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Was ist Wissenschaft? Definition, Erklärung und Beispiele

Was Wissenschaft ausmacht, welche Disziplinen dazugehören und wo die Grenze zur Pseudowissenschaft verläuft: die fünf Merkmale und die Regeln der ÖAWI.

Autorin bei empirio.ai - Maria Malzewvon Maria MalzewAktualisiert am 13. September 2026Lesezeit 9 Min.

Kurzer Test zum Einstieg: Ist Astrologie eine Wissenschaft? Fast alle sagen spontan nein, tun sich mit der Begründung aber schwer.

Ob etwas Wissenschaft ist, hängt nicht vom Fachgebiet ab, sondern von der Arbeitsweise. Wissenschaft ist der systematische Versuch, gesichertes Wissen zu gewinnen, zu prüfen und weiterzugeben: mit offengelegten Methoden, nachvollziehbaren Belegen und Ergebnissen, die andere kontrollieren können. In Österreich steht dieser Anspruch seit 1867 in der Verfassung, in einem einzigen Satz. Am Ende kannst du bei jeder Behauptung einordnen, ob sie wissenschaftlich belegt ist oder nur so klingt.


📌 Das Wichtigste im Überblick

  • Wissenschaft gewinnt Wissen systematisch, offengelegt und überprüfbar.
  • Artikel 17 Staatsgrundgesetz 1867: Die Wissenschaft und ihre Lehre ist frei.
  • Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften sind die drei großen Gruppen.
  • Die ÖAWI-Richtlinie regelt gute wissenschaftliche Praxis in Österreich.
  • Pseudowissenschaft meidet die Prüfung, Wissenschaft sucht sie.

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Was ist Wissenschaft?

Wissenschaft ist die Gesamtheit des systematisch gewonnenen, geordneten und überprüfbaren Wissens einer Gesellschaft, zusammen mit der Tätigkeit, die dieses Wissen erzeugt: Forschung nach anerkannten Methoden, deren Ergebnisse veröffentlicht und von anderen kontrolliert werden.

Der Begriff hat zwei Seiten und daran scheitern die meisten Definitionsversuche. Wissenschaft meint einerseits das Ergebnis, also den Bestand an gesichertem Wissen über die Welt. Andererseits meint sie den Vorgang, mit dem dieses Wissen entsteht. Das Gabler Wirtschaftslexikon bringt beides zusammen: Wissenschaft strebt Erkenntnisgewinn in der Forschung und Erkenntnisvermittlung in der Lehre an, benutzt anerkannte Methoden und veröffentlicht ihre Resultate (Bendel, Gabler Wirtschaftslexikon).

Die österreichische Verfassung sagt es in fünf Wörtern

Österreich hat die kürzeste Wissenschaftsgarantie im deutschsprachigen Raum, und sie ist zugleich die älteste. Artikel 17 Absatz 1 des Staatsgrundgesetzes vom 21. Dezember 1867 lautet vollständig: „Die Wissenschaft und ihre Lehre ist frei.“ Der Satz steht seit über 150 Jahren unverändert im Rechtsbestand und gilt bis heute als Grundrecht (StGG, RGBl. Nr. 142/1867, im Rechtsinformationssystem des Bundes).

Auffallend ist, was der Satz nicht tut: Er definiert Wissenschaft nicht. Die Ausfüllung des Begriffs überlässt das Staatsgrundgesetz der Rechtsprechung und der wissenschaftlichen Praxis selbst. Für dich heißt das, dass sich die Frage nach dem Wissenschaftlichen nicht mit einem Gesetzestext beantworten lässt, sondern nur mit den Merkmalen wissenschaftlichen Arbeitens.

Wo in Österreich wissenschaftlich gearbeitet wird

Der österreichische Hochschulraum kennt mehrere Trägertypen nebeneinander: öffentliche Universitäten, Fachhochschulen, Privathochschulen und Pädagogische Hochschulen. Fachhochschulen sind stärker auf angewandte Forschung ausgerichtet, arbeiten aber nach denselben Regeln guter wissenschaftlicher Praxis. Wer an einer Fachhochschule eine Bachelorarbeit schreibt, wird also nicht milder beurteilt, sondern nur an anderen Fragestellungen gemessen.

Dazu kommt eine Besonderheit bei den Abschlüssen. In manchen österreichischen Studien, etwa in der Rechtswissenschaft und in der Humanmedizin, gibt es weiterhin Diplomstudien mit einer Diplomarbeit statt der Trennung in Bachelor und Master. Der Prüfungsakt am Ende heißt Defensio, und dort wird genau das abgefragt, was dieser Beitrag beschreibt: Fragestellung, Methode, Belege und die Grenzen der eigenen Arbeit.

Woran erkennst du, ob etwas wissenschaftlich ist?

Wissenschaftlich ist eine Aussage dann, wenn offenliegt, wie sie zustande gekommen ist, und wenn andere den Weg dorthin nachgehen und das Ergebnis widerlegen könnten. Nicht das Thema entscheidet darüber, sondern das Verfahren.

Die Unterscheidung zwischen Thema und Verfahren hilft dir in jeder Seminararbeit weiter. Ein Text über Homöopathie kann wissenschaftlich sein, wenn er untersucht, warum Menschen darauf vertrauen, und seine Methode offenlegt. Ein Text über Astrophysik ist es nicht, wenn er Behauptungen ohne Belege aneinanderreiht. Fünf Merkmale tragen diese Grenze:

MerkmalWas dahinterstecktWoran du es siehst
Systematikgeplantes Vorgehen statt Zufallsfundbeschriebene Methode, klare Fragestellung
Nachvollziehbarkeitandere können den Weg wiederholenAngaben zu Stichprobe, Zeitraum, Auswertung
Belegpflichtjede fremde Aussage wird zugeordnetQuellenangaben und Literaturverzeichnis
ÜberprüfbarkeitErgebnisse halten einer Kontrolle standDaten, Messwerte oder Materialien im Anhang
Offenheitdas Ergebnis darf widerlegt werdenbenannte Grenzen der eigenen Untersuchung

Offenheit für Widerlegung ist das wichtigste der fünf Merkmale und wird am häufigsten übersehen. Eine wissenschaftliche Arbeit nennt, was sie nicht zeigen kann. In der Methodenlehre stehen dafür die Gütekriterien Objektivität, Reliabilität und Validität. An ihnen werden auch Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten gemessen.

Wissenschaftlich ist nicht, wer recht hat. Wissenschaftlich ist, wer zeigt, wie er darauf gekommen ist.

Welche Disziplinen gibt es in der Wissenschaft?

Die Wissenschaft wird üblicherweise in drei große Gruppen geteilt: Naturwissenschaften, Geisteswissenschaften und Sozialwissenschaften. Die Einteilung ist eine Verständigungshilfe und keine Naturkonstante, denn an den Rändern verlaufen die Grenzen unscharf.

Unterschiede zeigen sich vor allem im Gegenstand und in den Methoden. Natur- und Sozialwissenschaften stützen sich stark auf Beobachtung und Messung, sie arbeiten also empirisch. Die Geisteswissenschaften deuten und interpretieren häufiger, statt zu messen.

  • Naturwissenschaften: Physik, Chemie, Biologie, Astronomie, Geowissenschaften.
  • Geisteswissenschaften: Geschichte, Philosophie, Literatur-, Sprach- und Religionswissenschaft.
  • Sozialwissenschaften: Soziologie, Psychologie, Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaften.

Einige Fächer lassen sich keiner der drei Gruppen sauber zuordnen. Wirtschaftsinformatik sitzt zwischen Technik und Wirtschaft, die Medizin zwischen Natur- und Sozialwissenschaft. Die Mathematik gilt vielen gar nicht als empirische Wissenschaft, weil sie ihre Sätze beweist statt sie zu messen. Für Mathematik, Logik und Informatik hat sich deshalb der Sammelbegriff Strukturwissenschaften eingebürgert.

💡 Tipp

Wenn du einordnen musst, wo dein Fach steht, hilft ein Blick ins Curriculum deines Studiums. Dort steht, welche Methodenlehrveranstaltungen verpflichtend sind, und genau das verrät die Zugehörigkeit zuverlässiger als der Name der Fakultät.

Wissenschaft und Pseudowissenschaft: der Unterschied

Pseudowissenschaft übernimmt die Sprache und die Formen der Wissenschaft, vermeidet aber genau den Schritt, der Wissenschaft ausmacht: die ernsthafte Möglichkeit, widerlegt zu werden. Pseudowissenschaft sucht Bestätigung, wo Wissenschaft nach Gegenbeispielen sucht.

Der in Wien geborene Wissenschaftstheoretiker Karl Popper hat dafür das bekannteste Kriterium formuliert, die Falsifizierbarkeit. Eine Aussage gilt danach nur dann als wissenschaftlich, wenn sich angeben lässt, welche Beobachtung sie widerlegen würde. „In deinem Leben steht eine Veränderung bevor“ lässt sich nicht widerlegen und sagt deshalb nichts. „Dieses Medikament senkt den Blutdruck im Schnitt um 10 mmHg“ lässt sich widerlegen und ist damit eine wissenschaftliche Behauptung.

In der Praxis erkennst du den Unterschied an wiederkehrenden Mustern:

✓ Die Methode steht im Text, auch wenn sie unbequem ist
✓ Gegenbefunde werden genannt und eingeordnet
✕ Kritik wird als Angriff oder Verschwörung gedeutet
✕ Belege bestehen nur aus Einzelfällen und Erfahrungsberichten
→ Prüffrage: Welches Ergebnis würde die Aussage widerlegen?

Häufig liest man, Wissenschaft sei das Gegenteil von Glauben. Das stimmt so nicht. Auch wissenschaftliches Arbeiten beruht auf Annahmen, etwa darauf, dass die Welt regelmäßigen Mustern folgt. Der Unterschied liegt nicht darin, ob Annahmen gemacht werden, sondern darin, ob sie offengelegt und zur Prüfung freigegeben werden.

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Was gute wissenschaftliche Praxis von dir verlangt

Gute wissenschaftliche Praxis ist die Sammlung von Regeln, nach denen geforscht und geschrieben wird: ehrlich dokumentieren, Quellen kenntlich machen, Daten aufbewahren und Fehler korrigieren, sobald sie auffallen. Für Studierende gelten dieselben Grundsätze wie für erfahrene Forschende, nur in kleinerem Maßstab.

In Österreich kommt das maßgebliche Regelwerk nicht vom Staat, sondern von den Forschungseinrichtungen selbst. Die Österreichische Agentur für wissenschaftliche Integrität (ÖAWI) gibt die „Richtlinie zur Guten Wissenschaftlichen Praxis“ heraus, der die österreichischen Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Institute als Mitglieder beigetreten sind. Die erste Fassung stammt aus dem April 2015, die aktuelle wurde am 18. Juni 2026 in einer außerordentlichen Generalversammlung beschlossen (ÖAWI, Richtlinie, Stand September 2026). Was davon in deinem Curriculum verankert ist, entscheidet deine Hochschule.

Die vier Schritte, die deine Arbeit wissenschaftlich machen

Vier Schritte entscheiden darüber, ob eine Seminar-, Bachelor- oder Diplomarbeit als wissenschaftlich durchgeht. Die Schritte folgen aufeinander und wer einen davon überspringt, merkt das spätestens bei der Defensio. Keiner der vier verlangt Vorwissen, das über die Methodenlehrveranstaltungen des ersten Studienjahres hinausgeht.

  1. Fragestellung festlegen. Eine Arbeit ohne klare Frage hat kein Kriterium dafür, was hineingehört und was nicht. Der Unterschied zwischen These, Hypothese und Forschungsfrage ist dabei kein Formalkram, sondern entscheidet über den Aufbau.
  2. Methode wählen und begründen. Literaturarbeit, Experiment oder eigene Erhebung: Die Wahl gehört in den Text, samt der Begründung, warum sie zur Frage passt.
  3. Daten sauber erheben und dokumentieren. Wer selbst Daten sammelt, hält Zeitraum, Stichprobe und Durchführung fest. Der empirische Forschungsprozess beschreibt diese Phasen im Detail.
  4. Belegen und zitieren. Jede übernommene Aussage bekommt ihre Quelle. Wie das formal geht, steht im Beitrag zum richtigen Zitieren.

An der Dokumentation scheitern die meisten Abschlussarbeiten, nicht an der Statistik. Wer eine Befragung durchführt, braucht später die genauen Fragen, die Zahl der Teilnehmenden und den Erhebungszeitraum. Mit empirio.ai, einem Online-Umfrage-Tool aus dem deutschsprachigen Raum, erstellst du die Umfrage und behältst diese Angaben zusammen mit den Antworten an einer Stelle, was den Methodenteil deutlich einfacher macht.

⚠️ Achtung

Maßgeblich ist immer das Curriculum deines Studiums und die Satzung deiner Hochschule. Beide können strenger sein als die ÖAWI-Richtlinie, etwa bei der Zitierweise, beim Umgang mit KI-Werkzeugen oder bei der Pflicht, Rohdaten abzugeben. Im Zweifel fragst du deine Betreuung, bevor du abgibst. Dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung.

Drei Irrtümer über Wissenschaft

Über Wissenschaft kursieren ein paar Vorstellungen, die in Diskussionen regelmäßig zu Missverständnissen führen. Sie klingen plausibel und sind trotzdem falsch und sie tauchen auffällig oft in Einleitungen von Seminararbeiten auf.

Die drei folgenden Irrtümer begegnen einem am häufigsten. Wer sie kennt, argumentiert spürbar sicherer, auch außerhalb der Universität.

Irrtum 1: Wissenschaft liefert endgültige Wahrheiten

Wissenschaftliche Ergebnisse sind immer vorläufig. Sie gelten so lange, bis bessere Daten oder bessere Methoden sie korrigieren, und genau diese Korrekturbereitschaft ist ihre Stärke und nicht ihre Schwäche. Dass sich eine Empfehlung nach neuen Studien ändert, ist deshalb kein Zeichen von Unzuverlässigkeit. Es ist das Verfahren, das funktioniert.

Irrtum 2: Was in einer Studie steht, ist bewiesen

Eine einzelne Studie beweist selten etwas. Sie liefert einen Befund unter bestimmten Bedingungen, mit einer bestimmten Stichprobe und einer bestimmten Auswertung. Erst wenn mehrere unabhängige Untersuchungen in dieselbe Richtung zeigen, verdichtet sich das zu belastbarem Wissen. Vor dem Zitieren lohnt der Blick auf Stichprobengröße, Erhebungszeitraum und darauf, wer die Studie finanziert hat.

Irrtum 3: Geisteswissenschaften sind keine richtige Wissenschaft

Der Vorwurf gegen die Geisteswissenschaften verwechselt Methode mit Wissenschaftlichkeit. Eine literaturwissenschaftliche Interpretation ist wissenschaftlich, wenn sie ihre Textgrundlage offenlegt, ihre Deutung begründet und konkurrierende Lesarten benennt. Sie misst nichts, aber sie arbeitet systematisch, belegt und überprüfbar. Artikel 17 Staatsgrundgesetz macht zwischen den Gruppen ohnehin keinen Unterschied.

Fazit

Wissenschaft ist keine Sammlung von Fächern, sondern eine Arbeitsweise: systematisch, offengelegt und jederzeit angreifbar. Wer diese drei Eigenschaften prüft, kann in wenigen Minuten einordnen, ob eine Quelle taugt, ganz gleich ob es um eine Metastudie oder um einen Beitrag in einem sozialen Netzwerk geht. Für die eigene Arbeit heißt das vor allem eins: Schreib auf, was du getan hast, und sag dazu, was du nicht zeigen kannst.

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Häufig gestellte Fragen

Wissenschaft ist der geordnete Versuch, verlässliches Wissen über die Welt zu gewinnen und weiterzugeben. Dazu gehören eine klare Frage, eine offengelegte Methode, nachprüfbare Belege und Ergebnisse, die andere kontrollieren können. Wissenschaft bezeichnet also beides zugleich: den Bestand an gesichertem Wissen und die Arbeitsweise, mit der dieses Wissen entsteht.

Wissenschaftlich bedeutet, dass eine Aussage systematisch entstanden ist und von anderen überprüft werden kann. Fünf Merkmale entscheiden darüber: Systematik, Nachvollziehbarkeit, Belegpflicht, Überprüfbarkeit und die Bereitschaft, das eigene Ergebnis widerlegen zu lassen. Nicht das Thema macht einen Text wissenschaftlich, sondern das Verfahren, mit dem er zu seinen Aussagen kommt.

Die Wissenschaft wird üblicherweise in drei große Gruppen geteilt: Naturwissenschaften wie Physik und Biologie, Geisteswissenschaften wie Geschichte und Philosophie sowie Sozialwissenschaften wie Soziologie und Psychologie. Natur- und Sozialwissenschaften arbeiten überwiegend empirisch, also mit Beobachtung und Messung. Fächer wie Wirtschaftsinformatik oder Medizin liegen bewusst zwischen den Gruppen.

Mathematik ist eine Wissenschaft, aber keine empirische. Sie gewinnt ihre Aussagen durch Beweise aus Axiomen und nicht durch Messung oder Beobachtung. Für Mathematik, Logik und Informatik hat sich deshalb der Sammelbegriff Strukturwissenschaften eingebürgert. Die Zuordnung ist eine Frage der Einteilung und in der Fachliteratur nicht einheitlich geregelt.

Forschung ist der Teil der Wissenschaft, der neues Wissen erzeugt. Wissenschaft ist der weitere Begriff und umfasst zusätzlich die Lehre, also die Weitergabe des Wissens, sowie den gesamten Bestand an gesicherten Erkenntnissen. Wer forscht, betreibt Wissenschaft. Wer Wissenschaft betreibt, muss aber nicht zwingend selbst forschen.

Pseudowissenschaft übernimmt die Sprache und die äußere Form der Wissenschaft, vermeidet aber die ernsthafte Prüfung ihrer Aussagen. Typische Muster sind Belege aus Einzelfällen, das Deuten von Kritik als Angriff und Behauptungen, die sich grundsätzlich nicht widerlegen lassen. Die entscheidende Prüffrage lautet: Welches Ergebnis würde diese Aussage widerlegen?

Artikel 17 Absatz 1 des Staatsgrundgesetzes von 1867 lautet: Die Wissenschaft und ihre Lehre ist frei. Der Satz gehört bis heute zum österreichischen Verfassungsrecht und schützt Forschung und Lehre vor staatlicher Einflussnahme. Eine inhaltliche Definition von Wissenschaft enthält das Staatsgrundgesetz bewusst nicht.

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