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Qualitative Befragung: Definition, Formen und Ablauf

Bei einer qualitativen Befragung trägt der Leitfaden, nicht die Menge der Gespräche. Welche Formen es gibt, wie viele Interviews reichen und wie du auswertest, gehen wir durch.

Autorin bei empirio.ai - Maria Malzewvon Maria MalzewAktualisiert am 21. August 2026Lesezeit 10 Min.

Mach einen kurzen Test. Vor jeder qualitativen Befragung stellt sich dieselbe Frage: Willst du wissen, wie viele Leute unzufrieden sind, oder warum sie es sind? Nur die zweite Variante führt in ein Gespräch, und genau dort beginnt die Arbeit.

Eine qualitative Befragung ist eine offene, kaum standardisierte Erhebung: Wenige Personen erzählen mit eigenen Worten, wie sie ein Thema erleben, damit Forschende die Gründe hinter ihrem Verhalten verstehen. Nicht die Menge der Antworten macht das Ergebnis belastbar, sondern die Tiefe der Gespräche und eine saubere Auswertung. Am Ende weisst du, welche Form zu deiner Frage passt, wie viele Gespräche realistisch sind und was das revidierte Datenschutzgesetz bei Aufnahmen verlangt.


📌 Das Wichtigste im Überblick

  • Qualitative Befragung heisst: wenige Personen, offene Fragen, eigene Worte.
  • Der Leitfaden gibt Themen und Reihenfolge vor.
  • Guest, Bunce und Johnson (2006) fanden Sättigung nach zwölf Interviews.
  • In der Schweiz gilt das revidierte Datenschutzgesetz seit 2023.
  • Qualitative Auswertung heisst Kategorien bilden, nicht Zitate sammeln.

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Was ist eine qualitative Befragung?

Eine qualitative Befragung ist eine Erhebung, bei der wenige ausgewählte Personen offen über ein Thema sprechen, damit sich aus ihren eigenen Formulierungen ablesen lässt, wie sie dieses Thema deuten. Feste Antwortvorgaben kommen dabei nicht zum Einsatz.

Gefragt wird immer dann, wenn ein Gegenstand nicht beobachtbar ist, sondern nur über Sprache zugänglich wird. Das Methodenportal der Universität Leipzig nennt dazu eine Einschränkung, die in vielen Ratgebern fehlt: Menschen können sich irren, lückenhaft erinnern oder sich selbst zu freundlich beurteilen. Eine subjektive Einschätzung ist deshalb keine objektive Tatsache (abgerufen im August 2026).

Das Wort „qualitativ“ bezeichnet ausserdem die Form der Daten, nicht ihren Wert. Eine qualitative Befragung ist keine bessere Umfrage, sondern eine andere Methode mit einem anderen Ziel. Wer zählbare Ergebnisse braucht, ist bei der quantitativen Befragung richtig.

Qualitativ beschreibt die Form der Daten, nicht ihre Güte.

Welche Formen der qualitativen Befragung gibt es?

Qualitative Befragungen unterscheiden sich nach ihrem Grad der Standardisierung, also danach, wie stark der Ablauf des Gesprächs vorher feststeht. Halbstandardisierte und nichtstandardisierte Formen gehören dazu, die vollständig standardisierte Befragung zählt bereits zur quantitativen Forschung.

Der Standardisierungsgrad wiegt schwerer als die Frage, ob ein Gespräch am Tisch, per Video oder am Telefon stattfindet. Der Kanal verändert die Atmosphäre, der Standardisierungsgrad verändert die Daten.

FormWer bestimmt den VerlaufWofür sie sich eignet
Leitfadeninterviewder Leitfaden, mit Raum für Nachfragenumrissene Fragen, vergleichbare Gespräche
Experteninterviewder Leitfaden, gestützt auf FachwissenAbläufe und Einschätzungen aus einem Feld
Narratives Interviewdie befragte PersonVerläufe, Biografien, unbekannte Deutungen
Gruppendiskussiondie Gruppe, moderiertgeteilte Sichtweisen, Aushandlung, Konflikte

Halbstandardisiert: Leitfaden- und Experteninterview

Beim Leitfadeninterview stehen Themen und Reihenfolge vorher fest. Das bringt dich schneller zu den Punkten, die deine Forschungsfrage betreffen, und macht mehrere Gespräche vergleichbar. Es kostet aber etwas, das selten benannt wird: Die befragte Person kann keinen eigenen Relevanzrahmen setzen und keine eigene Erzähllogik entfalten. Wird eine Fachperson zu ihrem Arbeitsgebiet befragt, heisst dieselbe Form Experteninterview.

Nichtstandardisiert: narratives Interview und Gruppendiskussion

In der nichtstandardisierten Form ist nur das Thema gesetzt. Die befragte Person erzählt frei, du hörst zu und hältst dich bewusst zurück. Gerade das Weglassen ist hier die Information: Was jemand ausführlich schildert, was für erklärungsbedürftig gehalten und was als selbstverständlich vorausgesetzt wird, verrät bereits viel über das Thema. Dieselbe Logik trägt die Gruppendiskussion, nur kommt dort die Aushandlung zwischen den Beteiligten hinzu.

Wie baust du einen Leitfaden für eine qualitative Befragung?

Ein Leitfaden für eine qualitative Befragung ist keine Fragenliste zum Abarbeiten, sondern eine Themenfolge mit Erzählaufforderungen. Er hält das Gespräch beim Thema, ohne es in Stichworte zu zerlegen.

Fünf Schritte genügen für einen brauchbaren Leitfaden. Die Reihenfolge stammt aus der Praxis des Experteninterviews und lässt sich auf fast jedes Leitfadeninterview übertragen.

  1. Erzählaufforderung. Eine offene Eingangsfrage lädt zum Schildern ein, statt eine Antwort abzufragen.
  2. Immanente Nachfragen. Du bittest um Beispiele, Beschreibungen und ausdrücklich auch um Gegenbeispiele.
  3. Exmanente Nachfragen. Du bringst Themen ein, die bisher nicht vorkamen, aber zur Forschungsfrage gehören.
  4. Deutungsfragen. Du fragst nach Einschätzungen, Abwägungen und Erklärungen der befragten Person.
  5. Angaben zur Person. Alter, Rolle oder Dauer der Zugehörigkeit kommen zum Schluss, nicht am Anfang.

Die Bitte um ein Gegenbeispiel ist der unterschätzte Teil dieser Reihenfolge. „Gab es auch eine Situation, in der das nicht funktioniert hat?“ bringt in wenigen Sekunden die Einschränkung ans Licht, die eine reine Zustimmungsschilderung sonst verdeckt.

💡 Tipp

Starte die Aufnahme, bevor das eigentliche Interview beginnt, und lass die Einwilligung mit aufzeichnen. So fehlt dir später weder der Gesprächseinstieg noch der Nachweis, dass die Aufnahme abgesprochen war.

Wie viele Personen brauchst du für eine qualitative Befragung?

Für eine qualitative Befragung gibt es keine feste Mindestzahl, sondern ein Abbruchkriterium: Du führst so lange weitere Gespräche, bis keine neuen Themen mehr auftauchen. Dieser Punkt heisst theoretische Sättigung (= der Moment, ab dem sich das Kategoriensystem nicht mehr verändert).

Eine belastbare Orientierung gibt es trotzdem. Guest, Bunce und Johnson (2006) haben in der Fachzeitschrift Field Methods 60 ausführliche Interviews schrittweise ausgewertet. Ihr Kategoriensystem war bereits nach zwölf Interviews weitgehend vollständig und stabil, erste Grundmuster zeigten sich schon nach sechs.

Häufig liest man daraus die Faustregel, zwölf Interviews reichten. Das stimmt nur unter einer Bedingung. Hagaman und Wutich (2017) haben die Studie in derselben Zeitschrift noch einmal geprüft: Bei einer relativ einheitlichen Befragtengruppe an einem Ort genügten 16 Interviews oder weniger. Für Themen, die über mehrere sehr unterschiedliche Gruppen hinweg gelten sollen, waren 20 bis 40 Interviews nötig.

Für eine Bachelor- oder Masterarbeit heisst das: Sechs bis zwölf Gespräche sind ein realistischer Rahmen, solange deine Befragten einander ähneln und dein Thema eng gefasst ist. Massgeblich bleibt, was dein Institut und deine Betreuung vorgeben, denn viele Studiengänge setzen eigene Untergrenzen.

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Qualitative Befragung auswerten: von der Aufnahme zur Aussage

Die Auswertung einer qualitativen Befragung besteht darin, das Gesagte in ein Kategoriensystem zu überführen, das jede Aussage einer nachvollziehbaren Regel zuordnet. Wer nur die schönsten Zitate heraussucht, hat keine Auswertung gemacht, sondern eine Illustration.

Das im deutschsprachigen Raum am häufigsten verwendete Verfahren ist die qualitative Inhaltsanalyse mit den drei Grundformen Zusammenfassung, Explikation und Strukturierung. Zwei Dinge entscheiden dabei über die Qualität: der Weg von der Aufnahme zur Kategorie und der Umgang mit der gesprochenen Sprache.

Die vier Schritte von der Aufnahme zum Ergebnis

Die praktische Arbeit läuft in vier Schritten ab, und der zweite ist der heikelste. Kategorien, die am Schreibtisch vorab erdacht werden, finden sich im Material zuverlässig wieder, weil genau danach gesucht wird. Kategorien, die aus dem Material selbst entstehen, überraschen dagegen, und für diese Überraschung hast du die Gespräche geführt.

  1. Aufnahme transkribieren, also wörtlich verschriftlichen, und dabei Namen und Orte anonymisieren.
  2. Material mehrfach lesen und erste Kategorien direkt am Text bilden.
  3. Alle Interviews mit diesem Kategoriensystem codieren und die Kategorien nachschärfen.
  4. Ergebnisse je Kategorie zusammenfassen und mit typischen Textstellen belegen.

Wie sich das in den grösseren Ablauf einfügt, steht im Beitrag zu den Auswertungsmethoden in der empirischen Forschung.

Dialekt im Transkript: die Entscheidung vor dem ersten Interview

In der Schweiz kommt beim Transkribieren ein Schritt dazu, den Anleitungen aus Deutschland gar nicht kennen. Gespräche laufen in aller Regel auf Mundart, und Mundart hat keine verbindliche Schriftform. Du musst deshalb vor dem ersten Interview festlegen, ob du ins Standarddeutsche überträgst oder lautnah verschriftlichst, und diese Entscheidung im Methodenteil begründen.

Beides ist vertretbar, beides kostet etwas. Eine Übertragung ins Standarddeutsche liest sich flüssiger und erleichtert das Codieren, glättet aber Formulierungen, an denen gerade die Deutung hängt. Eine lautnahe Verschriftlichung bewahrt den Wortlaut und macht das Material für Aussenstehende schwerer lesbar. Wichtig ist vor allem, dass dieselbe Regel für alle Interviews gilt, sonst sind die Fälle nicht mehr vergleichbar. Bei Befragungen über die Sprachgrenze hinweg gilt dasselbe für die Übersetzung aus dem Französischen oder Italienischen.

Unser Literaturtipp

Philipp Mayring: Qualitative Inhaltsanalyse. Grundlagen und Techniken. 13., aktualisierte Auflage, Beltz 2022. Das Standardwerk zu den drei Grundformen, mit Ablaufmodellen und Interpretationsregeln auf 148 Seiten.

Vorteile und Grenzen einer qualitativen Befragung

Der Hauptvorteil einer qualitativen Befragung ist, dass Antworten auftauchen dürfen, an die vorher niemand gedacht hat. Genau das leistet ein Fragebogen mit festen Vorgaben nicht.

Die Grenze liegt an derselben Stelle. Weil jedes Gespräch anders verläuft, lassen sich die Ergebnisse nicht zusammenzählen und nicht auf eine grössere Gruppe übertragen.

Was eine qualitative Befragung leistet

  • Unbekannte Gründe und Deutungen kommen überhaupt erst zur Sprache.
  • Missverständnisse lassen sich im Gespräch sofort ausräumen.
  • Wenige Personen genügen für belastbare erste Erkenntnisse.
  • Mimik, Zögern und Betonung liefern zusätzliche Hinweise.

Was du dafür in Kauf nimmst

  • Die Auswertung dauert deutlich länger als das Gespräch selbst.
  • Ergebnisse gelten nur für die befragten Personen.
  • Deine eigene Deutung fliesst in jeden Auswertungsschritt ein.
  • Termine, Aufnahme und Transkription kosten viel Zeit.

Der letzte Punkt wird regelmässig unterschätzt. Ein einstündiges Interview zu transkribieren dauert ein Vielfaches der Gesprächszeit, und diese Stunden fallen an, bevor die eigentliche Auswertung überhaupt beginnt.

Typische Fehler bei qualitativen Befragungen

Vier Fehler tauchen in Abschlussarbeiten und in kleinen Praxisstudien immer wieder auf. Drei davon entstehen im Gespräch, einer schon davor bei der Suche nach Teilnehmenden.

Alle vier haben dieselbe Wurzel: Die eigene Erwartung wird zur Vorgabe, statt Gegenstand der Prüfung zu bleiben.

Fehler 1: Suggestivfragen im Leitfaden

„Findest du nicht auch, dass die Mensa zu teuer geworden ist?“ enthält die Antwort bereits. Solche Fragen erzeugen Zustimmung, die nichts über die befragte Person aussagt, sondern über die Erwartung, die in der Frage steckte. Der Test ist einfach: Legt eine Frage eine Richtung nahe oder lässt sie sich mit Ja beantworten, gehört sie umformuliert. Wie gute offene Formulierungen aussehen, steht im Beitrag zu offenen Fragen.

Fehler 2: Das Gespräch selbst führen wollen

Wer zu jeder Antwort eine eigene Einschätzung beisteuert, bekommt am Ende die eigene Meinung zurück. Zurückhaltung ist in der qualitativen Befragung deshalb kein Stil, sondern Methode: Nur so entstehen die Relevanzen der befragten Person und nicht die eigenen Schwerpunkte. Pausen auszuhalten gehört dazu, auch wenn sie im Gespräch unangenehm wirken.

Fehler 3: Nur im eigenen Umfeld rekrutieren

Bekannte aus dem eigenen Seminar sind schnell gefunden, und genau das ist das Problem. Anonymität lässt sich bei Bekannten nicht zusichern, beide Seiten sind befangen, und heikle Themen bleiben unausgesprochen. Dazu kommt die Verzerrung durch den Weg der Ansprache: Ein Aufruf allein über Instagram erreicht die Menschen, die dort unterwegs sind. Der Rekrutierungsweg gehört deshalb in den Methodenteil.

Fehler 4: Aufnehmen ohne dokumentierte Einwilligung

Eine Tonaufnahme ist eine Bearbeitung von Personendaten, denn eine Stimme lässt sich einer Person zuordnen. In der Schweiz gilt dafür das revidierte Datenschutzgesetz (SR 235.1), in Kraft seit dem 1. September 2023, nicht die DSGVO. Der Regelfall lautet: vorher informieren, Einwilligung einholen, Anonymisierung zusichern und die Zusage einhalten. Wer Interviews später archivieren möchte, findet beim Schweizer Kompetenzzentrum FORS in Lausanne Unterstützung, das qualitative wie quantitative Datensätze für die Sekundärnutzung aufbereitet. Was bei Befragungen sonst zu beachten ist, steht im Beitrag zum Datenschutz bei Umfragen. Eine Rechtsberatung ersetzt dieser Beitrag nicht.

Fazit

Eine qualitative Befragung lohnt sich immer dann, wenn du die möglichen Antworten noch nicht kennst. Sie liefert keine Prozentzahlen, sondern Gründe, und dafür brauchst du weniger Personen als erwartet, aber deutlich mehr Zeit für die Auswertung. Wer beides von Anfang an einplant, kommt mit sechs bis zwölf Gesprächen erstaunlich weit.

Wie es weitergeht


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Häufig gestellte Fragen

Eine qualitative Befragung ist eine offene, kaum standardisierte Erhebung, bei der wenige ausgewählte Personen in eigenen Worten über ein Thema sprechen. Ziel ist zu verstehen, wie sie das Thema deuten und welche Gründe hinter ihrem Verhalten stehen. Feste Antwortvorgaben gibt es nicht, ausgewertet wird interpretativ über ein Kategoriensystem.

Gebräuchlich sind vier Formen: das Leitfadeninterview, das Experteninterview, das narrative Interview und die Gruppendiskussion. Leitfaden- und Experteninterview gelten als halbstandardisiert, weil Themen und Reihenfolge vorher feststehen. Beim narrativen Interview und in der Gruppendiskussion ist nur das Thema gesetzt, den Verlauf bestimmen die Befragten selbst.

Eine feste Mindestzahl gibt es nicht. Massgeblich ist die theoretische Sättigung, also der Punkt, an dem neue Gespräche keine neuen Themen mehr bringen. Guest, Bunce und Johnson (2006) fanden in Field Methods ein weitgehend stabiles Kategoriensystem nach zwölf Interviews. Hagaman und Wutich (2017) zeigten, dass bei sehr unterschiedlichen Befragtengruppen 20 bis 40 Interviews nötig sein können.

Für eine Erhebung in der Schweiz gilt in erster Linie das revidierte Datenschutzgesetz (SR 235.1), das seit dem 1. September 2023 in Kraft ist. Die DSGVO kann zusätzlich greifen, etwa wenn Personen in der EU befragt werden. Bei Abschlussarbeiten kommen die Vorgaben der Hochschule dazu (Stand: August 2026).

Ausgewertet wird über ein Kategoriensystem, nicht über ausgewählte Zitate. Üblich sind vier Schritte: Aufnahme transkribieren und anonymisieren, Kategorien direkt am Material bilden, alle Interviews damit codieren und die Ergebnisse je Kategorie zusammenfassen. Das verbreitetste Verfahren ist die qualitative Inhaltsanalyse mit den drei Grundformen Zusammenfassung, Explikation und Strukturierung.

Ein Leitfadeninterview ist eine qualitative Erhebung, auch wenn die Fragen vorher feststehen. Entscheidend ist, dass die Antworten offen bleiben und nicht aus Vorgaben ausgewählt werden. Fachlich heisst diese Form halbstandardisiert: Themen und Reihenfolge sind festgelegt, die Formulierung der Antwort nicht.

Eine Online-Umfrage kann qualitative Anteile haben, wenn sie mit offenen Freitextfeldern arbeitet und diese Antworten interpretativ ausgewertet werden. Ein echtes Interview ersetzt sie damit nicht, weil Nachfragen, Mimik und Betonung fehlen. Für eine Vorstudie oder ergänzende offene Fragen ist der schriftliche Weg trotzdem oft ausreichend.

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