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Wissenschaftliche Arbeit schreiben: Ablauf und Regeln

Eine wissenschaftliche Arbeit entsteht in einer festen Reihenfolge, und am Methodenteil hängen die meisten Punkte. Wir gehen den Ablauf von der Frage bis zur Abgabe mit dir durch.

Autor bei empirio.ai - Marvin Depping, Co-Gründervon Marvin DeppingAktualisiert am 25. August 2026Lesezeit 9 Min.

Du hast ein Thema, die Zusage deiner Betreuung und einen Abgabetermin im Kalender. Was jetzt meist fehlt, ist die Antwort auf eine Frage, die in kaum einem Merkblatt steht: Was genau macht deinen Text eigentlich wissenschaftlich, und wer entscheidet darüber?

Eine wissenschaftliche Arbeit schreibst du, indem du eine eng gefasste Forschungsfrage formulierst, den Stand der Forschung dazu aufarbeitest, eine nachvollziehbare Methode wählst, deine Ergebnisse vollständig und ohne Auswahl darstellst und jede fremde Aussage so belegst, dass eine dritte Person sie nachprüfen kann. Am Ende dieses Beitrags weißt du, welche Teile bewertet werden, welche Regeln dahinterstehen und wo sie nachzulesen sind.


📌 Das Wichtigste im Überblick

  • Nachvollziehbarkeit entscheidet über den Wert, nicht der Umfang.
  • Die Forschungsfrage steht vor der Gliederung, nie danach.
  • Der DFG-Kodex verbietet eine Auswahl unter den Ergebnissen.
  • Verbindlich ist die Prüfungsordnung deiner Hochschule.
  • Rohdaten einer eigenen Erhebung gehören aufbewahrt, nicht gelöscht.

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Was macht eine Arbeit wissenschaftlich?

Eine wissenschaftliche Arbeit ist ein Text, der eine klar umrissene Frage mit einer offengelegten Methode beantwortet und dabei jede Aussage so belegt, dass andere den Weg zum Ergebnis nachgehen und überprüfen können. Über den wissenschaftlichen Charakter entscheidet also nicht das Thema, sondern die Nachvollziehbarkeit.

Das klingt abstrakt, hat aber sehr konkrete Folgen für den Text. Ein Satz wie „Homeoffice erhöht die Zufriedenheit“ ist in einer Hausarbeit wertlos, solange nicht dabeisteht, wer das wo mit welcher Methode herausgefunden hat. Derselbe Satz mit Quelle, Jahr und einem Hinweis auf die untersuchte Gruppe ist eine wissenschaftliche Aussage. Der Unterschied liegt nicht in der Formulierung, sondern in der Prüfbarkeit.

Vier Merkmale tauchen in nahezu jeder Handreichung auf, egal ob es um eine Seminararbeit oder eine Masterarbeit geht:

  • Nachvollziehbarkeit: Jeder Schritt ist so beschrieben, dass andere ihn wiederholen können.
  • Belegpflicht: Fremde Gedanken werden gekennzeichnet, auch paraphrasiert und übersetzt.
  • Vollständigkeit: Auch Ergebnisse, die der eigenen Erwartung widersprechen, kommen in den Text.
  • Sachlichkeit: Bewertungen werden als solche gekennzeichnet und begründet.

Wenn du dich zuerst fragst, was wissenschaftliches Arbeiten überhaupt bedeutet und wie es sich vom Alltagswissen abgrenzt, findest du die Einordnung im Beitrag zu wissenschaftlichem Arbeiten und seinem typischen Ablauf.

Wissenschaftliche Arbeit schreiben: die sieben Schritte

Eine wissenschaftliche Arbeit entsteht in sieben Schritten, und die Reihenfolge ist kein Vorschlag, sondern der Grund, warum manche Arbeiten am Ende einen roten Faden haben und andere nicht. Der häufigste Umweg besteht darin, mit der Gliederung anzufangen. Eine Gliederung ohne Forschungsfrage ist nur eine Themenliste.

Als Musterfall dient hier eine Bachelorarbeit zur Zufriedenheit mit Homeoffice-Regeln in einem mittelständischen Betrieb. Sie taucht in diesem Beitrag mehrfach auf, damit die Schritte an einem einzigen Beispiel greifbar bleiben.

  1. Thema eingrenzen. Aus „Homeoffice“ wird „Zufriedenheit mit Homeoffice-Regeln in einem Betrieb mit 120 Beschäftigten“. Prüfe dabei, ob es genug Literatur gibt.
  2. Forschungsfrage formulieren. Eine Frage, die sich mit den vorhandenen Mitteln in der vorhandenen Zeit beantworten lässt. Der Unterschied zwischen Forschungsfrage, These und Hypothese entscheidet hier über den gesamten Aufbau.
  3. Literatur recherchieren. Erst breit sichten, dann eng lesen. Notiere zu jeder Quelle sofort die vollständigen Angaben, sonst suchst du sie drei Wochen später erneut.
  4. Methode festlegen. Reine Literaturarbeit oder eigene Erhebung? Diese Entscheidung bestimmt den Zeitplan stärker als jede andere.
  5. Gliederung bauen. Jetzt erst. Die Gliederung folgt der Forschungsfrage, nicht umgekehrt.
  6. Schreiben und belegen. Beleg direkt beim Schreiben setzen, nicht am Ende nachtragen.
  7. Überarbeiten und formal prüfen. Einleitung und Fazit zuletzt nebeneinanderlegen: Was in der Einleitung angekündigt wird, muss im Fazit beantwortet sein.

💡 Tipp

Schreibe die Einleitung als Erstes im Rohbau und als Letztes in der Endfassung. Der Rohbau zwingt dich, die Forschungsfrage auszuformulieren. Die Endfassung stellt sicher, dass sie zu dem passt, was tatsächlich in der Arbeit steht.

Hausarbeit, Bachelorarbeit, Masterarbeit: was sich unterscheidet

Alle drei Arbeiten folgen denselben Regeln und unterscheiden sich vor allem im Anspruch an die eigene Leistung. Eine Hausarbeit darf vorhandene Forschung ordnen und einordnen. Von einer Abschlussarbeit wird erwartet, dass sie etwas beiträgt, das vorher so nicht dastand, und sei es eine kleine eigene Erhebung.

Die folgenden Werte sind Richtwerte aus der Hochschulpraxis, keine Vorschriften. Verbindlich ist immer die Prüfungsordnung deines Studiengangs, und die weicht zwischen zwei Fächern derselben Hochschule teils deutlich ab.

Art der ArbeitWas erwartet wirdEigene Erhebung
Seminar- und HausarbeitLiteratur ordnen, Positionen vergleichenselten verlangt
Bachelorarbeiteigenständige Bearbeitung einer Fragemöglich, oft erwünscht
Masterarbeiteigener Beitrag zum Forschungsstandhäufig erwartet

Welche Teile am Ende wirklich in die Arbeit gehören, vom Deckblatt bis zum Anhang, steht im Beitrag zum Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit. Ob du überhaupt empirisch arbeiten willst, klärt die Gegenüberstellung von empirischer und theoretischer Abschlussarbeit.

Wer die Regeln festlegt: Prüfungsordnung und DFG-Kodex

Die Regeln für deine Arbeit legt kein Ratgeber fest, sondern deine Hochschule. Maßgeblich sind zwei Dokumente: die Prüfungsordnung deines Studiengangs für alles Formale und die Satzung zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis für alles Inhaltliche. Beide stehen auf der Seite deiner Hochschule, und beide liest fast niemand.

Die Satzungen sind kein Zufallsprodukt. Sie gehen fast überall auf den Kodex „Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft zurück, der am 1. August 2019 in Kraft trat und 19 Leitlinien enthält (Stand der geltenden Fassung 1.2: September 2024). Der Kodex bindet dich als Studentin oder Student nicht unmittelbar. Er wirkt über die Hochschule: Wer die Leitlinien nicht rechtsverbindlich umsetzt, bekommt keine DFG-Fördermittel, und die Übergangsfrist dafür endete am 31. Juli 2023. Deshalb hat praktisch jede deutsche Hochschule eine solche Satzung.

Drei Leitlinien des DFG-Kodex, die studentische Arbeiten betreffen

Der Kodex regelt in erster Linie den Forschungsbetrieb. Drei seiner Leitlinien beschreiben aber genau die Situationen, in denen studentische Arbeiten regelmäßig ins Rutschen geraten: der Umgang mit unpassenden Ergebnissen, die Frage, wer als Autorin oder Autor gilt, und das Schicksal der Daten nach der Abgabe.

  • Leitlinie 12, Dokumentation: Auch Einzelergebnisse, die die eigene Hypothese nicht stützen, werden dokumentiert. „Eine Selektion von Ergebnissen hat in diesem Zusammenhang zu unterbleiben.“
  • Leitlinie 14, Autorschaft: Eine Leitungs- oder Vorgesetztenfunktion begründet für sich allein keine Mitautorschaft. Eine Ehrenautorschaft ist unzulässig.
  • Leitlinie 17, Archivierung: Rohdaten werden in der Regel zehn Jahre aufbewahrt, gerechnet ab dem Tag, an dem die Ergebnisse öffentlich zugänglich wurden.

Was gilt, wenn die eigene Hypothese nicht bestätigt wird

Leitlinie 12 löst eine verbreitete Angst auf. Wenn die Umfrage im Musterfall keinen Zusammenhang zwischen Homeoffice-Tagen und Zufriedenheit zeigt, ist das kein misslungenes Ergebnis, sondern ein Ergebnis. Es wegzulassen oder die Auswertung so lange umzubauen, bis etwas herauskommt, wäre der Verstoß. Der Kodex nennt als Tatbestände wissenschaftlichen Fehlverhaltens ausdrücklich „die Erfindung und Verfälschung von Daten und das Plagiat“, hält aber ebenso fest: „Nicht jeder Verstoß gegen die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis stellt ein wissenschaftliches Fehlverhalten dar.“

Ein Ergebnis, das deine Hypothese widerlegt, ist ein Ergebnis. Nur das Verschweigen ist ein Fehler.

Nachlesen lässt sich das im Kodex der Deutschen Forschungsgemeinschaft (2019, Fassung 1.2). Was davon für deine Arbeit gilt, entscheidet die Satzung deiner Hochschule, im Zweifel deine Betreuung. Dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung und keine Auskunft des Prüfungsamts.

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Was in den Methodenteil gehört, wenn du selbst Daten erhebst

Der Methodenteil einer empirischen Arbeit muss so genau sein, dass eine fremde Person deine Erhebung wiederholen könnte. Das ist der einzige Maßstab, und an ihm scheitern die meisten Arbeiten, nicht an der Statistik. Wer nur schreibt „Es wurde eine Online-Umfrage durchgeführt“, hat den Abschnitt nicht geschrieben, sondern angekündigt.

Im Musterfall der Homeoffice-Befragung heißt das: Wer wurde gefragt, wie viele haben geantwortet, in welchem Zeitraum, über welchen Weg, und wer wurde bewusst nicht gefragt. Gerade der letzte Punkt fehlt fast immer und ist der interessanteste, weil er die Reichweite deiner Aussage begrenzt.

Diese sechs Angaben gehören in jeden Methodenteil

  • Grundgesamtheit: über wen die Aussage gelten soll.
  • Stichprobe und Auswahlverfahren, inklusive der Ausschlüsse.
  • Fallzahl, angegeben als n, und die Rücklaufquote.
  • Erhebungszeitraum mit Anfangs- und Enddatum.
  • Erhebungsinstrument, also der Fragebogen oder Leitfaden.
  • Auswertungsverfahren und die verwendete Software.

Der vollständige Fragebogen gehört in den Anhang, nicht in den Fließtext. Wie du ihn aufbaust, ohne dir die Auswertung zu verbauen, steht in der Anleitung zum Fragebogen erstellen. Für die Frage, wie viele Antworten du überhaupt brauchst, hilft der Beitrag zur Stichprobe.

⚠️ Achtung

Eine Befragung für eine Abschlussarbeit ist keine private Umfrage. Sobald du personenbezogene Daten erhebst, brauchst du eine Rechtsgrundlage und eine Information der Teilnehmenden. Was das konkret verlangt, klärt der Beitrag zum Datenschutz bei Umfragen. Zuständig ist die Vorgabe deiner Hochschule, bei größeren Erhebungen die oder der Datenschutzbeauftragte.

Typische Fehler beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit

Die folgenden vier Fehler tauchen in Gutachten immer wieder auf, und keiner davon hat mit mangelndem Fleiß zu tun. Sie entstehen an Stellen, an denen die Arbeit formal in Ordnung aussieht.

Gemeinsam ist ihnen ein Muster: Irgendwo bricht die Verbindung zwischen dem, was angekündigt wurde, und dem, was der Text tatsächlich einlöst. Wer die vier Stellen kennt, findet sie in der eigenen Arbeit in einer knappen Stunde.

Die Forschungsfrage wird im Fazit nicht beantwortet

Einleitung und Fazit werden von vielen Prüfenden zuerst und nebeneinander gelesen, weil sich daran der rote Faden ablesen lässt. Wenn die Einleitung drei Fragen ankündigt und das Fazit zwei davon beantwortet, fällt das sofort auf. Der Fehler entsteht meist, weil die Einleitung früh geschrieben und nie wieder angefasst wurde. Lege beide Abschnitte am Ende nebeneinander und streiche in der Einleitung, was die Arbeit nicht eingelöst hat.

Der Hauptteil referiert, statt zu argumentieren

Ein Hauptteil, der Quelle für Quelle zusammenfasst, ist eine Materialsammlung. Wissenschaftlich wird er erst, wenn er Positionen aufeinander bezieht: Wo widersprechen sich zwei Studien, woran liegt das, und was folgt daraus für deine Frage. Eine einfache Probe: Streiche alle Sätze, die nur wiedergeben, was jemand anderes geschrieben hat. Was übrig bleibt, ist dein Beitrag. Ist wenig übrig, fehlt Argumentation.

Ergebnisse werden interpretiert, bevor sie dargestellt sind

In empirischen Arbeiten gehören Darstellung und Interpretation getrennt. Erst kommt, was die Daten zeigen, sachlich und ohne Wertung. Danach kommt, was das bedeutet und wo die Grenzen liegen. Wer beides vermischt, macht es der Leserschaft unmöglich, die eigene Deutung von den Daten zu unterscheiden. Genau diese Trennung prüfen Gutachtende in der Regel besonders genau.

Paraphrasen bleiben unbelegt

Bei wörtlichen Zitaten setzt fast jeder die Quelle. Bei Paraphrasen, also sinngemäß Übernommenem, verschwindet der Beleg häufig. Genau das ist ein Plagiat, unabhängig von der Absicht: die Übernahme eines fremden Gedankens ohne Kennzeichnung. Wenn du beim Umformulieren merkst, dass die Aussage nicht von dir stammt, gehört ein Beleg dahinter. Welche Angaben er enthalten muss, hängt vom Zitierstil ab, den deine Hochschule vorgibt, etwa der deutschen Zitierweise.

Fazit

Eine wissenschaftliche Arbeit zu schreiben ist weniger eine Frage des Schreibtalents als der Reihenfolge. Wer die Forschungsfrage vor der Gliederung klärt, die Methode offenlegt und auch die unbequemen Ergebnisse stehen lässt, erfüllt bereits den Kern dessen, was der DFG-Kodex verlangt. Alles Weitere steht in der Prüfungsordnung deines Studiengangs, und die schlägt im Zweifel jeden Ratgeber.

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Häufig gestellte Fragen

Eine wissenschaftliche Arbeit entsteht in sieben Schritten: Thema eingrenzen, Forschungsfrage formulieren, Literatur recherchieren, Methode festlegen, Gliederung bauen, schreiben und belegen, überarbeiten. Entscheidend ist die Reihenfolge: Die Gliederung folgt der Forschungsfrage und nicht umgekehrt. Verbindlich für alles Formale ist die Prüfungsordnung deines Studiengangs.

Wissenschaftlich ist eine Arbeit, wenn andere den Weg zum Ergebnis nachvollziehen und überprüfen können. Dazu gehören eine offengelegte Methode, belegte Aussagen, die vollständige Darstellung der Ergebnisse und eine sachliche Sprache. Nicht der Umfang und nicht das Thema entscheiden darüber, sondern die Nachvollziehbarkeit jedes einzelnen Schritts.

Die Regeln legt die Hochschule fest, nicht der Ratgeber. Für Formales gilt die Prüfungsordnung des Studiengangs, für die wissenschaftliche Redlichkeit die Satzung zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis. Diese Satzungen gehen fast überall auf den Kodex der Deutschen Forschungsgemeinschaft von 2019 zurück, dessen Umsetzungsfrist am 31. Juli 2023 endete.

Eine widerlegte Hypothese ist ein reguläres Ergebnis und kein Mangel der Arbeit. Leitlinie 12 des DFG-Kodex verlangt sogar ausdrücklich, auch Einzelergebnisse zu dokumentieren, die die Forschungshypothese nicht stützen: Eine Selektion von Ergebnissen hat zu unterbleiben. Problematisch wird es erst, wenn Ergebnisse weggelassen oder passend gerechnet werden.

Leitlinie 17 des DFG-Kodex sieht für Forschungsdaten in der Regel zehn Jahre vor, gerechnet ab dem Tag, an dem die Ergebnisse öffentlich zugänglich gemacht wurden. Für eine Abschlussarbeit gilt die Vorgabe deiner Hochschule, die häufig kürzer ausfällt. Zusätzlich begrenzt der Datenschutz die Speicherung personenbezogener Antworten.

In den Methodenteil gehören sechs Angaben: Grundgesamtheit, Stichprobe samt Auswahlverfahren, Fallzahl als n mit Rücklaufquote, Erhebungszeitraum mit Datum, Erhebungsinstrument und Auswertungsverfahren samt Software. Der vollständige Fragebogen gehört in den Anhang. Maßstab ist, ob eine fremde Person die Erhebung damit wiederholen könnte.

Ja. Ein Plagiat ist die Übernahme eines fremden Gedankens ohne Kennzeichnung, und das gilt für sinngemäße Übernahmen genauso wie für wörtliche Zitate. Auch eine Übersetzung aus einer fremdsprachigen Quelle braucht einen Beleg. Der DFG-Kodex führt das Plagiat neben der Erfindung und Verfälschung von Daten als Tatbestand wissenschaftlichen Fehlverhaltens.

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