Zwei Abschlussarbeiten, dasselbe Thema. Die eine liest sechzig Studien zur Mediennutzung und ordnet sie neu, die andere befragt zweihundert Studierende selbst. Beide sind wissenschaftlich und beide können eine 1,3 werden.
Ob deine Abschlussarbeit empirisch oder theoretisch wird, entscheidet nicht dein Geschmack, sondern deine Forschungsfrage: Fragen nach Häufigkeit, Zusammenhang oder Wirkung verlangen eigene Daten und damit eine empirische Arbeit, Fragen nach Begriffen, Widersprüchen und konkurrierenden Theorien verlangen eine systematische Auseinandersetzung mit Literatur und damit eine theoretische Arbeit. Am Ende weißt du, welcher Typ zu deiner Frage passt, was er an Zeit kostet und was du vorher mit deiner Betreuung klärst.
📌 Das Wichtigste im Überblick
- Die Forschungsfrage entscheidet über empirisch oder theoretisch.
- Eine theoretische Abschlussarbeit ist kein einfacherer Weg, nur ein anderer.
- Ein systematisches Review ist empirisch, obwohl niemand selbst erhebt.
- Ethikvotum, Pretest und Rücklauf kosten mehrere Wochen Vorlauf.
- Die Note hängt am Bewertungsraster, nicht am Arbeitstyp.
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Entweder Theorie oder Empirie: Worauf kommt es bei der Forschung wirklich an?
Theorie und Empirie sind keine Gegner, sondern zwei Arbeitsschritte, die in fast jeder Abschlussarbeit beide vorkommen. Entscheidend ist allein, wo der Schwerpunkt liegt: Kommt die Erkenntnis, auf die deine Arbeit hinausläuft, aus vorhandenem Wissen oder aus Daten, die es vorher noch nicht gab?
Die Theorie trägt dabei das Verständnis für das Problem. Sie liefert die Begriffe, die Vorarbeiten und die Annahmen, aus denen du eine eigene Fragestellung oder eine Hypothese ableiten kannst. Die Empirie prüft diese Annahmen an der Wirklichkeit, mit Messungen, Befragungen, Beobachtungen oder vorhandenen Datensätzen.
Werner Heisenberg gibt in „Der Teil und das Ganze“ ein Gespräch mit Albert Einstein wieder, in dem Einstein einen Satz sagt, der genau diesen Zusammenhang trifft: „Erst die Theorie entscheidet darüber, was man beobachten kann.“ (Heisenberg 1969, S. 92) Ohne theoretischen Rahmen weißt du nicht, wonach du in deinen Daten überhaupt suchen sollst.
Die Studierwerkstatt der Universität Bremen kommt in ihrer Gegenüberstellung beider Arbeitstypen zu dem Schluss, dass der forschungslogische Unterschied kleiner ist, als viele denken: Thema, Fragestellung, Forschungsstand, Analyse und Schlussfolgerung durchlaufen beide Typen. Unterschiedlich ist vor allem, was als Untersuchungsgegenstand dient, Texte und Theorien oder erhobene Daten.
Trotzdem legst du dich früh fest, und zwar bevor du mit dem Schreiben beginnst. Eine Arbeit, die sich nicht entscheidet, hat am Ende einen zu dünnen Theorieteil und eine zu dünne Erhebung.
Theoretische Arbeit, Literaturarbeit, Review: wo liegt der Unterschied?
Eine theoretische Arbeit und eine Literaturarbeit sind nicht dasselbe, auch wenn beide ohne eigene Erhebung auskommen. Sauber unterscheiden lassen sich drei Typen, und nur der erste davon ist im engeren Sinn theoretisch.
Der Unterschied ist keine Wortklauberei. Er entscheidet darüber, ob deine Arbeit ein Methodenkapitel braucht, wie du deine Quellenauswahl begründest und ob deine Betreuung sie als eigenständige Forschungsleistung akzeptiert.
| Arbeitstyp | Woher die Erkenntnis kommt | Methodenkapitel |
|---|---|---|
| Theoretisch-konzeptionelle Arbeit | Begriffe, Modelle, konkurrierende Theorien | nein, aber begründete Quellenauswahl |
| Systematisches Review | Ergebnisse vorhandener Primärstudien | ja, mit Suchstrategie und Auswahlkriterien |
| Primärempirische Arbeit | selbst erhobene Daten | ja, mit Instrument, Stichprobe und Auswertung |
Ein systematisches Review zählt fachlich zur Empirie, obwohl niemand dafür selbst erhebt. Ausgewertet werden Daten aus zweiter Hand, und zwar so genau dokumentiert, dass jemand anders die Suche wiederholen könnte. Die FernUniversität in Hagen führt am Lehrstuhl für Persönlichkeitspsychologie genau diese beiden Formate nebeneinander, empirische Arbeiten und Literaturreviews, und beschreibt für das Review die systematische Auswertung von 15 bis 25 Primärstudien.
Wer dagegen zwei Theorien gegeneinanderstellt oder einen Begriff schärft, schreibt eine theoretisch-konzeptionelle Arbeit. In den Geisteswissenschaften heißt dieser Typ auch hermeneutische Arbeit.
Theoretische Abschlussarbeit: Wann gilt die Forschung als theoretisch?
Eine theoretische Abschlussarbeit beantwortet ihre Forschungsfrage aus vorhandenem Wissen: aus Theorien, Begriffen und dem Stand der Forschung, die du systematisch zusammenstellst, gegeneinanderstellst und aus einer klar benannten Perspektive beurteilst. Eigene Daten erhebst du nicht.
In der Regel besteht eine theoretische Ausarbeitung aus drei Bereichen:
- Recherche und Auswahl. Du sammelst die einschlägigen Quellen und begründest, warum genau diese und nicht andere.
- Darstellung und Gegenüberstellung. Du gibst die relevanten Theorien wieder und arbeitest heraus, wo sie sich widersprechen.
- Beurteilung und eigene Schlussfolgerung. Du bewertest das Material an deiner Fragestellung und ziehst einen Schluss, der über die Zusammenfassung hinausgeht.
Der dritte Punkt ist der, an dem die meisten theoretischen Arbeiten scheitern. Eine Arbeit, die nur wiedergibt, was andere geschrieben haben, ist eine Zusammenfassung und keine Forschungsleistung. Die eigene Leistung steckt in der Auswahl, im Vergleich und im Urteil.
Verbreitet ist dieser Typ vor allem in Philosophie, Rechtswissenschaft, Theologie sowie Literatur- und Kulturwissenschaft. Ausgeschlossen ist er in keinem Fach: Der Leitfaden der Universität zu Köln für Bachelorarbeiten führt theorieprüfende und theorieentwickelnde Arbeiten ausdrücklich neben empirisch-analytischen auf und hält zugleich fest, dass eine Bachelorarbeit in der Regel beides enthält, Theorie und Empirie.
Wie schreibt man eine theoretische Arbeit?
Eine theoretische Arbeit folgt einem von drei Mustern: Du vergleichst zwei oder mehr Theorien, du prüfst einen Gegenstand im Licht einer einzigen Theorie, oder du entwickelst aus mehreren Ansätzen eine eigene Systematik. Welches Muster du wählst, bestimmt deine Gliederung.
Wie das konkret aussieht, zeigen drei Beispielthemen, eines je Muster:
- Film und Traum: Elemente der wichtigsten psychoanalytischen Filmtheorien im Vergleich.
- Ungleichheit im Bildungssystem: die Aktualität der Habitus-Theorie von Pierre Bourdieu im heutigen Deutschland.
- Die Inszenierung der Femme fatale: feministische Filmtheorie nach Laura Mulvey und der Film noir.
Der Umfang der Literatur ist bei diesem Typ der eigentliche Aufwandstreiber. Du liest deutlich mehr, als am Ende in der Arbeit auftaucht, und ein großer Teil der Arbeitszeit fließt in das Ordnen und in das Verwerfen. Plane das ein, bevor du deiner Betreuung einen Zeitplan zusagst.
Achtung
Manche Lehrstühle verlangen für Abschlussarbeiten zwingend einen empirischen Teil, andere lassen beide Wege zu. Das steht selten in der Prüfungsordnung und fast immer in den Hinweisen des Lehrstuhls. Kläre es, bevor du dich in ein Thema verliebst.
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Empirische Abschlussarbeit: Wann gilt die Forschung als empirisch?
Eine empirische Abschlussarbeit beantwortet ihre Forschungsfrage mit Daten, die sie selbst erhebt oder systematisch auswertet. Der Begriff geht auf das altgriechische „empeiria“ zurück, die Erfahrung: Grundlage der Aussage ist nicht das Nachdenken über einen Gegenstand, sondern die Beobachtung an ihm.
Jürgen Raithel beschreibt den empirischen Forschungsprozess in „Quantitative Forschung“ als Abfolge von sieben Phasen (Raithel 2008, S. 27):
- Untersuchungsziel, Problemformulierung und Forschungsfrage
- Theorie- und Hypothesenbildung
- Konzeptualisierung: Operationalisierung, Erhebungsinstrument, Design, Stichprobe und Pretest
- Erhebungsvorbereitung und Datenerhebung
- Datenaufbereitung
- Datenanalyse
- Interpretation und Veröffentlichung
Die Reihenfolge der sieben Phasen ist keine Formalie. Wer Phase drei überspringt und ohne Pretest in die Erhebung geht, merkt oft erst bei der Auswertung, dass eine Frage missverständlich formuliert war, und dann sind die Daten nicht mehr zu retten.
Ob du dabei qualitativ oder quantitativ vorgehst, ist eine Entscheidung innerhalb der empirischen Arbeit und keine Alternative zu ihr. Zwei Beispiele aus Fachzeitschriften zeigen, wie so etwas aussieht: Lange, Manz und Kuntz (2017) werten im Journal of Health Monitoring Befragungsdaten zum riskanten Alkoholkonsum Erwachsener aus, Szász-Janocha, Vonderlin und Lindenberg (2020) prüfen die mittelfristige Wirksamkeit eines Frühinterventionsprogramms für Jugendliche.
Wie schreibt man eine empirische Arbeit?
Eine empirische Arbeit lohnt sich, wenn deine Forschungsfrage eine Aussage über die Wirklichkeit verlangt, die so noch nicht in der Literatur steht. Typisch sind Fragen nach Häufigkeiten, nach Zusammenhängen zwischen zwei Merkmalen oder nach der Wirkung einer Maßnahme.
So sehen solche Fragen aus:
- Wie beeinflusst die Nutzung sozialer Medien das Freizeitverhalten von Jugendlichen?
- Wie berichten überregionale deutsche Tageszeitungen über den Pflegenotstand?
- Welcher Zusammenhang besteht zwischen Homeoffice-Anteil und Arbeitszufriedenheit in mittelständischen Betrieben?
Der unmittelbare Praxisbezug macht diesen Typ in den Sozial-, Wirtschafts-, Gesundheits- und Naturwissenschaften zum Normalfall. In den Geistes- und Kulturwissenschaften ist er möglich, dort aber seltener und meist als Ergänzung zu einem theoretischen Hauptteil.
Empirisch arbeiten, ohne selbst zu erheben
Eigene Teilnehmende sind nicht der einzige Weg zu einer empirischen Arbeit. Große Datenarchive stellen Befragungsdaten für wissenschaftliche Zwecke bereit, für Studierende häufig kostenfrei: Über den Datenbestandskatalog von GESIS kommst du an Erhebungen wie ALLBUS, amtliche Zahlen veröffentlicht das Statistische Bundesamt. Das spart die gesamte Feldphase und liefert Fallzahlen, die du selbst nie erreichen würdest.
Wie viel Vorlauf eine eigene Erhebung wirklich braucht
Der Zeitplan einer empirischen Arbeit bricht fast immer an derselben Stelle, nämlich zwischen Fragebogen und Auswertung. Rechne rückwärts vom Abgabedatum und setze feste Termine für Pretest, Feldstart, Feldende und Auswertungsbeginn. Vier Posten kosten dabei regelmäßig mehr Zeit, als eingeplant wird:
- Ethikvotum, in Psychologie, Medizin und Pflege oft Pflicht und mit Wochen Vorlauf
- Einwilligungserklärung und Datenschutzkonzept nach DSGVO
- Pretest mit fünf bis zehn Personen und die Überarbeitung danach
- Plan B für zu geringen Rücklauf: Feldzeit verlängern oder qualitativ auswerten
Tipp
Schreibe die geplante Auswertung schon ins Exposé, in einem Satz: „Ich vergleiche die Mittelwerte zweier Gruppen.“ Wer diesen Satz nicht formulieren kann, hat den Fragebogen noch nicht fertig, so vollständig er auch aussieht.
Abschließende Entscheidung treffen
Die Entscheidung fällt an drei Fragen: Verlangt deine Forschungsfrage neue Daten? Kommst du in der verbleibenden Zeit an diese Daten heran? Und lässt dein Lehrstuhl den gewünschten Typ überhaupt zu? Erst danach kommen Interesse und Geschmack.
Für den Vergleich haben wir die Kriterien nebeneinandergestellt, an denen die Wahl praktisch hängt:
| Kriterium | Theoretische Arbeit | Empirische Arbeit |
|---|---|---|
| Datengrundlage | vorhandene Literatur und Theorien | eigene oder fremde Erhebungsdaten |
| Aufwandsschwerpunkt | früh: lesen, ordnen, argumentieren | spät: Feldphase und Auswertung |
| Planbarkeit | hoch, du bist von niemandem abhängig | gering, Rücklauf und Zugang sind Risiken |
| Methodenkapitel | nur beim Review-Format zwingend | immer |
| Typisches Scheitern | Referat statt eigener Position | zu kleine Stichprobe, gerissener Zeitplan |
| Passt zu | Begriffs-, Theorie- und Systematikfragen | Häufigkeits-, Zusammenhangs- und Wirkungsfragen |
Wird eine empirische Arbeit besser benotet?
Eine empirische Arbeit bringt keinen Notenbonus. Bewertet wird nach dem Raster der Prüfungsordnung: Präzision der Fragestellung, methodische Stringenz, Eigenleistung, Argumentation und Formalia. Eine sauber gearbeitete Theoriearbeit schlägt eine empirische Arbeit mit 23 Befragten aus dem eigenen Bekanntenkreis. Maßgeblich ist die Prüfungsordnung deiner Hochschule, im Zweifel entscheidet deine Betreuung.
Was du vorher mit deiner Betreuung klärst
Der Rat „frag deine Betreuung“ hilft nur, wenn du weißt, womit. Das Instrument dafür ist das Exposé: Fragestellung, geplantes Design, Machbarkeit und Zeitplan auf zwei bis drei Seiten. Nimm vier Fragen mit ins Gespräch: Akzeptiert der Lehrstuhl eine rein theoretische Arbeit? Gibt es ein verbindliches Bewertungsraster? Brauche ich ein Ethikvotum? Gibt es Zugang zu bestehenden Datensätzen?
Typische Fehler bei der Wahl des Arbeitstyps
Die meisten Probleme entstehen nicht aus der Wahl selbst, sondern daraus, dass sie zu spät oder aus dem falschen Grund getroffen wird. Vier Muster wiederholen sich in Abschlussarbeiten so regelmäßig, dass jede Betreuung sie kennt.
Der gemeinsame Nenner ist immer derselbe: Die Entscheidung wird nach Aufwand getroffen statt nach der Forschungsfrage. Wer die vier Muster vorher kennt, erkennt rechtzeitig, in welches er gerade hineinläuft.
Die theoretische Arbeit als vermeintlich schnellerer Weg
Wer theoretisch arbeitet, weil er keine Teilnehmenden finden will, unterschätzt den Leseaufwand. Eine Theoriearbeit verschiebt den Aufwand nach vorn, sie senkt ihn nicht. Statt einer Feldphase hast du wochenlange Recherche. Die Gefahr, sich dabei in der Literatur zu verlieren, ist real.
Der Theorieteil als Einführung ins Fach
Ein Theorieteil, der bei null anfängt und alles referiert, was zum Thema je geschrieben wurde, ist kein Theorieteil, sondern ein Lehrbuchauszug. Aufgenommen wird nur, was du später für deine Argumentation oder deine Hypothesen brauchst. Alles andere fliegt raus, so schwer es nach Wochen Lesearbeit fällt.
Die Erhebung ohne Auswertungsplan
Wer den Fragebogen verschickt, bevor er weiß, wie er die Antworten auswerten will, bekommt am Ende Daten, mit denen sich die Forschungsfrage nicht beantworten lässt. Lege vor dem Feldstart fest, welche Auswertung du rechnen willst und wie viele Fälle sie mindestens braucht.
Thema gefunden, Forschungsfrage vergessen
Ein Thema ist noch keine Forschungsfrage, und erst die Frage entscheidet über den Arbeitstyp. „Nachhaltigkeit im Mittelstand“ lässt beides zu. „Wie begründen mittelständische Betriebe ihre Nachhaltigkeitsberichte?“ verlangt Daten, „Was leisten konkurrierende Nachhaltigkeitsbegriffe für die Unternehmensethik?“ verlangt Theorie.
Weiterführende Literatur
Diese Titel und Handreichungen gehen über das hinaus, was hier Platz hat. Die ersten vier erklären das wissenschaftliche Arbeiten und den empirischen Forschungsprozess, die beiden Hochschulquellen am Ende zeigen, wie Lehrstühle die Arbeitstypen tatsächlich unterscheiden.
- Beller, Sieghard (2016): Empirisch forschen lernen. Konzepte, Methoden, Fallbeispiele, Tipps. 3. Auflage, Bern: Hogrefe.
- Raithel, Jürgen (2008): Quantitative Forschung. Ein Praxiskurs. 2. Auflage, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
- Buff Keller, Eva und Jörissen, Stefan (2015): Abschlussarbeiten im Studium anleiten, betreuen und bewerten. Opladen und Toronto: Verlag Barbara Budrich.
- Hunziker, Alexander W. (2013): Spass am wissenschaftlichen Arbeiten. 5. Auflage, Zürich: Verlag SKV.
- Heisenberg, Werner (1969): Der Teil und das Ganze. Gespräche im Umkreis der Atomphysik. München: Piper.
- Endruweit, Günter und Trommsdorff, Gisela (Hrsg.) (1989): Wörterbuch der Soziologie. München und Stuttgart: dtv und Enke.
- FernUniversität in Hagen: Formate der Bachelorarbeiten, mit der Unterscheidung von empirischer Arbeit und Literaturreview
- Universität Kassel: Empfehlungen für das Verfassen empirischer Masterarbeiten
Fazit
Empirisch oder theoretisch ist keine Typfrage, sondern eine Folge deiner Forschungsfrage und deiner Zeitplanung. Verlangt die Frage neue Daten und hast du realistisch Zugang zu Teilnehmenden, ist die empirische Arbeit der stärkere Weg. Fehlt eines von beidem, ist eine saubere theoretische Arbeit die bessere Entscheidung und keine Notlösung.
Die Frage wählt die Methode. Nicht umgekehrt.
Wie es weitergeht
- Du willst den Ablauf einer empirischen Arbeit Schritt für Schritt sehen? Empirische Bachelorarbeit oder Masterarbeit
- Du suchst die passende Frage zu deinem Thema? Forschungsfrage, These und Hypothese
- Du brauchst Teilnehmende für deine Erhebung? Umfrageteilnehmer finden
- Du willst wissen, was formal für deine Thesis gilt? Was ist eine Thesis?
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