Zwei Studierende an derselben Fakultät, dasselbe Thema: Öffi-Nutzung in Wien. Eine Kollegin sichtet vierzig Studien und ordnet sie neu, ein Kollege schickt einen Fragebogen an zweihundert Fahrgäste. Beide Wege können mit „sehr gut“ enden.
Über empirisch oder theoretisch entscheidet nicht deine Vorliebe, sondern der Zuschnitt deiner Forschungsfrage: Wer nach Häufigkeit, Zusammenhang oder Wirkung fragt, kommt ohne eigene Daten nicht aus, wer hingegen Begriffe klärt, Widersprüche aufdeckt oder konkurrierende Theorien abwägt, braucht eine systematische Auseinandersetzung mit der vorhandenen Literatur. Nach diesem Beitrag weißt du, welcher Typ zu deiner Frage passt, wie viel Vorlauf er kostet und was du vorab mit deiner Betreuerin oder deinem Betreuer abklärst.
📌 Das Wichtigste auf einen Blick
- Die Forschungsfrage legt den Arbeitstyp fest, nicht der Aufwand.
- Eine theoretische Arbeit ist kein Abkürzungsweg, sondern ein anderer.
- Das systematische Review zählt zur Empirie, ganz ohne eigene Erhebung.
- Ethikvotum, Pretest und Rücklauf kosten mehrere Wochen Vorlauf.
- Benotet wird nach Beurteilungsraster, nicht nach gewähltem Arbeitstyp.
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Theorie und Empirie: Worauf es in der Forschung wirklich ankommt
Theorie und Empirie stehen einander nicht gegenüber, sondern greifen in fast jeder Abschlussarbeit ineinander. Ausschlaggebend ist allein der Schwerpunkt: Stammt die Erkenntnis, auf die deine Arbeit zuläuft, aus gesichertem Wissen oder aus Material, das vorher niemand erhoben hat?
Das Verständnis für das Problem trägt der theoretische Teil. Begriffe, Vorarbeiten und Annahmen stammen von dort, und aus ihnen lässt sich eine eigene Fragestellung oder eine Hypothese ableiten. Der empirische Teil hält diese Annahmen an der Wirklichkeit nach, über Messungen, Befragungen, Beobachtungen oder vorhandene Datensätze.
Werner Heisenberg schildert in „Der Teil und das Ganze“ ein Gespräch mit Albert Einstein, das genau diesen Zusammenhang trifft: „Erst die Theorie entscheidet darüber, was man beobachten kann.“ (Einstein, wiedergegeben von Heisenberg 1969, S. 92) Ohne theoretischen Rahmen fehlt dir das Kriterium, wonach du in deinen Daten überhaupt suchen sollst.
An der Universität Graz trennt der Leitfaden für das Verfassen der Bachelorarbeit zuerst die hermeneutische von der empirischen Arbeit, bevor die Frage nach qualitativ oder quantitativ überhaupt auftaucht. Die Formel dort lautet: „Empirie kann, Hermeneutik muss sein.“ Auch eine Erhebung beginnt mit einem Literaturbericht und endet damit, die Ergebnisse in den Forschungsstand einzuordnen.
Festlegen solltest du dich früh, vor der ersten Zeile Fließtext. Eine Arbeit, die sich nicht entscheidet, endet mit dünnem Theorieteil und dünner Erhebung.
Theoretische Arbeit, Literaturarbeit, Review: wo der Unterschied liegt
Eine theoretische Arbeit und eine Literaturarbeit meinen nicht dasselbe, obwohl beide ohne eigene Erhebung auskommen. Sauber trennen lassen sich drei Typen, und nur der erste ist im engeren Sinn theoretisch.
Wortklauberei ist diese Trennung nicht. An ihr hängen das Methodenkapitel, die Begründung deiner Quellenauswahl und die Frage, ob die Arbeit als eigenständige Forschungsleistung durchgeht.
| Arbeitstyp | Woher die Erkenntnis stammt | Methodenkapitel |
|---|---|---|
| Theoretisch-konzeptionelle Arbeit | Begriffe, Modelle, konkurrierende Theorien | nein, aber begründete Quellenauswahl |
| Systematisches Review | Befunde vorhandener Primärstudien | ja, mit Suchstrategie und Auswahlkriterien |
| Primärempirische Arbeit | selbst erhobene Daten | ja, mit Instrument, Stichprobe und Auswertung |
Fachlich zählt das systematische Review zur Empirie, obwohl niemand dafür ins Feld geht. Ausgewertet werden Daten aus zweiter Hand, so genau dokumentiert, dass die Suche wiederholbar bleibt. Die Leitlinien der Fakultät für Psychologie der Universität Wien halten fest, dass Masterarbeiten dort in der Regel empirisch ausfallen, führen Review, Meta-Analyse und Theoriearbeit aber ausdrücklich als zulässige Abweichung.
Zwei Theorien gegeneinanderzustellen oder einen Begriff zu schärfen ergibt dagegen eine theoretisch-konzeptionelle Arbeit, in den Geisteswissenschaften auch hermeneutische Arbeit genannt.
Wann gilt eine Abschlussarbeit als theoretisch?
Eine theoretische Abschlussarbeit beantwortet ihre Forschungsfrage aus bereits vorhandenem Wissen: aus Theorien, Begriffen und dem Forschungsstand, die du systematisch zusammenträgst, gegeneinanderstellst und aus einer klar benannten Perspektive beurteilst. Eigene Daten erhebst du dabei nicht.
Drei Arbeitsbereiche machen eine solche Ausarbeitung aus:
- Recherche und Auswahl. Du trägst die einschlägigen Quellen zusammen und legst offen, warum genau diese und keine anderen.
- Darstellung und Gegenüberstellung. Du gibst die maßgeblichen Theorien wieder und arbeitest heraus, an welchen Stellen sie einander widersprechen.
- Beurteilung und eigene Schlussfolgerung. Du wägst das Material an deiner Fragestellung ab und kommst zu einem Schluss, der über eine Zusammenfassung hinausgeht.
Am dritten Punkt scheitern die meisten theoretischen Arbeiten. Bloßes Nacherzählen fremder Texte bleibt eine Zusammenfassung und wird keine Forschungsleistung. Die eigene Leistung steckt in Auswahl, Vergleich und Urteil.
Verbreitet ist dieser Typ vor allem in Philosophie, Rechtswissenschaft, Theologie sowie den Literatur- und Kulturwissenschaften, ausgeschlossen aber in keinem Fach. Welche Formen zugelassen sind, regelt an österreichischen Universitäten das Curriculum deines Studiums, den rechtlichen Rahmen setzt das Universitätsgesetz 2002, an Fachhochschulen das Fachhochschulgesetz. Von einer Prüfungsordnung ist hier bewusst nicht die Rede: Das maßgebliche Dokument heißt in Österreich Studienplan beziehungsweise Curriculum, und neben Bachelorarbeit und Masterarbeit steht an den Universitäten weiterhin die Diplomarbeit.
So entsteht eine theoretische Arbeit
Eine theoretische Arbeit folgt einem von drei Mustern: Du vergleichst mehrere Theorien, du prüfst einen Gegenstand im Licht einer einzigen Theorie, oder du entwickelst aus mehreren Ansätzen eine eigene Systematik. Das gewählte Muster bestimmt die Gliederung.
Drei Beispielthemen mit Österreich-Bezug, je eines pro Muster:
- Öffentlicher Verkehr als Daseinsvorsorge: zwei wirtschaftsethische Begründungen im Vergleich.
- Bildungsungleichheit in Österreich: die Tragfähigkeit der Habitus-Theorie Pierre Bourdieus heute.
- Nachhaltigkeit im Unternehmensbericht: eine Systematik konkurrierender Begriffe für die Wirtschaftsethik.
Den Aufwand treibt bei diesem Typ der Umfang der Literatur. Gelesen wird weit mehr, als am Ende auftaucht, und ein erheblicher Teil der Arbeitszeit fließt ins Ordnen und Verwerfen. Rechne das ein, bevor du einen Zeitplan zusagst.
Achtung
Manche Institute verlangen für Abschlussarbeiten zwingend einen empirischen Teil, andere lassen beide Wege offen. Im Curriculum steht das selten, in den Hinweisen der Fakultät fast immer. Kläre es, bevor du dich in ein Thema verliebst.
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Wann gilt eine Abschlussarbeit als empirisch?
Eine empirische Abschlussarbeit beantwortet ihre Forschungsfrage mit Daten, die sie selbst erhebt oder systematisch auswertet. Der Begriff stammt vom altgriechischen „empeiria“, der Erfahrung: Grundlage der Aussage ist nicht das Nachdenken über einen Gegenstand, sondern die Beobachtung an ihm.
Jürgen Raithel gliedert den empirischen Forschungsprozess in „Quantitative Forschung“ in sieben Phasen (Raithel 2008, S. 27):
- Untersuchungsziel, Problemformulierung und Forschungsfrage
- Theorie- und Hypothesenbildung
- Konzeptualisierung: Operationalisierung, Erhebungsinstrument, Design, Stichprobe und Pretest
- Erhebungsvorbereitung und Datenerhebung
- Datenaufbereitung
- Datenanalyse
- Interpretation und Dissemination
Eine bloße Formalie ist diese Abfolge nicht. Ohne Pretest ins Feld zu gehen rächt sich meist erst bei der Auswertung, wenn eine missverständlich formulierte Frage auffliegt und die Daten nicht mehr zu retten sind.
Ob du dabei qualitativ oder quantitativ vorgehst, ist eine Entscheidung innerhalb der empirischen Arbeit und keine Alternative zu ihr. Zwei Erhebungen mit Österreich-Bezug zeigen die Bandbreite: Der Soziale Survey Österreich erfasst Einstellungen und Sozialstruktur in Wellen bis zurück ins Jahr 1986, das Mikrozensus-Ad-hoc-Modul „Jugendliche am Arbeitsmarkt“ von 2016 befragte 15- bis 34-Jährige zum Übergang von der Ausbildung in den Beruf.
So entsteht eine empirische Arbeit
Eine empirische Arbeit zahlt sich aus, wenn deine Forschungsfrage eine Aussage über die Wirklichkeit verlangt, die so noch nirgends steht. Typisch sind Fragen nach Häufigkeiten, nach Zusammenhängen zweier Merkmale oder nach der Wirkung einer Maßnahme.
Drei Beispiele mit Österreich-Bezug zeigen das Muster:
- Wie bewerten Pendlerinnen und Pendler die Fahrgastinformation der ÖBB?
- Welcher Zusammenhang besteht zwischen Dienstplanmodell und Arbeitszufriedenheit in steirischen Landeskliniken?
- Wie häufig nutzen Wiener Studierende das Klimaticket für Wege außerhalb des Studiums?
Durch den direkten Praxisbezug gilt dieser Typ in den Sozial-, Wirtschafts-, Gesundheits- und Naturwissenschaften als Regelfall, in den Geistes- und Kulturwissenschaften dagegen als Ausnahme, die meist einen theoretischen Hauptteil ergänzt.
Empirisch arbeiten, ohne selbst zu erheben
Eigene Teilnehmende sind nicht der einzige Weg in die Empirie. Nationale Datenarchive geben Befragungsdaten für wissenschaftliche Zwecke frei, für Studierende meist kostenfrei: AUSSDA, The Austrian Social Science Data Archive, führt dafür ein eigenes Dataverse für Lehre und Abschlussarbeiten, amtliche Zahlen liefert Statistik Austria. Sekundärdaten sparen die gesamte Feldphase und bringen Fallzahlen, die im Alleingang unerreichbar bleiben.
Wie viel Vorlauf eine eigene Erhebung wirklich braucht
Der Zeitplan einer empirischen Arbeit reißt fast immer zwischen Fragebogen und Auswertung. Rechne vom Abgabetermin rückwärts und fixiere Termine für Pretest, Feldstart, Feldende und Auswertungsbeginn. Vier Posten kosten regelmäßig mehr Zeit als veranschlagt:
- Ethikvotum, an vielen Instituten Pflicht und mit Wochen Vorlauf verbunden
- Einwilligungserklärung und Datenschutzkonzept nach DSGVO
- Pretest mit fünf bis zehn Personen samt anschließender Überarbeitung
- Plan B bei schwachem Rücklauf: Feldzeit verlängern oder qualitativ auswerten
Beim Ethikvotum lohnt ein Blick auf die Zuständigkeit. Die Ethikkommission der Universität Wien begutachtet Dissertationen sowie Master- und Diplomarbeiten, Letztere nur auf Einreichung durch die Betreuung oder das studienrechtliche Organ. Bachelorarbeiten stehen gar nicht erst auf der Liste der antragsberechtigten Vorhaben. Für den Datenschutz gilt die DSGVO, Aufsichtsbehörde ist die österreichische Datenschutzbehörde.
Tipp
Schreibe die geplante Auswertung in einem Satz ins Exposé: „Ich vergleiche die Mittelwerte zweier Gruppen.“ Wem dieser Satz nicht gelingt, der hat den Fragebogen noch nicht fertig, so vollständig er auch wirkt.
Die Entscheidung treffen
Die Entscheidung hängt an drei Fragen: Verlangt deine Forschungsfrage neue Daten? Kommst du in der Restzeit an diese Daten heran? Und lässt dein Institut den gewünschten Typ zu? Erst danach zählen Interesse und Geschmack.
Die Kriterien, an denen die Wahl praktisch hängt, stehen hier nebeneinander:
| Kriterium | Theoretische Arbeit | Empirische Arbeit |
|---|---|---|
| Datengrundlage | vorhandene Literatur und Theorien | eigene oder fremde Erhebungsdaten |
| Aufwandsschwerpunkt | früh: lesen, ordnen, argumentieren | spät: Feldphase und Auswertung |
| Planbarkeit | hoch, niemand hält dich auf | gering, Rücklauf und Zugang sind Risiken |
| Methodenkapitel | nur beim Review zwingend | immer |
| Typisches Scheitern | Referat statt eigener Position | zu kleine Stichprobe, gerissener Zeitplan |
| Passt zu | Begriffs-, Theorie- und Systematikfragen | Häufigkeits-, Zusammenhangs- und Wirkungsfragen |
Bringt eine empirische Arbeit die bessere Note?
Ein Notenbonus für Empirie existiert nicht. Beurteilt wird entlang des Rasters deines Fachs: Präzision der Fragestellung, methodische Stringenz, Eigenleistung, Argumentation und Formalia. Eine saubere Theoriearbeit schlägt eine Erhebung mit 23 Befragten aus dem Bekanntenkreis. Maßgeblich sind Curriculum und studienrechtliches Organ deiner Hochschule, im Zweifel entscheidet deine Betreuerin oder dein Betreuer. Wo eine Defensio ansteht, begründest du die Wahl des Arbeitstyps dort ohnehin.
Was du vorab mit deiner Betreuung klärst
Der Rat „sprich mit deiner Betreuung“ nützt nur, wenn du weißt, worüber. Als Werkzeug dient das Exposé: Fragestellung, geplantes Design, Machbarkeit und Zeitplan auf zwei bis drei Seiten. Vier Punkte gehören ins Gespräch: Lässt das Institut eine rein theoretische Arbeit zu? Existiert ein verbindliches Beurteilungsraster? Ist ein Ethikvotum nötig? Und bekomme ich Zugang zu bestehenden Datensätzen?
Typische Fehler bei der Wahl des Arbeitstyps
Die meisten Probleme entstehen nicht aus der Wahl, sondern daraus, dass sie zu spät oder aus dem falschen Grund fällt. Vier Muster wiederholen sich so verlässlich, dass jede Betreuung sie auf Anhieb erkennt.
Der gemeinsame Nenner bleibt derselbe: Entschieden wird nach Aufwand statt nach Forschungsfrage. Wer die Muster kennt, merkt rechtzeitig, in welches davon er hineinläuft.
Die theoretische Arbeit als vermeintliche Abkürzung
Studierende, die sich für Theorie entscheiden, um der Suche nach Teilnehmenden zu entgehen, unterschätzen den Leseaufwand. Verschoben wird der Aufwand nur, kleiner wird er nicht. An die Stelle der Feldphase treten wochenlanges Sichten und Aussortieren, und das Risiko, sich in der Literatur zu verlieren, ist groß.
Der Theorieteil als Einführung ins Fach
Ein Kapitel, das bei null ansetzt und den gesamten Forschungsstand nacherzählt, liefert keinen Theorieteil, sondern einen Lehrbuchauszug. Hinein gehört ausschließlich, was deine Argumentation oder deine Hypothesen später tragen muss. Der Rest wandert hinaus, so weh das nach Wochen Lektüre tut.
Die Erhebung ohne Auswertungsplan
Fragebögen, die ins Feld gehen, bevor der Auswertungsweg feststeht, produzieren Material, an dem die Forschungsfrage abprallt. Lege vor dem Feldstart fest, welche Rechnung du anstellen willst und wie viele Fälle dafür mindestens nötig sind.
Thema gefunden, Forschungsfrage vergessen
Ein Thema ist noch keine Forschungsfrage, und erst die Frage legt den Arbeitstyp fest. „Nachhaltigkeit in österreichischen Leitbetrieben“ lässt beides zu. „Wie begründen diese Betriebe ihre Nachhaltigkeitsberichte?“ verlangt Daten, „Was leisten konkurrierende Nachhaltigkeitsbegriffe für die Unternehmensethik?“ verlangt Theorie.
Weiterführende Literatur
Über den Rahmen dieses Beitrags hinaus führen die folgenden Titel. Die Bände am Anfang behandeln wissenschaftliches Arbeiten und den Forschungsprozess, die österreichischen Hochschulquellen am Schluss zeigen die Arbeitstypen im Original.
- Beller, Sieghard (2016): Empirisch forschen lernen. Konzepte, Methoden, Fallbeispiele, Tipps. 3. Auflage, Bern: Hogrefe.
- Raithel, Jürgen (2008): Quantitative Forschung. Ein Praxiskurs. 2. Auflage, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
- Buff Keller, Eva und Jörissen, Stefan (2015): Abschlussarbeiten im Studium anleiten, betreuen und bewerten. Opladen und Toronto: Verlag Barbara Budrich.
- Hunziker, Alexander W. (2013): Spass am wissenschaftlichen Arbeiten. 5. Auflage, Zürich: Verlag SKV.
- Heisenberg, Werner (1969): Der Teil und das Ganze. Gespräche im Umkreis der Atomphysik. München: Piper.
- Endruweit, Günter und Trommsdorff, Gisela (Hrsg.) (1989): Wörterbuch der Soziologie. München und Stuttgart: dtv und Enke.
- Universität Graz: Leitfaden für das Verfassen der Bachelorarbeit, mit der Gegenüberstellung von hermeneutischer und empirischer Arbeit
- Universität Wien: Leitlinien zur Erstellung der Masterarbeit im Fachbereich Psychologie, samt Beurteilungskriterien
Fazit
Empirisch oder theoretisch ist keine Typfrage, sondern ergibt sich aus Forschungsfrage und Zeitbudget. Verlangt die Frage neue Daten und hast du realistisch Zugang zu Teilnehmenden, führt die empirische Arbeit weiter. Fehlt eines von beidem, ist eine saubere theoretische Arbeit die klügere Wahl und keineswegs eine Notlösung.
Nicht der Arbeitstyp sucht sich die Frage, sondern die Frage den Arbeitstyp.
Wie es weitergeht
- Du willst den Ablauf einer empirischen Arbeit Schritt für Schritt sehen? Empirische Bachelorarbeit oder Masterarbeit
- Du suchst Teilnehmende für deine Erhebung? Umfrageteilnehmer finden
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