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Umfrage-Tipps

Umfrage für Bachelorarbeit und Masterarbeit: So geht´s

Du spielst mit dem Gedanken für deine Seminar-, Bachelor- oder Masterarbeit eine empirische Forschung durchzuführen? Da sich Umfragen mittlerweile einer immer größeren Beliebtheit erfreuen, wollen wir euch in diesem Artikel Schritt für Schritt erklären wie ihr dabei vorgeht und was ihr beachten müsst.

von Marvin DeppingAktualisiert am 26. Juli 2024Lesezeit 5 Min.

Du spielst mit dem Gedanken, für deine Seminararbeit, Bachelorarbeit oder Masterarbeit eine Online-Umfrage zu erstellen? Da sich Umfragen mittlerweile einer immer größeren Beliebtheit erfreuen, wollen wir euch in diesem Artikel Schritt für Schritt erklären, wie ihr dabei vorgehen könnt und was ihr beachten müsst.

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Eine Umfrage kann zu vielen Zwecken eingesetzt werden

Wenn man im Rahmen einer akademischen Forschung eine empirische Erhebung durchführen will, muss man sich zunächst einmal klarmachen, welche Art von Daten man wie erheben will. Dies ist wichtig, da eine Umfrage in der Praxis - das heißt in Vorbereitung und Durchführung der Erhebung - jeweils ganz unterschiedlich ausgestaltet werden kann.

Dabei spielt der Unterschied zwischen der qualitativen und quantitativen Forschung eine wichtige Rolle. Bei der qualitativen Forschung steht eine definierte Anzahl von Personen im Mittelpunkt, deren Meinung man im Einzelgespräch mit offenen Fragen abfragt. Bei der quantitativen Forschung hingegen wird ein standardisierter Fragenkatalog an eine möglichst große Anzahl von Personen der Zielgruppe geschickt, um Antworten zu generieren. Während bei der qualitativen Erhebung die Antworten einzeln ausgewertet werden müssen, können Antworten einer quantitativen Forschung mit statistischen Methoden analysiert werden.

So unterscheidet sich, je nach Erhebungsform, auch die Art wie die Forschungsfragen gestellt und beantwortet werden. Hier gibt es Möglichkeiten vom “face to face” Interview bzw. Befragung über eine telefonische Abfrage bis hin zur Online-Umfrage. Letztere eignet sich insbesondere bei der quantitativen Forschung ideal, um einen möglichst hohen Teilnehmerkreis zu erreichen.

Schematische Darstellung von Studierenden, die eine Online-Umfrage für die Bachelorarbeit und Masterarbeit erstellen

 

Der Ablauf bei einer Umfrage

 

  1. Forschungsfrage formulieren
  2. Umfrage planen
  3. Umfrage konzipieren
  4. Umfrage testen
  5. Teilnehmer finden
  6. Auswertung der Ergebnisse

1. Forschungsfrage formulieren
Die Forschungsfrage bildet die Grundlage für deine wissenschaftliche Arbeit und sollte dementsprechend, nach einer eingehenden Literaturrecherche zu deinem Thema, sorgfältig ausgearbeitet werden. Sie gibt die Zielsetzung deiner Arbeit vor und somit auch das allgemeine Thema deiner Umfrage.
 

2. Umfrage planen
Wenn du deine Umfrage planst, gilt es zwischen dem deduktiven und dem induktiven Ansatz zu unterscheiden. Das heißt, dass du entweder eine Hypothese aufstellst, die du mit deiner Umfrage überprüfst (deduktiv) oder auf Basis deiner Antworten eine Hypothese und daraus eine weiterführende Theorie aufstellst (induktiv).
 

3. Umfrage konzipieren
Nun geht es an die Konzipierung der Umfrage, wobei diese in Papierform erfolgen kann, wenn du z.B. eine telefonische Befragung oder eine Straßenumfrage planst. Die mittlerweile wohl beliebteste Alternative ist die Online-Umfrage, welche du auch direkt hier auf empirio erstellen kannst. Wesentlicher Bestandteil bei der Konzeption ist der Fragebogen.

Eine ausführliche Erklärung haben wir dir in einem separaten Artikel zusammengestellt. Hier erfährst du, wie man die richtigen Frage- und Antworttypen in Umfragen einsetzt.

 

  • Einleitung

    In der Einleitung zu deiner Umfrage hast du die Gelegenheit deinen Teilnehmern zu verdeutlichen, worum es in deiner Umfrage geht. Du kannst also das Thema der Befragung genauer erläutern. Sofern du erklärungsbedürftige Begriffe oder Themen in der Umfrage behandelst, solltest du diese unbedingt hier (oder im Rahmen der konkreten Fragestellung) erklären. Zusätzlich solltest du hier - wenn du personenbezogene Daten erfragst - eine Einwilligungserklärung von den Befragten einholen, um den Datenschutz bei der Umfrage bestmöglich abzudecken.


    Des Weiteren ist es ratsam dich als Person (Name, Universität, Studiengang etc.) vorzustellen und die ungefähre Zeit, welche die Umfrage in Anspruch nimmt, für die Teilnehmer aufzuzeigen.
     
  • Hauptteil
    Hier folgen alle Fragen, welche du für die Teilnehmer vorbereitet hast. Es bietet sich bei einer größeren Anzahl von Fragen an diese in verschiedene Themenblöcke zu gliedern und noch einmal einzeln einzuleiten.
     
  • Schluss
    Am Ende einer Umfrage kannst du dich bei deinem Teilnehmer dafür bedanken, dass er sich die Zeit dafür genommen hat dich bei deiner empirischen Forschung zu unterstützen. Weiterhin kannst du auch fragen, ob Interesse an den Ergebnissen deiner Umfrage besteht. So kannst du die Ergebnisse deiner Forschung später direkt mit interessierten Personen teilen. Außerdem kannst du noch eine Freitext-Frage platzieren, bei welcher der Teilnehmer die Möglichkeit hat, relevante Punkte zum Thema, die nicht abgefragt wurden, loszuwerden - auch generelle Anmerkungen und Kritik zur Umfrage sind möglich.
     

4. Umfrage testen
Nach der Konzeption deiner Umfrage - vor allem wenn du eine Online-Umfrage nutzt - solltest du deine Umfrage einmal, z.B. mit Freunden und Familie, testen, damit du sicherstellen kannst, dass alles funktioniert, wie du es dir vorstellst (bspw. Prüfung, ob alle notwendigen Variablen mit entsprechenden Skalenniveaus für die Auswertung vorliegen). Wenn du deine Umfrage erst einmal geteilt hast, ist es schwer mögliche Fehler bei der Befragung im Nachhinein zu korrigieren. Des Weiteren hast du die Möglichkeit die Umfrage einmal deinem Betreuer bzw. deinem Dozenten zu schicken, damit dieser die Umfrage “absegnet”.

5. Teilnehmer finden
Teilnehmer für deine Umfrage findest du in sozialen Netzwerken sowie in speziellen Foren oder Communities, in welchen deine Zielgruppe anzutreffen ist. Notfalls kannst du auch auf Freunde, Bekannte und Verwandte zurückgreifen. Dies sollte aber (bei wissenschaftlichen Projekten) nur im Notfall geschehen, da dein Anspruch sein sollte, eine Zufallsstichprobe zu ziehen.

6. Auswertung der Ergebnisse
Zum Schluss folgt natürlich die Auswertung der Umfrage. Abhängig von der Forschungsmethode kommen hier am häufigsten Tabellenkalkulationen wie Excel oder - für weitergehende statistische Auswertungen - Programme wie “SPSS” oder “R” zum Einsatz.

 

Von der Online-Umfrage zur Berechnung der Stichprobe

Nun hast du die Grundlagen der wissenschaftlichen Arbeit und den grundsätzlichen Ablauf bei empirischen Forschungen kennengelernt. In dem folgenden Kapitel zeigen wir dir, wie du Schritt für Schritt die richtige Stichprobe ermittelst.



 

Häufig gestellte Fragen

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