Du planst eine Umfrage und willst vorher wissen, was sie dich kosten wird? Die Preisseiten der Anbieter machen es dir nicht leicht: fünf Tarife, beworbene Jahrespreise neben echten Monatspreisen und ein Antwortlimit im Kleingedruckten. Nimm Lena, die für ihre Bachelorarbeit an der Uni Wien 150 Antworten braucht: Muss sie dafür Geld in die Hand nehmen?
Meistens nicht. Eine Umfrage kostet dich im einfachsten Fall nichts: Kleine Befragungen erstellst und wertest du im kostenlosen Tarif eines Umfrage-Tools komplett gratis aus. Geld kostet eine Umfrage erst, wenn du hohe Antwortzahlen, Zusatzfunktionen oder bezahlte Teilnehmende brauchst, dann reicht die Spanne von rund 19 Euro im Monat bis zu vierstelligen Beträgen für repräsentative Studien. Am Ende weißt du, welcher Fall deiner ist und wo sich Ausgeben lohnt.
📌 Das Wichtigste im Überblick
- Kleine Umfragen sind mit Google Forms oder empirio.ai kostenlos.
- Bezahltarife der Umfrage-Tools starten bei 19 bis 39 Euro monatlich.
- Bezahlte Teilnehmende kosten pro Antwort meist wenige Euro.
- Repräsentative Studien über Institute kosten schnell vierstellige Beträge.
- Der größte Kostenfaktor ist oft deine eigene Arbeitszeit.
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Mit empirio.ai erstellst du in wenigen Minuten eine moderne Online-Umfrage – 100% datenschutzkonform.
Jetzt kostenlos startenWas kostet eine Umfrage? Die drei Kostenblöcke
Die Gesamtkosten einer Umfrage bestehen aus drei Blöcken: dem Umfrage-Tool, der Gewinnung deiner Teilnehmenden und deiner eigenen Arbeitszeit. Wer nach dem Preis einer Umfrage sucht, meint meist nur den ersten Block. Der ist aber in vielen Fällen der kleinste.
Die drei Blöcke im Überblick:
- Das Umfrage-Tool: von 0 Euro bis zu niedrigen dreistelligen Monatsbeträgen, je nach Antwortzahl und Funktionen.
- Die Teilnehmenden: kostenlos über eigene Kanäle, bezahlt pro Antwort über Online-Panels.
- Deine Arbeitszeit: Fragebogen entwickeln, testen, auswerten. Steht auf keiner Rechnung, ist aber oft der größte Posten.
Für eine private Abstimmung, eine Vereinsumfrage oder eine studentische Erhebung bleibt am Ende häufig nur der dritte Block übrig. Wie du eine Umfrage insgesamt sauber aufsetzt, zeigt dir unser Leitfaden mit 6 Tipps zu einer erfolgreichen Online-Umfrage.
Umfrage-Tool-Kosten: Das kosten die gängigen Anbieter
Ein Umfrage-Tool kostet zwischen 0 Euro und einem niedrigen dreistelligen Betrag pro Monat: Alle gängigen Anbieter haben einen kostenlosen Einstiegstarif, die günstigsten Bezahltarife liegen bei monatlicher Zahlung zwischen 19 und 39 Euro (Stand: August 2026).
Für den deutschsprachigen Raum sind vor allem fünf Anbieter relevant: Google Forms, das kostenlose Formular-Tool von Google, Microsoft Forms als Teil der Microsoft-Welt, die internationalen Klassiker SurveyMonkey und Typeform sowie empirio.ai, ein Online-Umfrage-Tool aus Deutschland.
| Tool | Kostenloser Tarif | Bezahlt, monatliche Zahlung |
|---|---|---|
| Google Forms | komplett kostenlos, kein Antwortlimit | für Firmen Teil von Google Workspace |
| Microsoft Forms | bis 200 Antworten pro Umfrage | in Microsoft 365 enthalten |
| SurveyMonkey | max. 10 Fragen, 40 Antworten pro Umfrage | ab 39 Euro pro Monat für 1.000 Antworten |
| Typeform | bis 10 Antworten pro Monat | ab 35 Euro pro Monat für 100 Antworten |
| empirio.ai | 50 Teilnahmen pro Monat, unbegrenzt Fragen und Umfragen | ab 19 Euro pro Monat |
Stand: August 2026, Preise bei monatlicher Zahlung laut Anbieterseiten, Limits können je Land abweichen.
Beim kostenlosen Tarif lohnt der genaue Blick, denn die Anbieter zählen unterschiedlich: Typeform rechnet seine 10 Antworten über alle Formulare zusammen, SurveyMonkey und Microsoft Forms geben ihr Kontingent je Umfrage frei, empirio.ai zählt 50 Teilnahmen im Monat über alle Umfragen hinweg. Welches Tool sich daraus für welchen Fall ergibt, steht im Vergleich der 5 besten Umfrage-Tools.
Die Wahl hängt weniger vom Preis ab als von deinem Fall. Google Forms ist ein guter kostenloser Einstieg, wenn du ohnehin viel mit Google-Produkten arbeitest, und Microsoft Forms passt, wenn dein Team schon ein Microsoft-Paket hat. empirio.ai ist die passende Wahl für Studierende und Abschlussarbeiten und immer dann, wenn DSGVO-Konformität und Serverstandort Deutschland zählen.
Wann reicht ein kostenloses Umfrage-Tool?
Ein kostenloses Umfrage-Tool reicht, solange du unter dem Antwortlimit deines Anbieters bleibst, keine Teamfunktionen brauchst und auf Extras wie eigenes Branding oder erweiterte Exporte verzichten kannst.
Das klingt nach Einschränkung, deckt aber die Mehrheit der privaten und studentischen Umfragen ab. Eine Vereinsabstimmung, ein Feedbackbogen nach dem Sommerfest oder eine kurze Befragung in der Lehrveranstaltung bleiben locker unter den Grenzen. Wenn du dafür nicht einmal ein Konto anlegen willst, geht auch das: Online-Umfrage kostenlos und ohne Anmeldung erstellen.
| Dein Fall | Das reicht | Kosten |
|---|---|---|
| Abstimmung im Verein oder Team | kostenloser Tarif bei jedem Anbieter | 0 Euro |
| Umfrage zur Bachelorarbeit, rund 150 Antworten | kostenloser Tarif, bei Zeitdruck ein Bezahlmonat | 0 bis rund 20 Euro |
| Mitarbeiterbefragung mit eigenem Branding | Bezahltarif mit Logo und Export | rund 19 bis 69 Euro pro Monat |
| Laufende Kundenbefragungen, hohe Antwortzahlen | Bezahltarif mit großem Kontingent | ab rund 39 Euro pro Monat |
Stand: August 2026, Änderungen möglich.
Rechne es am Beispiel von Lena durch: Für ihre Bachelorarbeit braucht sie 150 Antworten. Im kostenlosen Tarif von empirio.ai sammelt sie bis zu 50 Teilnahmen pro Monat ein, egal über wie viele Umfragen verteilt, über drei Monate zahlt sie also nichts. Läuft ihre Erhebungsphase nur vier Wochen, startet sie stattdessen mit dem Lite-Tarif für 19 Euro im Monat (Stand: August 2026). Mehr zur Planung findest du im Leitfaden zur Umfrage für Bachelorarbeit und Masterarbeit.
⚠️ Achtung
Kostenlos heißt bei manchen Anbietern nur ein kleines Kontingent: SurveyMonkey gibt dir im Basic-Tarif rund 40 Antworten pro Umfrage, Typeform 10 Antworten pro Monat, und die Grenzen unterscheiden sich teils je Land (Stand: August 2026). Prüfe vor dem Start, was mit Antworten oberhalb des Limits passiert: anzeigen, sperren oder verwerfen.
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Jetzt kostenlos startenWas kosten Teilnehmende für deine Umfrage?
Teilnehmende kosten dich nichts, solange du sie über eigene Kanäle erreichst: E-Mail-Verteiler, Social Media, Aushänge oder den Kurs-Chat. Geld kosten sie erst, wenn du Antworten über ein Online-Panel einkaufst, dort zahlst du pro vollständig ausgefüllter Antwort.
Der günstigste Weg bleibt die eigene Reichweite. Wie du ohne Budget an Antworten kommst, von den ÖH-Verteilern deiner Studienrichtung bis zum QR-Code am schwarzen Brett, zeigt dir unser Ratgeber: So findest du Teilnehmende für deine Online-Umfrage.
Online-Panels rekrutieren Teilnehmende gegen Bezahlung und rechnen pro auswertbarer Antwort ab. Der Preis hängt von drei Faktoren ab: wie speziell deine Zielgruppe ist, wie lang dein Fragebogen ist und in welchem Land du befragst. Eine kurze Befragung einer breiten Zielgruppe kostet pro Antwort meist einen niedrigen einstelligen Eurobetrag, enge Zielgruppen wie Fachpersonal oder Führungskräfte kosten ein Vielfaches.
Ein Mittelweg sind eigene Anreize: Ein Gewinnspiel mit zwei oder drei Gutscheinen kostet dich einen festen, überschaubaren Betrag und kann die Teilnahmequote deutlich heben.
💡 Tipp
Teile deine Umfrage zuerst zwei Wochen über deine eigenen Kanäle und zähle den Rücklauf. Kauf danach nur die Lücke bis zu deinem Ziel über ein Panel zu, statt von Anfang an das komplette Kontingent zu bezahlen.
Was kostet eine repräsentative Umfrage?
Eine repräsentative Umfrage kostet fast immer Geld: Für eine bevölkerungsrepräsentative Stichprobe über ein Panel oder ein Marktforschungsinstitut liegst du je nach Stichprobengröße und Fragebogenlänge schnell im vierstelligen Bereich, große Studien mit Quotensteuerung kosten deutlich mehr.
Bezahlt wird dabei nicht die Technik, sondern die Arbeit an der Stichprobe: Teilnehmende müssen nach Quoten für Alter, Geschlecht, Region oder Bildung rekrutiert werden, die Datenqualität wird geprüft, und die Methodik will sauber dokumentiert sein. Genau diese Arbeit unterscheidet eine belastbare Studie von einer offenen Umfrage im Netz.
Ein ehrlicher Hinweis dazu: empirio.ai ist nicht die richtige Wahl, wenn du komplexe Panel-Studien mit Quotensteuerung brauchst, dafür arbeitest du besser mit einem Panel-Anbieter oder einem Institut zusammen. Die gute Nachricht: Viele Fragestellungen brauchen gar keine Repräsentativität. Ob deine dazugehört, klärst du im Artikel Wann ist meine Online-Umfrage repräsentativ?
Teuer wird eine Umfrage selten durch das Tool. Teuer wird sie durch Teilnehmende und den Anspruch, repräsentativ zu sein.
Typische Fehler bei der Kostenplanung
Bei der Kostenplanung für eine Umfrage tauchen immer wieder dieselben vier Fehler auf. Jeder davon kostet Geld oder Ergebnisse, und jeder lässt sich mit wenigen Minuten Vorbereitung vermeiden.
Das Muster dahinter ähnelt sich: Verglichen wird der beworbene Preis auf der Startseite, entschieden wird unter Zeitdruck, und gerechnet wird erst, wenn die Umfrage schon läuft. Geh die vier Punkte deshalb durch, bevor du dich festlegst.
Nur den beworbenen Monatspreis vergleichen
„Ab 39 Euro pro Monat“ heißt je nach Anbieter zwei verschiedene Dinge: der echte Monatspreis oder der umgerechnete Preis bei jährlicher Vorauszahlung. Wer nur einen oder zwei Monate erheben will, zahlt beim Jahrestarif für zehn Monate mit, die er gar nicht braucht. Prüfe deshalb immer den Preis bei monatlicher Zahlung und rechne den Gesamtpreis für deinen tatsächlichen Erhebungszeitraum aus.
Das Antwortlimit erst nach dem Start prüfen
Ein Antwortlimit fällt im ungünstigsten Moment auf: mitten in der laufenden Erhebung. Wer dann upgraden muss, zahlt unter Zeitdruck jeden Preis. Prüfe vor dem Versand, wie viele Antworten dein Tarif erlaubt, was mit Antworten oberhalb der Grenze passiert und was die nächste Tarifstufe kostet. Fünf Minuten Kleingedrucktes ersparen dir ein teures Not-Upgrade.
Die eigene Arbeitszeit mit 0 Euro ansetzen
Fragebogen entwickeln, Pretest, Auswertung: Eine sorgfältige Umfrage kostet mehrere Arbeitstage, auch wenn das Tool nichts kostet. Diese Zeit gehört in jede Kostenrechnung, gerade im Unternehmen. Ein gut geplanter Fragebogen senkt den Aufwand spürbar, die Anleitung dazu findest du im Leitfaden Fragebogen richtig erstellen.
Teilnehmende einkaufen, bevor die eigenen Kanäle ausgeschöpft sind
Panel-Antworten sind bequem, aber pro Stück teurer als jede selbst gewonnene Antwort. Wer zuerst einkauft, bezahlt für Reichweite, die es über Verteiler, Social Media oder Aushänge kostenlos gegeben hätte. Nutze zuerst deine eigenen Kanäle und kauf danach gezielt die Lücke zwischen Rücklauf und Ziel zu.
Fazit
Für die meisten Umfragen ist 0 Euro der realistische Preis, und das ist keine Notlösung, sondern der Normalfall. Gib erst dann Geld aus, wenn dich ein konkretes Limit bremst: mehr Antworten, Teamzugriff, eigenes Branding oder bezahlte Teilnehmende. Und rechne deine Arbeitszeit ehrlich mit ein, sie ist bei fast jeder Umfrage der größte Posten.
Wie es weitergeht
- Du willst wissen, welches Tool zu dir passt? Die 5 besten Umfrage-Tools 2026 im Vergleich
- Du suchst noch Antworten für deine Umfrage? Teilnehmende für deine Online-Umfrage finden
- Du willst zuerst den Fragebogen bauen? Fragebogen richtig erstellen: Leitfaden und Beispiel
Was kostet empirio.ai?
Alle Tarife von empirio.ai, vom kostenlosen Einstieg bis Pro, findest du übersichtlich auf einer Seite. Alle Preise von empirio.ai ansehen
Häufig gestellte Fragen
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