Garage drei Wochen nach dem Service befragt, erhält eine vage Erinnerung, aber kein Urteil über den Service selber.
Im Gegensatz zur Belegschaft ist die Kundschaft nicht gebunden. Wer keine Lust hat, klickt das Mail weg und denkt nie mehr daran. Über den Rücklauf entscheiden deshalb Länge, Zeitpunkt und Kanal, nicht die Sorgfalt des Fragebogens.

Der Zeitpunkt der Kundenbefragung wiegt fast so schwer wie die Frage. Genau danach lassen sich auch die Arten sortieren.
Arten von Kundenbefragungen
Kundenbefragungen unterscheiden sich in erster Linie durch ihren Moment: gleich nach einem Kontakt, in regelmässigen Abständen oder dann, wenn jemand die Beziehung beendet. Je dichter die Frage am Erlebnis liegt, desto konkreter fällt die Antwort aus. Geordnet nach diesem Moment gibt es diese Arten von Kundenbefragungen:
- Zufriedenheitsfrage nach dem Kauf: ein bis drei Fragen kurz nach Bestellung oder Zustellung, meist als CSAT ausgewertet.
- Bewertung des Kundendienstes: nach einem erledigten Anliegen, gern mit der Aufwandsfrage des CES.
- NPS-Befragung: in festen Abständen an die gesamte Kundschaft, für das Gesamtbild zur Treue.
- Jährliche Kundenbefragung: ausführlicher, für die Stammkundschaft, mit Fragen zu Produkt, Service und Preis.
- Kündigungsbefragung: Wer das Abo oder den Vertrag beendet, wird nach den Gründen gefragt, solange sie frisch sind.
- Feedback zu Website und Bestellprozess: direkt im Onlineshop, an der Stelle, an der Leute abspringen.
NPS, CSAT und CES: die drei Kennzahlen der Kundenbefragung
Für Kundenbefragungen haben sich drei Kennzahlen etabliert und sie messen absichtlich drei verschiedene Dinge. Häufig wird der NPS erhoben und als Zufriedenheit gelesen. Gemessen wird damit aber die Bereitschaft zur Weiterempfehlung und die kann hoch sein, obwohl jemand über die letzte Lieferung geflucht hat.
| Kennzahl | Was sie misst | Frage und Skala |
|---|---|---|
| NPS (Net Promoter Score) | Treue, Weiterempfehlung | Weiterempfehlung auf 0 bis 10, Resultat von minus 100 bis plus 100 |
| CSAT (Customer Satisfaction Score) | Zufriedenheit mit einem konkreten Kontakt | Zufriedenheit auf einer Skala, meist 1 bis 5, Resultat als Anteil der Zufriedenen in Prozent |
| CES (Customer Effort Score) | Aufwand auf Seiten der Kundschaft | Zustimmung zu «Das Unternehmen hat es mir leicht gemacht», meist 1 bis 7 |
Im Alltag sieht die Arbeitsteilung so aus:
Wie die drei Kennzahlen zusammenspielen
- CSAT unmittelbar nach einem Kontakt, mit einer einzigen Frage.
- CES nach einem Ablauf wie Bestellung, Retoure oder Reklamation.
- NPS in grösseren Abständen an die gesamte Kundschaft.
Womit du sie unbrauchbar machst
- Alle drei Kennzahlen in jeder Umfrage, nach der zweiten Skalenfrage steigen die Befragten aus.
- Die Skala von Welle zu Welle anpassen, danach ist kein Vergleich mehr möglich.
Tipp
Für alle drei Kennzahlen gibt es bei empirio.ai einen Online-Rechner. Antworten aus deiner Umfrage eingeben und in wenigen Sekunden den NPS berechnen, den CSAT berechnen oder den CES berechnen.
Du willst wissen, wie zufrieden deine Kundschaft ist? Dann kannst du direkt loslegen: Mit empirio.ai erstellst du die perfekte Kundenbefragung, mit NPS-Frage und fertigen Vorlagen für CSAT und CES.
Marktforschung: Zielgruppe, Preis und Marke prüfen, bevor du investierst
Bei der Marktforschung per Umfrage befragst du Menschen, die noch nichts bei dir gekauft haben. Darin liegt der Unterschied zur Kundenbefragung: Es gibt keine Adressliste, keine Beziehung und keinen Anlass. Die Teilnehmenden musst du erst finden. Als Gegenleistung erfährst du, was genau jene Leute denken, die du bisher nicht erreichst. Meist sind das die interessantesten.
Der Nutzen ist handfest: Du prüfst eine Annahme, bevor sie Geld kostet. Ob neues Produkt, Preis oder Kampagne, ein paar hundert Antworten zeigen dir vorher, ob deine Idee trägt. Heikel ist die Stichprobe. Wer bloss die eigenen Follower fragt, weiss danach, was die eigenen Follower denken. Über den Schweizer Markt sagt das herzlich wenig, zumal Deutschschweiz, Romandie und Tessin nicht zwingend gleich antworten und ein Fragebogen nur auf Deutsch einen Teil des Landes gar nicht anschaut. Wann eine Umfrage tatsächlich für eine ganze Gruppe spricht, erklärt der Beitrag zur repräsentativen Umfrage.
Marktforschung ist kein einzelnes Format, sondern ein Bündel von Fragestellungen, die alle auf denselben Entscheid zulaufen: Lohnt sich das? Je nach Produkt, Preis oder Kampagne sieht der Fragebogen komplett anders aus. Solche Fragen beantwortet eine Marktforschungsumfrage:
- Zielgruppenanalyse: Wer braucht das Angebot und wo erreichen wir diese Leute?
- Preisakzeptanz: Ab welchem Preis wirkt ein Produkt billig, ab welchem überrissen?
- Markenbekanntheit: Wer kennt die Marke spontan, wer erst, wenn sie genannt wird?
- Konzept- und Produkttest: Welche von drei Varianten überzeugt und aus welchem Grund?
- Konkurrenzvergleich: Wo steht das eigene Angebot aus Sicht der Zielgruppe neben den Mitbewerbern?
- Werbewirkung: Bleibt die Botschaft hängen und bewirkt sie das, was sie soll?
Für die Preisfrage hat sich die Methode nach Van Westendorp bewährt. Statt nach einem einzigen Wunschpreis fragt sie nach vier Preisschwellen, von «zu billig, da traue ich der Qualität nicht» bis «zu teuer, kommt nicht in Frage». Bei empirio.ai ist sie als Vorlage hinterlegt, genauso wie Zielgruppenanalyse und Werbewirkungstest. Wer die eigene Stichprobe mit der Bevölkerung vergleichen will, findet beim Bundesamt für Statistik (BFS) die Verteilung nach Alter, Sprachregion und Kanton.
Du willst deinen Markt kennen, bevor du investierst? Dann kannst du gleich beginnen: Mit empirio.ai erstellst du die perfekte Marktforschungsumfrage, von der Zielgruppenanalyse bis zum Preistest.
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Produkt-Feedback: herausfinden, was Nutzende wirklich brauchen
Beim Produkt-Feedback per Umfrage fragst du die Leute, die dein Produkt täglich nutzen: Was fehlt, was nervt, was hat noch nie jemand angeklickt? Die knappe Entwicklungszeit landet so bei den Dingen, die den meisten tatsächlich etwas bringen. Kein anderer Anwendungsfall führt so direkt von der Antwort zur Pendenzenliste, die das Team abarbeiten kann.
Naheliegend wäre, einfach nach Wunschfunktionen zu fragen. Heraus kommt dann eine Liste, auf der alles gleich wichtig ist. Ergiebiger sind Fragen nach konkreten Situationen: Wo bist du zuletzt stecken geblieben? Welche Aufgabe dauert länger, als sie müsste? Was hast du mit Excel oder auf Papier gelöst, weil es im Produkt nicht ging? Aus solchen Antworten werden Aufgaben, aus Wunschlisten nicht.
Der Kanal spielt ebenfalls mit. Eine Umfrage, die direkt nach einer Aktion im Produkt aufgeht, liefert Antworten zu genau dieser Aktion. Ein Mail an alle Nutzenden liefert das Gesamtbild. Beides hat seinen Platz, nur nicht in derselben Umfrage. Und wer um Feedback bittet, muss Kritik aushalten können, sonst war die Frage nur Dekoration.
Tipp
Lass jede Funktion zweimal bewerten: einmal nach Wichtigkeit, einmal nach Zufriedenheit mit dem heutigen Stand. Hohe Wichtigkeit bei tiefer Zufriedenheit ergibt deine Prioritäten. Tiefe Wichtigkeit darfst du liegen lassen, auch wenn einzelne Stimmen noch so laut sind.
Du willst wissen, welche Funktion als Nächstes kommt? Dann kannst du deine Nutzenden direkt fragen: Mit empirio.ai erstellst du die perfekte Produkt-Feedback-Umfrage, eingebettet in deine Website oder als Link.
Event-Feedback: von der Anmeldung bis zum Tag danach
Beim Event-Feedback ist das Zeitfenster kürzer als bei jeder anderen Umfrage. Am Tag nach dem Firmenanlass, der Tagung oder der Generalversammlung antworten noch viele, nach einer Woche praktisch niemand mehr. Wer die Umfrage erst hinterher aufsetzt, verpasst genau die Stunden, in denen die Eindrücke frisch sind und die Lust zum Antworten hoch.
Ein Anlass ist nicht ein Anlass, sondern drei. Vorher hilft eine kurze Umfrage bei der Planung, während des Anlasses liefert ein Stimmungsbild die Grundlage zum Nachjustieren und danach folgt die eigentliche Bewertung: Gibt es eine nächste Ausgabe? Alle drei in einer einzigen Umfrage abzudecken klappt nicht, weil Fragen und Moment zu verschieden sind.
- Vor dem Anlass. Datum, Themenwünsche, Anreise mit ÖV oder Auto und Verpflegung abfragen, damit das Programm zu den Teilnehmenden passt und nicht umgekehrt.
- Während des Anlasses. Ein QR-Code auf der Leinwand oder am Stand, dahinter drei Fragen zum laufenden Programmpunkt. Ein Workshop lässt sich so noch am selben Nachmittag anpassen. Eine Umfrage mit QR-Code steht in weniger als zehn Minuten.
- Nach dem Anlass. Gesamtzufriedenheit, Bewertung einzelner Programmpunkte, Organisation und die Frage, ob jemand wiederkommt oder den Anlass weiterempfiehlt. Versand am Folgetag, eine Erinnerung nach drei Tagen, danach ist Schluss.
An Messen und Kongressen kommt eine vierte Rolle dazu: die Umfrage am Stand als Gesprächseinstieg und Kontaktsammler. Sie gehört allerdings zur Lead-Qualifizierung und nicht zum Feedback. Beides zu mischen ist verlockend und verwässert beides.
Du willst wissen, wie dein Anlass angekommen ist? Dann kannst du die Umfrage heute schon vorbereiten: Mit empirio.ai erstellst du die perfekte Event-Feedback-Umfrage, mit QR-Code für den Saal und Versand am Folgetag.
Lead-Qualifizierung: Umfragen als Türöffner im Verkauf
Lead-Qualifizierung per Umfrage bedeutet: Interessierte beantworten ein paar Fragen zu ihrer Situation, bevor jemand aus dem Verkauf zum Telefon greift. Das Gespräch startet damit bei den richtigen Leuten und mit dem passenden Angebot. An die Stelle des Kontaktformulars mit Name und Mailadresse tritt ein kurzer Dialog.
Beide Seiten profitieren. Wer anfragt, bekommt statt eines allgemeinen Rückrufs ein Gespräch, das beim eigenen Problem ansetzt. Der Verkauf weiss vorher, ob ein Fünfpersonenbüro in Chur oder ein Unternehmen mit Standorten in drei Kantonen anfragt. Es geht weniger ums Verkaufen als ums Sortieren: Welche Anfrage braucht ein Telefonat, welche ein Mail mit drei Links und welche gar nichts?
Anders als die übrigen Einsatzmöglichkeiten ist eine solche Umfrage nie anonym, ihr Zweck ist ja die Zuordnung zu einer Person. Seit dem 1. September 2023 gilt dafür das neue Datenschutzgesetz (DSG). Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) beschreibt in seiner Übersicht zum neuen Datenschutzgesetz die ausgebaute Informationspflicht: Wer Personendaten beschafft, muss die betroffene Person vorgängig angemessen informieren, unter anderem über Zweck und Empfänger der Daten. Für deine Umfrage heisst das: ein klarer Hinweis, was mit den Angaben geschieht, dazu eine Einwilligung für die Kontaktaufnahme danach. Dass empirio.ai in der EU hostet, ist dabei kein Hindernis: Deutschland führt der Bundesrat in Anhang 1 der Datenschutzverordnung als Land mit angemessenem Datenschutz, Personendaten dürfen also ohne zusätzliche Garantien dorthin bekanntgegeben werden. Wie du eine Umfrage mit Kontaktdaten sauber aufsetzt, zeigt der Beitrag zum Datenschutz bei Umfragen.
Halte den Fragebogen kurz, am besten unter fünf Fragen. Jede zusätzliche Frage kostet Abschlüsse. Was du im Gespräch ohnehin klärst, hat im Formular davor nichts verloren.
Du willst Anfragen sortieren, bevor der Verkauf anruft? Dann kannst du sofort loslegen: Mit empirio.ai erstellst du die perfekte Umfrage zur Lead-Qualifizierung, mit Hosting in der EU.
Bildung und Forschung: von der Primarschule bis zur Masterarbeit
In Bildung und Forschung dienen Umfragen zwei Zwecken: Unterricht und Lehre besser machen und Daten für wissenschaftliche Fragen gewinnen. Beides verlangt anderes als eine Kundenbefragung. Im Schulzimmer zählt, dass es einfach geht, im Forschungsprojekt zählt die Methode.
Gemeinsam ist allen drei Feldern, dass die Befragten jung sind und mit dem Handy antworten. Ein Fragebogen, der am Laptop gut aussieht, wird auf dem Smartphone in der Pause schnell zur Zumutung. Kurze Fragen, wenig Text und ein QR-Code statt eines abgetippten Links entscheiden hier zwischen vollem und halbem Rücklauf.
Umfragen in der Schule: Unterrichtsfeedback und Elternbefragung
An der Schule holen Lehrpersonen nach einer Unterrichtseinheit Rückmeldungen ihrer Klasse ein, die Schulleitung befragt Eltern zu Kommunikation oder Tagesstrukturen und im Klassenrat wird über das Ziel des Klassenlagers abgestimmt. Anonymität ist hier besonders wichtig, sonst kreuzen Schülerinnen und Schüler an, was die Lehrperson gern hört. Was zu Datenschutz und Einwilligung gilt, richtet sich nach dem kantonalen Recht, denn für die öffentlichen Schulen sind die kantonalen Datenschutzstellen zuständig und nicht der EDÖB. Vor der ersten Elternbefragung lohnt sich darum ein kurzer Anruf bei der Schulleitung oder bei der Schulpflege.
Umfragen an der Hochschule: Lehrevaluation und Campus-Feedback
An Universität, ETH und Fachhochschule ist die Lehrveranstaltungsevaluation der häufigste Fall. Am Semesterende bewerten Studierende Aufbau, Verständlichkeit und Betreuung einer Veranstaltung und die Dozierenden bekommen die Resultate zurück. Dazu kommen Befragungen zu Mensa, Bibliothek und Studienadministration, die eher einer Kundenbefragung gleichen. Wer die eigene Vorlesung unabhängig von der offiziellen Evaluation verbessern will, stellt nach der dritten Woche eine kurze eigene Umfrage. Dann bleibt im Semester noch Zeit, etwas zu ändern.
Umfrage für die Abschlussarbeit und Forschungsprojekte
Bei der Umfrage für die Bachelorarbeit oder Masterarbeit wird die Methode mitbenotet. Gute Fragen allein genügen deshalb nicht. Sie müssen aus der Forschungsfrage abgeleitet sein, die Skalen zur geplanten Auswertung passen und die Stichprobe muss dokumentiert werden, von der Operationalisierung bis zur Rekrutierung. Dasselbe gilt im Kleinen schon für die Maturaarbeit am Gymi: Wer dort sauber befragt, hat für die Bachelorarbeit später weniger zu lernen. Ob du offen und explorativ fragst oder mit festen Antwortvorgaben, hängt davon ab, ob deine Arbeit qualitativ oder quantitativ angelegt ist. Diesen Entscheid fällst du vor der ersten Frage, nicht danach.
Du willst Unterricht, Lehre oder deine Abschlussarbeit mit echten Daten unterlegen? Dann kannst du gleich beginnen: Mit empirio.ai erstellst du die perfekte Schulumfrage, die perfekte Lehrevaluation oder die perfekte Umfrage für deine Abschlussarbeit.
Vereine und Teams: wo Umfragen am meisten bringen und am seltensten vorkommen
Vereine und kleine Teams befragen seltener, als ihnen guttäte. Beide halten sich für zu klein dafür. Richtig ist das Gegenteil: Je kleiner die Gruppe, desto schwerer fällt offene Kritik am Stammtisch und desto mehr bringt eine anonyme Umfrage.
Ein Verein nach Art. 60 ff. ZGB hat mit der Mitgliederversammlung sein oberstes Organ, im Alltag GV genannt. Zwischen zwei GVs bleibt vieles ungefragt: die neue Trainingszeit, die Sanierung des Vereinslokals, das Tenue für die Fasnacht. Vor der GV sammelt der Vorstand Themen ein, danach fragt er, ob sich der Abend gelohnt hat. Und die Freiwilligen werden gefragt, was sie motiviert und wann sie ans Aufhören denken, eine Antwort, die kein Vorstand beim Apéro nebenbei bekommt. Ein Konto brauchen die Mitglieder dafür nicht. Wer es erst einmal ausprobieren will, kann eine Umfrage ohne Anmeldung erstellen.
Im Team ohne HR-Abteilung zahlt sich die kleine Umfrage ebenfalls aus: nach dem Projekt eine Retrospektive mit fünf Fragen, vor dem Teamtag die Themenwünsche, nach dem Umzug ins neue Büro die Frage, was noch fehlt. Angenommen, dein Team zählt acht Leute. Acht anonyme Antworten sind dann oft ehrlicher als eine Runde, in der die Chefin mit am Tisch sitzt.
Eine Umfrage lohnt sich, sobald eine einzelne Antwort nicht genügt und die Diskussion in der Gruppe länger dauert als fünf Minuten Fragebogen.
Du willst deinen Verein oder dein Team rasch befragen? Dann kannst du das in fünf Minuten erledigen: Mit empirio.ai erstellst du die perfekte Umfrage, kostenlos und ohne Konto für die Teilnehmenden.
Alle Einsatzmöglichkeiten von Umfragen im Überblick
Alle Einsatzmöglichkeiten von Umfragen führen auf eine einzige Frage zurück: Was willst du nach der Umfrage anders machen als vorher? Wer darauf eine Antwort hat, findet den passenden Anwendungsfall in Sekunden. Wer keine hat, verschiebt die Umfrage besser, bis eine da ist.
Die Tabelle ordnet die häufigsten Ziele dem passenden Anwendungsfall und der Kennzahl zu, die am Schluss herauskommt. Zu jedem Fall gibt es bei empirio.ai eine fertige Vorlage, insgesamt 91 Vorlagen in 8 Rubriken, alle kostenlos nutzbar.
Welcher Anwendungsfall passt zu deinem Ziel?
| Wenn du wissen willst | Dann passt | Kennzahl oder Resultat |
|---|---|---|
| ob dein Team zufrieden ist und bleibt | Mitarbeiterbefragung, ergänzt um Pulsbefragungen | eNPS, Zufriedenheit je Themenblock |
| ob die Kundschaft wiederkommt und dich weiterempfiehlt | Kundenbefragung in festen Abständen | NPS |
| wie ein einzelner Kontakt gelaufen ist | Kurzumfrage direkt nach Kauf oder Kundendienst | CSAT, CES |
| ob Produkt, Preis oder Marke am Markt bestehen | Marktforschungsumfrage mit rekrutierter Stichprobe | Anteile, Preisschwellen, Bekanntheit |
| welche Funktion als Nächstes entwickelt wird | Produkt-Feedback bei aktiven Nutzenden | Wichtigkeit gegen Zufriedenheit |
| ob ein Anlass eine zweite Ausgabe verdient | Event-Feedback am Folgetag | Gesamtzufriedenheit, Weiterempfehlung |
| welche Anfragen ein Gespräch wert sind | Lead-Qualifizierung mit unter fünf Fragen | Segment, Bedarf, Dringlichkeit |
| ob Unterricht oder Vorlesung ankommt | Unterrichtsfeedback, Lehrveranstaltungsevaluation | Bewertung je Kriterium, offene Hinweise |
| ob deine Hypothese hält | Umfrage für Abschlussarbeit oder Forschungsprojekt | statistisch auswertbare Daten |
| wann und wo das Weihnachtsessen stattfindet | Abstimmung oder Terminumfrage im Verein, Team und privat | Mehrheit, gemeinsamer Termin |
Wer direkt anfangen will, findet für jeden Anwendungsfall im Unternehmen eine eigene Lösungsseite: Mitarbeiterbefragung erstellen, Pulsbefragung erstellen, Kundenbefragung erstellen, Marktforschungsumfrage erstellen, Produkt-Feedback erfassen, Event-Feedback erfassen und Leads mit Umfragen qualifizieren.
Für Bildung und Forschung stehen das Umfrage-Tool für Schulen, das Umfrage-Tool für Hochschulen, das kostenlose Umfrage-Tool für Studierende und für Institute die Lösung für die Forschungsumfrage bereit. Vereine, Teams und Private kommen ohne eigene Lösungsseite aus, ihnen genügen eine Vorlage und ein Link.
Erledigt
Hast du dein Ziel in der Tabelle gefunden, kennst du jetzt die passende Art der Umfrage und ihre Kennzahl. Die fertige Vorlage zu jedem Anwendungsfall liegt in der Vorlagenübersicht.
Typische Fehler im Einsatz von Umfragen und wie du sie vermeidest
Woran Umfragen scheitern, ist selten eine einzelne Frage. Meistens sind es ein paar Fehler, die vom Quartierverein bis zum Grosskonzern in allen Einsatzfeldern gleich aussehen. Was eine Umfrage von der ersten Frage bis zur Erinnerungsmail besser macht, steht in unseren 8 Tipps für die perfekte Online-Umfrage. Die grössten Fehler sind diese:
- Der Fragebogen wird in zehn Minuten hingeschrieben. Das geht schon, denken viele. Passen Fragen und Antwortmöglichkeiten dann nicht zusammen, lassen sich die Antworten am Schluss nicht auswerten und der ganze Aufwand war für nichts.
- Eine Umfrage soll alles auf einmal klären. Die Jahresbefragung fragt nebenbei nach Kantine, Logo und Weihnachtsessen, weil man die Belegschaft gerade erreicht. Übrig bleiben 60 Fragen, ein sinkender Rücklauf und Antworten, die zu keinem Entscheid mehr passen.
- Die Kennzahl passt nicht zum Ziel. Wer wissen will, wie der Kundendienst gearbeitet hat, aber den NPS abfragt, erhält eine Zahl zur Treue und keine zum Gespräch. Erst die Frage, dann die Kennzahl.
- Der Zeitpunkt ist verpasst. Drei Wochen nach dem Anlass oder dem Telefonat mit dem Kundendienst sind die Eindrücke verblasst. Je näher die Umfrage am Erlebnis liegt, desto ehrlicher und konkreter fallen die Antworten aus.
- Auf die Resultate folgt nichts. Passiert nach der ersten Befragung nichts Sichtbares, hat die zweite den halben Rücklauf. Wer befragt, verspricht eine Reaktion, mindestens die Rückmeldung, was aus den Antworten geworden ist.
- Anonymität wird versprochen, aber nicht gehalten. In der Einladung steht «vollständig anonym», im Fragebogen werden Abteilung, Alter und Dienstjahre abgefragt. In einem Team von zwölf Personen lässt sich damit jede Antwort zuordnen. Wie echte Anonymität gelingt, steht im Beitrag Anonyme Umfrage erstellen.
Fazit
Umfragen sind nicht den Unternehmen vorbehalten, sie gehören jeder Gruppe, deren Entscheide besser werden, wenn viele statt wenige gefragt sind. Wähle zuerst den Anwendungsfall und den Entscheid dahinter, dann die Kennzahl und erst am Schluss die Fragen. Wer diese Reihenfolge einhält, kommt selten über zehn Fragen hinaus und bekommt trotzdem Antworten, mit denen sich arbeiten lässt!
Wie es weitergeht
- Der Anwendungsfall steht und du willst jetzt die Fragen formulieren? Fragebogen erstellen: Anleitung und Beispiel
- Die Antworten liegen schon vor? Fragebogen auswerten in fünf Schritten
Du weisst jetzt, welche Umfrage du brauchst?
empirio.ai, ein Online-Umfrage-Tool aus Deutschland, hält für jeden Anwendungsfall aus diesem Artikel eine fertige Vorlage bereit, von der Mitarbeiterbefragung bis zur Elternbefragung. Alle 91 Vorlagen ansehen
