Eine gut konzipierte Umfrage kann dir dabei helfen, tiefgreifende Erkenntnisse zu gewinnen, Strategien zu verbessern und informierte Entscheidungen zu treffen. Sie kann dir das Wissen und die Daten liefern, die du benötigst, um einen Wettbewerbsvorteil in deinem Markt zu erzielen.
In diesem Artikel wirst du sechs unverzichtbare Tipps finden, um eine erfolgreiche Online-Umfrage zu erstellen. Diese Tipps basieren auf bewährten Methoden und Strategien, um zuverlässige, genaue und aussagekräftige Ergebnisse aus durchgeführten Umfragen zu erzielen. Ob du nun eine Kundenzufriedenheitsumfrage erstellst, eine Mitarbeiterbefragung durchführst oder eine Marktstudie erstellst, diese Tipps können dir dabei helfen, deine Umfrage effektiv zu gestalten.
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Jetzt kostenlos startenTipps und Trick zur Umfrage - diese Dinge solltest du beachten
Es gibt verschiedene Aspekte, die du berücksichtigen musst, wenn du eine Umfrage erstellst, die die Antworten liefert, die du suchst. Zu den wichtigsten Dingen gehören:
- Umfrage kurz und einfach halten
- Komplizierte Inhalte müssen erklärt werden
- Gewissenhafte Teilnehmer identifizieren
- Antwortmöglichkeiten und Logiken überprüfen
- Prüfender Blick von Außenstehenden
- Sorgfältige Auswahl der Fragetypen
1. Halte deine Umfrage kurz und einfach
Lass die Gesamtzeit deiner Umfrage und auch die einzelnen Fragen nicht zu lang werden! Besucher sind immer gerne bereit an deiner Umfrage teilzunehmen. Ist diese aber zu zeitintensiv, kann schnell die Motivation sinken und sie brechen deine Umfrage ab bzw. beantworten die Fragen nicht mehr in der gewünschten Qualität.
Umfragen sollten maximal 5 Minuten dauern. Natürlich sind etwas längere Umfragen durchaus vertretbar, aber bei Befragungen, die deutlich über 10 Minuten Zeit in Anspruch nehmen, muss man mit erhöhten Abbruchquoten rechnen.
2. Erkläre dein Thema, wenn es kompliziert ist
Du hast ein Thema, was vielleicht nicht jedem Teilnehmer bekannt sein könnte? Dann leite deine Umfrage mit einer kompletten Seite ein. Gib Definitionen, Zusammenhänge und Erklärungen, damit die Teilnehmer auch wirklich die Umfrageinhalte verstehen. Aber auch hier gilt: Halte es so kurz wie möglich.
3. Teilnehmer identifizieren, die gewissenhaft abgestimmt haben
Stelle deine Fragen so, dass du in der Auswertung schnell merkst, welche Fragebögen du aussortieren kannst und welche wirklich mit Verstand ausgefüllt wurden.
- Möglichkeit: Stelle in einer deiner Seiten die Frage: Antworte auf diese Frage mit "stimme ich voll zu".
- Möglichkeit: Stelle inhaltliche Fragen zu deinem Themengebiet und der Teilnehmer muss diese beantworten: Was bedeutet empirische Forschung?
4. Antwortmöglichkeiten/-Logiken überprüfen
Sind alle Antwortmöglichkeiten logisch? Ist ein "weiß ich nicht" notwendig? Sollten Einfach- oder Mehrfachnennungen möglich sein? Ist die Plausibilität nach einer bestimmten Antwort des Befragten richtig aufgebaut?
In unserem Artikel zu den Fragetypen und Antwortmöglichkeiten in Fragebögen und Umfragen stellen wir dir die unterschiedlichen Fragetypen vor, die du bei der Konzeption einsetzen kannst.
5. Freunde oder Verwandte prüfen lassen
Manchmal sind Fragestellungen + Antwortmöglichkeiten noch nicht zu 100% richtig oder es gibt Fehler im Fragefluss, die du als Forschender nicht erkennst. Hier können dir neutrale Personen helfen, da sie Fehler mit einem "Blick von außen" einfacher finden könnten.
6. Wähle die Art deiner Frage / der Antworten sorgfältig
Die Art deiner Frage hat große Auswirkungen auf die Antworten deiner Befragten. Auch die Antwortmöglichkeiten haben direkten Einfluss auf den Inhalt der Antworten, die der Befragte gibt. Daher befolge die nachfolgenden Richtlinien, damit die Antworten auch brauchbar sind:
- Neutrale Fragestellungen
Schlechtes Beispiel: Was hältst du von dem ungebildeten...?
- Keine doppelte Verneinung
Bist du dagegen, dass die Todesstrafe weiterhin verboten bleibt?
Besser: Bist du für die Todesstrafe? (Ja/Nein)
- Nur einen Sachverhalt in einer Frage
Schlechtes Beispiel: Wie zufrieden bist du mit der Politik, den Politikern und dem ganzen politischen System?
- Keine Suggestivfragen
Bist du nicht auch der Meinung, dass in Deutschland...
- Meinungsenthaltungen möglich machen
weiß nicht/kann ich nicht sagen
- Neutrale Antwortmöglichkeiten ermöglichen
Bei einer geraden Anzahl an Antwortmöglichkeiten wird der Befragte gezwungen eine Position zu beziehen, mit einer ungeraden Anzahl kann der Befragte eine neutrale Haltung annehmen. Hier streiten sich jedoch Experten: manche empfehlen sogar diese Art der Frage.
Befolge die Tipps und du bist auf der sicheren Seite
Du siehst, dass du ein paar Dinge berücksichtigen musst, wenn du deine Forschung mit einer Online-Umfrage durchführen möchtest. Verhinderst du durch diese kleinen Tipps die möglichen Fehler, kannst du von den Vorteilen der Online-Umfrage super profitieren.
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