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Empirische Bachelorarbeit oder Masterarbeit: So geht's

Empirische Bachelorarbeit oder Masterarbeit: der Ablauf in sieben Phasen, die Gliederung vom Methodenteil bis zur Diskussion und ein Zeitplan, der die Feldphase realistisch einplant.

Autorin bei empirio.ai - Maria Malzewvon Maria MalzewAktualisiert am 29. September 2026Lesezeit 10 Min.

Zwei Studierende, dasselbe Fach, dieselbe Abgabefrist. Die eine wertet einen fertigen Datensatz aus einem Forschungsarchiv aus, der andere sammelt vier Wochen lang selbst Antworten ein. Beide schreiben eine empirische Abschlussarbeit.

Eine empirische Bachelorarbeit oder Masterarbeit ist eine Abschlussarbeit, die ihre Forschungsfrage mit Daten beantwortet: Du leitest aus der Theorie eine prüfbare Annahme ab, erhebst dafür eigene Daten oder wertest vorhandene aus und entscheidest anhand dieser Daten, ob die Annahme trägt. Der Aufwand dafür liegt allerdings früher, als die meisten einplanen.


📌 Das Wichtigste im Überblick

  • Empirisch heißt: Die Antwort kommt aus Daten, nicht aus Literatur.
  • Der Ablauf folgt sieben Phasen nach Raithel (2008).
  • Die Gliederung trennt Theorie, Methode, Ergebnisse und Diskussion.
  • Auch ein fremder Datensatz macht eine Abschlussarbeit empirisch.
  • Pretest, Rücklauf und Auswertung kosten mehr Zeit als geplant.

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Was ist eine empirische Abschlussarbeit?

Eine empirische Abschlussarbeit ist eine Bachelor- oder Masterarbeit, die ihre Forschungsfrage an der Wirklichkeit prüft und nicht allein in der Literatur beantwortet, sondern an Daten, die du selbst erhebst oder aus einer bestehenden Erhebung übernimmst. Grundlage der Aussage sind Beobachtungen, Messungen oder Antworten, die systematisch erhoben und nachvollziehbar ausgewertet werden.

Der Begriff „empirisch“ geht auf das altgriechische „empeiria“ zurück, die Erfahrung. Gemeint ist kein Bauchgefühl, sondern ein geregeltes Verfahren mit festgelegter Reihenfolge. Empirische Forschung beginnt deshalb nie bei den Daten, sondern bei einer Theorie und der Frage, die sich daraus ergibt.

Eine eigene Erhebung ist dafür nicht zwingend. Wer einen vorhandenen Datensatz auswertet, arbeitet ebenfalls empirisch, solange Auswahl und Auswertung dokumentiert sind. Kalter und Granato (2018) zeigen das in ihrem Kapitel zu Migration und ethnischer Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt: Zuerst tragen Kalter und Granato die theoretischen Argumente zusammen, danach prüfen sie diese an Daten aus großen Befragungen.

Schematische Darstellung der empirischen Forschung als Grundlage einer empirischen Bachelorarbeit

Abzugrenzen ist die empirische Arbeit von der theoretischen, die ihre Erkenntnis aus vorhandenem Wissen zieht. Welcher Typ zu deinem Thema passt, hängt von der Forschungsfrage ab und nicht vom Aufwand. Welcher Weg der richtige ist, behandelt unser Beitrag zur empirischen oder theoretischen Abschlussarbeit.

Wann sich eine empirische Abschlussarbeit lohnt und wann nicht

Eine empirische Abschlussarbeit lohnt sich, wenn deine Forschungsfrage eine Aussage über die Wirklichkeit verlangt, die so noch nicht in der Literatur steht. Typisch sind Fragen nach Häufigkeiten, nach Zusammenhängen zwischen zwei Merkmalen oder nach der Wirkung einer Maßnahme.

Der Reiz liegt im eigenen Ergebnis. Du erzeugst Zahlen oder Aussagen, die es vorher nicht gab, und dein Fazit stützt sich auf Material, das niemand vor dir erhoben hat. Der Preis dafür sind Abhängigkeiten, die du nur begrenzt steuern kannst.

Was eine empirische Arbeit dir bringt

  • Du lieferst ein Ergebnis, das so noch nicht veröffentlicht wurde.
  • Der Praxisbezug macht die Arbeit für Unternehmen interessant.
  • Der Literaturteil fällt schlanker aus als bei einer Theoriearbeit.
  • Du lernst Methoden, die in vielen Berufen verlangt werden.

Was du dafür in Kauf nimmst

  • Die Erhebung kostet Wochen, die fest im Zeitplan stehen müssen.
  • Der Rücklauf hängt von Menschen ab, die du nicht steuerst.
  • Auswertung und Statistik verlangen Einarbeitung in eine Software.
  • Fehler im Fragebogen lassen sich nach dem Feldstart kaum reparieren.

Wiegen die Nachteile bei dir schwer, spricht das nicht gegen die Empirie, sondern für einen kleineren Zuschnitt. Eine sauber durchgeführte Befragung mit einer einzigen klaren Hypothese schlägt jede überambitionierte Untersuchung, die an der Feldphase scheitert.

Wie läuft eine empirische Abschlussarbeit ab?

Eine empirische Abschlussarbeit läuft in sieben Phasen ab, von der Problemstellung bis zur Interpretation der Ergebnisse. Jürgen Raithel beschreibt diese Abfolge in „Quantitative Forschung“ als den empirischen Forschungsprozess (Raithel 2008, S. 25 bis 32).

Die Reihenfolge ist keine Formalie, sondern eine Kette, in der jede Phase das Material für die nächste liefert. Eine übersprungene Phase fällt dir deshalb spätestens bei der Auswertung auf die Füße und dann ist die Feldzeit vorbei.

  1. Problem und Forschungsfrage. Du grenzt das Thema ein und formulierst eine Frage, die sich beantworten lässt.
  2. Theorie und Hypothesen. Aus dem Forschungsstand leitest du prüfbare Hypothesen ab.
  3. Konzeption. Du legst Messgrößen, Erhebungsinstrument, Design und Stichprobe fest und planst den Pretest.
  4. Erhebung. Die Feldphase startet und die Antworten laufen ein.
  5. Aufbereitung. Du bereinigst den Datensatz und codierst offene Antworten.
  6. Analyse. Du rechnest die geplanten Auswertungen und prüfst die Hypothesen.
  7. Interpretation. Du beziehst die Befunde auf Theorie und Fragestellung zurück.
Der empirische Forschungsprozess in sieben Schritten nach Raithel mit Phasen und Beispiel

Phase drei entscheidet über den Rest der Arbeit. Wer den Pretest überspringt, merkt oft erst bei der Auswertung, dass eine Frage missverständlich formuliert war, und zu diesem Zeitpunkt sind die Antworten nicht mehr zu retten. Jede Phase einzeln erklärt unser Beitrag zum empirischen Forschungsprozess.

Aufbau einer empirischen Abschlussarbeit

Der Aufbau einer empirischen Abschlussarbeit folgt fast überall derselben Logik: Einleitung, Theorie, Fragestellung, Methode, Ergebnisse, Diskussion. Der Unterschied zur Literaturarbeit liegt im eigenständigen Methodenteil und in der strikten Trennung von Befund und Deutung.

Die Beispielgliederung des Arbeitsbereichs Lernpsychologie der Freien Universität Berlin zeigt das konkret (Stand September 2021). Der Methodenteil ist dort in fünf Unterkapitel gegliedert und Zielsetzung samt Fragestellung steht als eigenes Kapitel neben der Theorie.

KapitelWas hineingehörtHäufiger Fehler
EinleitungRelevanz, Ziel, Aufbau der ArbeitErgebnisse vorwegnehmen
TheorieBegriffe und Stand der Forschungalles referieren statt auswählen
FragestellungZielsetzung und HypothesenFrage bleibt zu weit gefasst
MethodeDesign, Stichprobe, Instrument, Durchführung, AnalyseDurchführung nicht wiederholbar beschrieben
ErgebnisseBefunde ohne Deutung, Tabellen und AbbildungenInterpretation schon hier
DiskussionEinordnung, Grenzen, AusblickGrenzen der eigenen Studie fehlen

Der Ergebnisteil berichtet, die Diskussion deutet. Wer diese Trennung aufweicht, verschenkt genau die Stelle, an der Prüfende methodische Sorgfalt erkennen. Formalia wie Abstract, Verzeichnisse und Selbstständigkeitserklärung regelt deine Prüfungsordnung, daneben gilt der allgemeine Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit weiter.

Wie streng dieses Sechs-Kapitel-Schema ausgelegt wird, unterscheidet sich allerdings von Fach zu Fach. Psychologie und Erziehungswissenschaft folgen ihm meist eng, während in den Wirtschaftswissenschaften die Fragestellung häufig in die Einleitung wandert. Maßgeblich ist am Ende immer die Handreichung deines Lehrstuhls, und die liest du besser vor der Gliederung als danach.

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Quantitativ oder qualitativ: Welche Methode passt zu deiner Frage?

Quantitativ arbeitest du, wenn du Häufigkeiten, Verteilungen oder Zusammenhänge in Zahlen ausdrücken willst. Qualitativ arbeitest du, wenn du verstehen willst, wie Menschen etwas erleben oder begründen. Die Forschungsfrage entscheidet über die Methode und nicht umgekehrt.

In der quantitativen Forschung untersuchst du mit standardisierten Befragungen, Zählungen oder Experimenten viele Fälle. Ausgewertet wird mit deskriptiver Statistik, die das Erhobene zusammenfasst, oder mit schließender Statistik, die von der Stichprobe auf eine größere Gruppe schließt.

Die qualitative Forschung geht stattdessen in die Tiefe. Leitfadeninterviews, Gruppendiskussionen oder Inhaltsanalysen bilden wenige Fälle möglichst vollständig ab. Dieser Weg passt, wenn zu deinem Thema noch wenig Theorie vorliegt oder die Zusammenhänge zu verwickelt für einen Fragebogen sind.

Quantitative und qualitative Forschungsmethoden im Vergleich mit Beispielen für die Abschlussarbeit

An typischen Forschungsfragen wird der Unterschied schnell sichtbar:

  • Quantitativ: Wie hängt die Nutzungsdauer sozialer Medien mit der Schlafdauer von Studierenden zusammen?
  • Quantitativ: Wie unterscheidet sich die Abiturquote zwischen Bundesländern mit hohen und niedrigen Bildungsausgaben?
  • Qualitativ: Wie begründen Berufseinsteigende ihre Entscheidung gegen das Homeoffice?
  • Qualitativ: Welche Inhalte beschreiben Eltern bei der Mediennutzung ihrer Kinder als problematisch?

Beide Wege lassen sich verbinden, etwa mit einer Befragung und anschließenden Interviews zu den auffälligen Fällen. Für eine Bachelorarbeit ist ein solches Mixed-Methods-Design allerdings selten realistisch, weil es zwei vollständige Erhebungen bedeutet. Die einzelnen Verfahren vergleicht unser Beitrag zu qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden.

Zeitplan für die empirische Abschlussarbeit

Der Zeitplan einer empirischen Abschlussarbeit wird vom Abgabetermin aus rückwärts gerechnet. Feste Termine bekommen Pretest, Feldstart, Feldende und Auswertungsbeginn, denn genau zwischen Fragebogen und Auswertung platzen die meisten Pläne.

Dahinter steckt eine einfache Asymmetrie: Schreibzeit lässt sich verdichten, ein Rücklauf nicht, weil die Feldphase der einzige Abschnitt ist, dessen Dauer nicht von dir abhängt. Wer drei Wochen vor Abgabe noch auf Antworten wartet, hat für die Auswertung keine Reserve mehr.

Was vor der Erhebung regelmäßig länger dauert als geplant

Fünf Posten tauchen in fast jedem geplatzten Zeitplan auf. Sie liegen alle vor der eigentlichen Erhebung und werden beim Planen übersehen, weil sie in keiner Prüfungsordnung stehen und in kaum einem Exposé auftauchen. Nachholen lässt sich keiner von ihnen.

  • Ethikvotum, in Psychologie, Medizin und Pflege oft mit Wochen Vorlauf
  • Freigabe durch Schule, Klinik oder Unternehmen als Zugang zum Feld
  • Einwilligung und Datenschutz nach DSGVO klären
  • Pretest mit fünf bis zehn Personen und die Überarbeitung danach
  • Verteiler aufbauen und Teilnehmende finden

Was du tust, wenn der Rücklauf ausbleibt

Ein zu geringer Rücklauf ist einer der häufigsten Notfälle einer empirischen Abschlussarbeit. Lege dir von Anfang an einen Ausweg zurecht: die Feldzeit um eine Woche verlängern, einen zweiten Verteiler aktivieren oder auf ein qualitatives Design mit wenigen Interviews umstellen. Sprich diesen Plan B mit deiner Betreuung ab, bevor du ihn brauchst.

Tipp

Trage Feldstart und Feldende als Termine in deinen Kalender ein, bevor du den Fragebogen erstellst. Ein Datum, das nur im Kopf existiert, verschiebt sich lautlos und jede Verschiebung geht von der Auswertungszeit ab.

Typische Fehler bei der empirischen Abschlussarbeit

Die meisten Probleme einer empirischen Abschlussarbeit entstehen nicht beim Schreiben, sondern in der Vorbereitung. Vier Muster wiederholen sich so regelmäßig, dass jede Betreuung sie schon gesehen hat.

Der gemeinsame Nenner ist eine Entscheidung, die zu früh getroffen und zu spät überprüft wurde. Wer die vier Muster kennt, erkennt rechtzeitig, in welches davon der eigene Zeitplan gerade läuft.

Der Fragebogen steht vor der Hypothese

Fragen zu formulieren fühlt sich nach Fortschritt an, deshalb beginnen viele genau dort. Ohne Hypothese fehlt allerdings der Maßstab dafür, welche Frage überhaupt gebraucht wird. Am Ende liegen dreißig Items vor dir, von denen die Hälfte nichts zur Forschungsfrage beiträgt. Formuliere die Hypothese zuerst und leite jede einzelne Frage aus ihr ab.

Erhebung ohne Auswertungsplan

Wer den Fragebogen verschickt, ohne zu wissen, wie ausgewertet werden soll, bekommt Daten, die zur Forschungsfrage nicht passen. Eine Frage mit fünf Antwortstufen erlaubt andere Rechnungen als eine mit Ja und Nein. Lege vor dem Feldstart fest, welche Auswertung du rechnen willst und welches Skalenniveau sie voraussetzt.

Die Stichprobe aus dem Bekanntenkreis

Dreißig Antworten aus dem eigenen Semester sind schnell beisammen und tragen keine Verallgemeinerung. Eine Gelegenheitsstichprobe ist als Zugang erlaubt, sie gehört aber in den Methodenteil und in die Diskussion. Verschwiegen wird sie zum Kritikpunkt. Offen benannt zeigt sie methodisches Bewusstsein.

Ergebnisse, die schon gedeutet werden

Im Ergebnisteil stehen Befunde, keine Erklärungen. Wer dort bereits schreibt, warum ein Unterschied zustande kommt, nimmt der Diskussion ihren Inhalt und lässt die Arbeit unsauber wirken. Berichte zuerst, was die Daten zeigen, und deute erst im folgenden Kapitel.

Achtung

Ein statistisch signifikantes Ergebnis beweist deine Hypothese nicht. Signifikanz sagt nur: Wenn es in Wirklichkeit keinen Zusammenhang gibt, wäre ein so deutliches oder noch deutlicheres Ergebnis selten. Formuliere deshalb vorsichtig: Die Daten stützen die Hypothese, belegen sie aber nicht.

Weiterführende Literatur

Vier Titel gehen über das hinaus, was hier Platz hat. Zwei Praxiskurse führen Schritt für Schritt durch eine eigene Untersuchung, ein Standardwerk deckt Methodik und Auswertung ab und ein Leitfaden hilft beim Schreiben selbst.

Fazit

Eine empirische Bachelorarbeit oder Masterarbeit ist kein größeres Projekt als eine theoretische, sondern ein anders verteiltes. Der Aufwand liegt vorn, in Konzeption und Feldphase, und wer dort sauber arbeitet, muss beim Schreiben deutlich weniger nachbessern. Entscheide dich früh, plane rückwärts und halte die Grenzen deiner Untersuchung im Methodenteil fest.

Empirisch wird eine Arbeit nicht durch die Menge der Daten, sondern durch den Weg zu ihnen.

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Häufig gestellte Fragen

Eine empirische Bachelorarbeit entsteht in sieben Phasen: Problem und Forschungsfrage klären, Theorie sichten und Hypothesen ableiten, Erhebung konzipieren, Daten erheben, Daten aufbereiten, analysieren und die Befunde interpretieren. Der Text folgt danach der Gliederung aus Einleitung, Theorie, Fragestellung, Methode, Ergebnissen und Diskussion.

In den Methodenteil gehören Untersuchungsdesign, Stichprobe, Erhebungsinstrument, Durchführung und Analysestrategie. Beschreibe jeden Punkt so genau, dass eine andere Person deine Untersuchung wiederholen könnte. Dazu zählen die Zahl der Teilnehmenden, der Erhebungszeitraum, die verwendeten Skalen, die Art der Stichprobenziehung und die geplanten Auswertungsverfahren.

Rechne den Zeitplan rückwärts vom Abgabetermin. Fest einzuplanen sind Pretest, Feldzeit, Datenaufbereitung und Auswertung, je nach Fach zusätzlich ein Ethikvotum mit mehreren Wochen Vorlauf. Die Feldphase ist der einzige Abschnitt, dessen Dauer du nicht selbst steuerst, dorthin gehört deshalb die größte Reserve.

Die Rohdaten exportierst du aus deinem Umfrage-Tool, meist als Tabelle. Für kleine quantitative Erhebungen reicht danach eine Tabellenkalkulation, für Signifikanztests werden meist SPSS, R oder JASP eingesetzt. Qualitative Interviews wertest du mit MAXQDA, ATLAS.ti oder f4analyse aus. Frage vorab nach den Lizenzen deiner Hochschule.

Der Unterschied liegt in Umfang und Eigenständigkeit, nicht in der Methode. Eine Bachelorarbeit prüft meist eine überschaubare Fragestellung mit einem Instrument, eine Masterarbeit verlangt ein aufwendigeres Design, eine größere Stichprobe und eine tiefere theoretische Einordnung. Verbindlich sind die Vorgaben deiner Prüfungsordnung.

Für eine quantitative Arbeit brauchst du Grundlagen in deskriptiver Statistik und in den Verfahren, die deine Hypothese verlangt. Qualitative Arbeiten kommen ohne Statistik aus, verlangen dafür ein systematisches Auswertungsverfahren. Welches Niveau erwartet wird, hängt vom Fach ab und steht meist in der Handreichung des Lehrstuhls.

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