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Umfrage in die Website einbetten: Anleitung und Formate

Eingebettet spart deine Umfrage den Klick auf einen fremden Link, und weniger Leute brechen ab. Welches Format wann passt und wie der Code in die Seite kommt, erklären wir dir.

Autor bei empirio.ai – Marco Warzecha, Mitgründervon Marco WarzechaAktualisiert am 18. August 2026Lesezeit 7 Min.

Ein Link zur Umfrage ist schnell verschickt, aber er verlangt einen Klick, und jeder zusätzliche Klick kostet Teilnehmende. Steht die Umfrage direkt auf der Seite, entfällt der Umweg.

Eine Umfrage bettest du in deine Website ein, indem du im Umfrage-Tool einen Einbettungscode erzeugst, ein Anzeigeformat wie ein festes Feld im Text oder ein Overlay wählst und den Code an der passenden Stelle in deine Seite kopierst. Vorher klärst du die Datenschutzfrage, die Platzierung und die Darstellung auf dem Handy.


📌 Das Wichtigste im Überblick

  • Eingebettet spart den Klick auf einen fremden Link.
  • Das Format entscheidet: fest im Text oder als Overlay.
  • In der Schweiz reicht Information mit Widerspruchsmöglichkeit.
  • Jede Einbettung einmal auf dem Handy prüfen.
  • Bei empirio.ai liegt der Code unter Share > Embed.

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Was es heisst, eine Umfrage einzubetten

Beim Einbetten läuft die Umfrage weiterhin beim Anbieter, sie wird nur in deiner Seite angezeigt. Technisch passiert das über ein kleines Stück Code, das du an einer bestimmten Stelle deiner Seite einfügst. Der Browser lädt daraufhin den Fragebogen nach und stellt ihn dar, als gehöre er dazu.

Für die Teilnehmenden fühlt es sich deshalb nicht nach einem fremden Dienst an. Sie bleiben auf deiner Seite, sehen dein Umfeld und beantworten die Fragen im selben Fenster.

Welche Anzeigeformate zur Verfügung stehen, unterscheidet sich je nach Tool, meist sind es mehrere. Sortieren lassen sie sich in zwei Gruppen. Ein festes Feld sitzt an einer Stelle im Text und scrollt mit. Ein Overlay legt sich über die Seite und meldet sich von selbst, etwa als Banner am oberen Rand, als einfahrendes Panel oder als schwebendes Symbol. Der Unterschied liegt nicht in der Technik, sondern darin, wann und wie die Umfrage erscheint.

Umfrage als Banner am oberen Rand einer Website eingebunden

Wann sich das Einbetten lohnt

Der Umweg über einen Link kostet Teilnehmende. Wer die Umfrage direkt vor Augen hat, entscheidet sich schneller, und genau darin liegt der Gewinn. Eine Kehrseite hat das aber: Eine Umfrage auf der Seite erreicht nur die Menschen, die diese Seite ohnehin besuchen.

In vier Fällen ist die Einbettung die bessere Wahl als der Versand.

  • Feedback zu einer Seite, die du gerade verbessern willst.
  • Kundenbefragung direkt nach dem Kauf oder der Buchung.
  • Anmeldung oder Abstimmung, die zum Seiteninhalt gehört.
  • Dauerhafte Rückmeldung ohne festen Erhebungszeitraum.

Umgekehrt gilt: Brauchst du eine bestimmte Zahl an Antworten bis zu einem Stichtag, ist der aktive Versand verlässlicher. Wie du gezielt an Teilnehmende kommst, steht in So findest du Teilnehmer für deine Online-Umfrage.

Was du vor dem Einbetten klären musst

Die Einbettung selbst dauert zwei Minuten. Die Fragen davor entscheiden darüber, ob sie am Ende funktioniert und ob sie erlaubt ist.

Vier Punkte gehören geklärt, bevor der Code in die Seite wandert.

Die Information der Besucher

In der Schweiz gilt hier eine andere Regel als in der EU. Regelfall: Nach Art. 45c lit. b FMG braucht es für die Bearbeitung von Daten auf fremden Geräten keine vorherige Einwilligung, verlangt sind eine Information über Zweck und Bearbeitung sowie die Möglichkeit, sie abzulehnen. Ausnahme: Dient die Bearbeitung ausschliesslich der Übertragung oder Darstellung der Kommunikation, entfällt auch das. Daneben gilt das revidierte DSG kumulativ, das bei unerwarteten Bearbeitungen und bei besonders schützenswerten Personendaten eine Einwilligung verlangt. Zuständig ist der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte. Wer auch Menschen in der EU befragt, prüft zusätzlich die dortigen Regeln, die strenger sind.

Die Darstellung auf kleinen Bildschirmen

Ein eingebetteter Fragebogen bekommt oft eine feste Breite und eine feste Höhe mit. Auf dem Handy führt das zu waagerechtem Scrollen oder einem abgeschnittenen Absende-Knopf. Prüfe deshalb jede Einbettung auf einem echten Gerät und nicht nur im verkleinerten Browserfenster.

Der Platz auf der Seite

Ein festes Feld gehört dorthin, wo der Inhalt zur Frage passt, also unter den Artikel, unter die Bestellbestätigung, ans Ende der Leistungsseite. Ein Overlay dagegen unterbricht. Es lohnt sich dort, wo die Seite selbst nicht das Thema ist, und stört überall dort, wo jemand gerade liest.

Der Platzhalter im Layout

Wird der Fragebogen nachgeladen, springt der Inhalt darunter nach unten. Reserviere dem Feld deshalb von vornherein seine Höhe im Layout. Das hält die Seite ruhig und schont die Ladewerte, die Google für die Bewertung heranzieht.

In vier Schritten zur eingebetteten Umfrage

Der Ablauf ist bei jedem Tool derselbe, nur die Menüpunkte heissen anders. Wichtig ist die Reihenfolge: Erst steht die Umfrage, dann fällt die Entscheidung über das Format, dann kommt der Code.

Vier Schritte führen von der fertigen Umfrage bis zur laufenden Einbettung.

Schritt 1: Die Umfrage fertig erstellen und testen

Erstelle den Fragebogen vollständig und füll ihn einmal selbst aus, bevor du ans Einbetten denkst. Änderungen sind später zwar möglich, aber jede davon willst du auf der eingebundenen Seite noch einmal gegenprüfen. Wie ein tragfähiger Fragebogen entsteht, steht in Fragebogen richtig erstellen.

Schritt 2: Das Anzeigeformat wählen

Entscheide dich zwischen einem festen Feld im Inhalt und einem Overlay, das sich meldet. Die Frage dahinter ist nicht technisch, sondern inhaltlich: Soll die Umfrage Teil der Seite sein oder ein Angebot obendrauf. Beides gleichzeitig auf einer Seite ist der sichere Weg, beide Varianten wirkungslos zu machen.

Schritt 3: Den Code kopieren und einsetzen

Im Tool erzeugst du den Einbettungscode und kopierst ihn in deine Seite. In einem Baukasten wie WordPress geht das über einen Block für eigenen HTML-Code, in einer selbst erstellten Seite direkt in die Vorlage. Ändere am Code nichts ausser den Massen, die der Anbieter ausdrücklich zur Anpassung vorsieht.

Schritt 4: Auf allen Geräten gegenprüfen

Ruf die Seite danach am Rechner, auf dem Handy und einmal im privaten Fenster auf. Im privaten Fenster siehst du, was Besucher ohne gesetzte Einwilligung sehen. Fülle die Umfrage dabei einmal komplett aus und lösche die Testantwort anschliessend wieder.

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Umfrage bei empirio.ai einbetten

Bei empirio.ai findest du die Optionen zum Einbetten in der jeweiligen Umfrage unter Share > Embed. Dort wählst du ein Format, kopierst den Code und setzt ihn in deine Seite ein.

Fünf Formate stehen zur Auswahl, festes Feld und Overlay sind beide dabei.

FormatWie es erscheintWann es passt
Inline Embedfest im Inhalt der SeiteUmfrage gehört zum Thema der Seite
Popup Buttonschwebendes Symbol wie ein Live-Chatdauerhaftes Feedback ohne Unterbrechung
Slide-in PanelPanel, das von der Seite einfährtHinweis nach einer Weile auf der Seite
Top BannerBanner am oberen Seitenrandkurze Abstimmung für alle Besucher
Exit IntentFenster beim Verlassen der SeiteFrage nach dem Grund für den Absprung
empirio.ai: Einbettung einer Umfrage unter Share mit den Embed-Formaten

Die Grösse beim Inline Embed

Für das feste Feld im Inhalt stehen drei feste Grössen bereit: Small, Medium und Large. Frei einstellbare Masse sind nicht vorgesehen, du entscheidest dich für eine der drei. Die Wahl richtet sich nach der Länge des Fragebogens und nach dem Platz an der vorgesehenen Stelle: Eine kurze Abstimmung mit drei Antwortoptionen braucht kein grosses Feld, ein Fragebogen mit zehn Fragen dagegen schon.

Den Code einsetzen

Nach der Auswahl unter Share > Embed steht der fertige Code bereit. Du kopierst ihn und fügst ihn an der Stelle deiner Seite ein, an der die Umfrage erscheinen soll. Danach ist sie direkt in der Website eingebunden, und die Antworten laufen im selben Datensatz zusammen wie die über den Link.

Für die Einwilligungsfrage ist dabei ein Punkt wichtig: Beim Einbinden setzt empirio.ai keine Cookies.

Die ehrliche Grenze: Der kostenlose Tarif umfasst 50 Teilnahmen pro Monat. Eine Umfrage, die dauerhaft auf einer gut besuchten Seite steht, ist damit schneller am Limit als eine, die einmalig verschickt wird.

Typische Fehler beim Einbetten

Drei Fehler tauchen immer wieder auf. Alle drei entstehen daraus, dass die Einbettung als reiner Einbau verstanden wird und nicht als Teil der Erhebung.

Sie fallen erst auf, wenn die Umfrage schon läuft.

Das Overlay auf jeder Seite ausspielen

Ein Fenster, das auf allen Seiten und bei jedem Besuch erscheint, wird weggeklickt, bevor jemand die Frage liest. Beschränke das Overlay auf die Seiten, zu denen die Frage wirklich passt.

Die Umfrage für anonym halten, weil sie eingebettet ist

Ob eine Umfrage anonym ist, entscheiden ihre Einstellungen und nicht der Ort, an dem sie erscheint. Prüfe das in der Umfrage selbst, bevor du Anonymität versprichst. Was dazugehört, steht in Anonyme Umfrage erstellen.

Nach dem Einbau nichts mehr prüfen

Eine Umfrage auf der Seite läuft oft monatelang unbeobachtet weiter. Setz dir einen Termin, an dem du nachsiehst, ob noch Antworten eingehen und ob die Darstellung nach einem Theme-Update noch stimmt.

Fazit

Eingebettet spart die Umfrage genau den Klick, an dem sonst viele abspringen. Der Preis dafür ist, dass sie nur die Besucher der jeweiligen Seite erreicht. Die Entscheidung fällt deshalb über den Anlass: Feedback zu einer Seite gehört auf diese Seite, eine Erhebung mit Stichtag gehört in den Versand. Alles Weitere ist eine Frage des Formats und der Prüfung auf dem Handy.

Wie es weitergeht


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Häufig gestellte Fragen

Du erzeugst im Umfrage-Tool einen Einbettungscode, wählst ein Anzeigeformat und kopierst den Code an die gewünschte Stelle deiner Seite. Bei empirio.ai findest du das in der jeweiligen Umfrage unter Share > Embed. In WordPress fügst du den Code über einen Block für eigenen HTML-Code ein.

Ein festes Feld im Inhalt passt, wenn die Umfrage zum Thema der Seite gehört. Ein Overlay wie ein Banner, ein einfahrendes Panel oder ein schwebendes Symbol passt, wenn die Seite selbst nicht das Thema ist. Beides gleichzeitig auf einer Seite schwächt beide Varianten.

In der Schweiz verlangt Art. 45c lit. b FMG keine vorherige Einwilligung, sondern eine Information über Zweck und Bearbeitung sowie die Möglichkeit abzulehnen. Das revidierte DSG gilt daneben und verlangt bei besonders schützenswerten Personendaten eine Einwilligung. Das Embed von empirio.ai setzt beim Einbinden keine Cookies. Im Zweifel hilft die Einschätzung des Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten.

Ja. Der Einbettungscode kommt in einen Block für eigenen HTML-Code, alternativ in ein Widget im Seitenbereich oder direkt in die Vorlage des Themes. Achte darauf, dass dein Einwilligungswerkzeug den Code erst nach der Zustimmung lädt, wenn eine Einwilligung nötig ist. Prüfe die Seite nach jedem Theme-Update noch einmal, weil sich die Darstellung dabei verschieben kann.

Nicht automatisch. Über die Anonymität entscheiden die Einstellungen der Umfrage, also ob Namen, E-Mail-Adressen oder Anmeldedaten erhoben werden. Der Ort der Anzeige ändert daran nichts. Prüfe die Einstellungen in der Umfrage selbst, bevor du deinen Teilnehmenden Anonymität zusagst, und weise in der Einleitung darauf hin.

Meist bekommt das eingebettete Feld eine feste Breite oder Höhe mit, die auf kleinen Bildschirmen nicht passt. Wähle ein kleineres Format, bei empirio.ai also eine der drei Grössen Small, Medium und Large. Prüfe das Ergebnis danach auf einem echten Gerät und nicht nur im verkleinerten Browserfenster.

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