empirio.ai

Die Online-Umfrage als empirische Forschungsmethode

Wann trägt die Online-Umfrage als Forschungsmethode? Entscheidend sind dein Erkenntnisziel, die Alterslücke bei der Internetnutzung und der Umgang mit einem offenen Umfragelink.

Autorin bei empirio.ai - Maria Malzewvon Maria MalzewAktualisiert am 10. September 2026Lesezeit 9 Min.

98 Prozent der Schweizer Bevölkerung waren 2025 mindestens einmal pro Woche im Internet. Diese Zahl aus der Erhebung zur Internetnutzung des Bundesamts für Statistik (BFS) klingt so, als sei online jede Person erreichbar. Der Blick auf die Altersgruppen erzählt eine andere Geschichte, und genau die gehört in den Methodenteil deiner Arbeit.

Die Online-Umfrage ist als empirische Forschungsmethode dann die passende Wahl, wenn deine Fragestellung auf Einstellungen, Meinungen oder Selbstauskünfte zielt, deine Zielgruppe verlässlich über das Netz erreichbar ist und du einen Zusammenhang zwischen Merkmalen prüfen willst, statt einen Anteil für die gesamte Bevölkerung zu schätzen. Am Ende dieses Beitrags hast du drei Sätze für deinen Abschnitt zu den Grenzen.


📌 Das Wichtigste im Überblick

  • 92 Prozent der Bevölkerung waren 2025 täglich oder fast täglich online.
  • Ab 60 Jahren sinkt dieser Wert laut BFS auf 79,5 Prozent.
  • SWISS INSIGHTS verlangt Transparenz über offene Umfragelinks.
  • Das revidierte Datenschutzgesetz gilt seit dem 1. September 2023.
  • Bei kantonalen Hochschulen ist die kantonale Datenschutzstelle zuständig.

Kostenlos Umfrage erstellen

Mit empirio.ai erstellst du in wenigen Minuten eine moderne Online-Umfrage – mit Hosting in der EU.

  • Umfrage per KI
  • Per Drag & Drop anpassen
  • Auswertung in Echtzeit
Jetzt kostenlos starten

Was den Online-Fragebogen methodisch auszeichnet

Der Online-Fragebogen ist eine standardisierte Befragung, die die befragte Person selbst am Bildschirm ausfüllt, ohne dass jemand die Fragen vorliest oder die Antworten notiert. Die Methodenliteratur nennt eine solche Erhebung selbstadministriert.

Die fehlende interviewende Person bringt einen klaren Gewinn an Gleichbehandlung. Jede teilnehmende Person sieht denselben Wortlaut, dieselbe Reihenfolge und dieselben Antwortvorgaben, und kein Tonfall schiebt eine Einschätzung in eine Richtung. Diese Durchführungsobjektivität (= die Erhebung läuft für alle gleich ab) ist beim Online-Fragebogen bauartbedingt hoch.

Die Erhebungssituation entgleitet dir dafür vollständig. Auf welchem Gerät geantwortet wird, wie konzentriert die Person dabei ist und ob überhaupt die gemeinte Person am Bildschirm sitzt, lässt sich nicht prüfen. Missverständnisse bleiben unsichtbar: Was ein Interview mit einer kurzen Rückfrage klärt, wird online zu einer Antwort, die im Datensatz aussieht wie jede andere.

Der Online-Modus legt ausserdem nicht fest, in welche Richtung deine Untersuchung geht. Ein Online-Fragebogen ist ein Weg der Datenerhebung, keine Forschungsrichtung. Ob deine Arbeit qualitativ oder quantitativ wird, entscheiden deine Fragen und die geplante Auswertung.

Empirische Forschungsmethoden im Überblick

In der Methodenliteratur werden meist fünf empirische Forschungsmethoden unterschieden: Befragung, Beobachtung, Experiment, Inhaltsanalyse und Sekundäranalyse. Der Online-Fragebogen gehört zur ersten Gruppe.

MethodeWas sie liefertTypische Form
BefragungSelbstauskünfte über Meinungen und VerhaltenFragebogen, Interview, Gruppendiskussion
Beobachtungtatsächliches Verhalten statt Selbstauskunftteilnehmend oder nicht, offen oder verdeckt
ExperimentHinweise auf Ursache und WirkungLaborexperiment, Feldexperiment
InhaltsanalyseMuster in Texten, Bildern, BeiträgenCodierung nach einem Kategoriensystem
SekundäranalyseAntworten aus fremden DatensätzenNeuauswertung vorhandener Studien

Zwei Einordnungen werden in Prüfungen gern abgefragt. Das Experiment ist streng genommen ein Untersuchungsdesign und keine Erhebungstechnik, denn auch dort entstehen die Daten über eine Befragung, eine Beobachtung oder eine Messung. Die Sekundäranalyse wiederum erhebt gar nichts, sondern wertet Datensätze neu aus, die andere erhoben haben.

Innerhalb der Befragung trennt man weiter nach dem Grad der Standardisierung. Ein strukturierter Fragebogen liefert zählbare Daten von vielen Personen, ein Leitfadeninterview wenige und dafür ausführliche Antworten, und die Gruppendiskussion lebt von der Dynamik zwischen den Beteiligten. Beim Experiment kommt die Situation dazu: in einer eigens geschaffenen Umgebung das Laborexperiment, im Alltag der Beteiligten das Feldexperiment. Wie die Verfahren im Ablauf zusammenspielen, zeigen unsere Beiträge zur Datenerhebung und zur empirischen Forschung.

Wann der Online-Modus zu deinem Forschungsziel passt

Ob der Online-Modus passt, entscheidet nicht das Thema, sondern das Ziel deiner Untersuchung. Die Trennlinie verläuft zwischen zwei Aufgaben: einen Zusammenhang prüfen oder einen Wert für eine Grundgesamtheit schätzen.

Beim Prüfen eines Zusammenhangs trägt die zufällige Zuteilung das Ergebnis. Willst du wissen, ob Version A einer Anzeige besser bewertet wird als Version B, ist zweitrangig, wer in deiner Stichprobe sitzt, solange beide Versionen zufällig verteilt wurden. Willst du dagegen beziffern, wie viel Prozent der Studierenden in der Schweiz etwas tun, brauchst du eine Auswahl, die diese Gesamtheit abbildet, und die entsteht über einen geteilten Link nicht.

Dein ForschungszielOnline-UmfrageDer Grund
Version A gegen Version B testengut geeignetdie zufällige Zuteilung trägt den Vergleich
Zusammenhänge zwischen Merkmalen prüfenmeist geeignetsofern die Selbstauswahl nicht am Thema selbst hängt
Anteile für eine Bevölkerung schätzennur mit Zufallsstichprobees gibt keine Liste aller Internetnutzenden
Alle Mitglieder einer Organisation befragengut geeignetsofern dir die vollständige Verteilerliste zugänglich ist
Gruppe mit geringer Internetnutzung befragenungeeignetzu viele fallen technisch heraus

Für die meisten Abschlussarbeiten ist das eine gute Nachricht. Eine Bachelorarbeit will nicht die Schweiz vermessen, sondern einen Zusammenhang zeigen, und dafür ist der Online-Fragebogen ein sauberes Werkzeug. Im Text musst du nur sagen, welche der beiden Aufgaben du dir gestellt hast.

Die Alterslücke: wen du in der Schweiz online schlechter erreichst

Ein Coverage-Problem entsteht, wenn ein Teil deiner Grundgesamtheit (= alle Personen, über die du eine Aussage treffen willst) online schlechter oder gar nicht erreichbar ist. In der Schweiz zeigt sich dieses Problem nicht an einer Offliner-Quote, sondern an der Nutzungshäufigkeit.

Laut der Publikation Internetnutzung des Bundesamts für Statistik waren 2025 rund 92 Prozent der Bevölkerung täglich oder fast täglich online. Bei den 15- bis 29-Jährigen sind es 98 Prozent, bei den 30- bis 59-Jährigen 97 Prozent, ab 60 Jahren dagegen 79,5 Prozent. Auch die Bildung schlägt durch: 96,5 Prozent bei einem Tertiärabschluss gegenüber 81,5 Prozent ohne nachobligatorische Ausbildung.

Zwei Feinheiten gehören dazu, wenn du diese Zahlen zitierst. Die schweizbezogenen Auswertungen beziehen sich auf die 15- bis 88-Jährigen, die internationalen Vergleiche dagegen auf die 16- bis 74-Jährigen, weshalb dieselbe Publikation zwei leicht verschiedene Werte führen kann. Und gemessen wird die Nutzungshäufigkeit, nicht deine Erreichbarkeit über einen bestimmten Kanal.

⚠️ Achtung

Der Landesdurchschnitt sagt wenig über deine Zielgruppe. Prüfe stattdessen, ob genau diese Gruppe über den geplanten Kanal erreichbar ist, etwa Pflegepersonal im Schichtdienst oder Menschen ab 75 Jahren. Wenn nicht, kombiniere den Online-Fragebogen mit einer Papierfassung und beschreibe beide Wege im Methodenteil.

Was Repräsentativität bei einer Online-Umfrage tatsächlich voraussetzt, haben wir dir in einem eigenen Beitrag aufgeschrieben.

Kostenlos Umfrage erstellen

Mit empirio.ai erstellst du in wenigen Minuten eine moderne Online-Umfrage – mit Hosting in der EU.

  • Umfrage per KI
  • Per Drag & Drop anpassen
  • Auswertung in Echtzeit
Jetzt kostenlos starten

Selbstrekrutierung bedeutet, dass die Teilnehmenden selbst entscheiden, ob sie mitmachen, weil du einen offenen Link geteilt hast. In Abschlussarbeiten ist das der Normalfall, und die Schweizer Branchenrichtlinie zieht daraus eine sehr praktische Konsequenz.

Die Liste der verbindlichen Transparenzkriterien von SWISS INSIGHTS, dem Verband Schweizer Markt- und Sozialforschung, verlangt für Online-Befragungen unter anderem die Definition der Grundgesamtheit, die Stichprobengrösse in netto und brutto und ausdrücklich für den Fall eines offenen Links die Angabe von „Ort/e und Kontext der Schaltung/Rekrutierung“. Wer über einen offenen Link rekrutiert, muss also sagen, wo dieser Link stand.

Verbindlich ist diese Liste nur für die Mitgliedsinstitute des Verbands, die das Label „Market and Social Research by SWISS INSIGHTS“ tragen. Für eine Abschlussarbeit ist sie trotzdem ein brauchbarer Massstab, weil sie genau die Angaben aufzählt, die eine Leserin braucht, um dein Ergebnis einzuordnen: Kanal, Zeitraum, Fallzahlen und die Gruppe, die dabei systematisch fehlt. Massgeblich für die formalen Anforderungen bleibt das Reglement deiner Hochschule.

Welche Rekrutierungswege es gibt und was sie taugen, steht im Beitrag zum Finden von Umfrageteilnehmern. Die Auswahlverfahren und die Frage nach der nötigen Grösse klärt der Beitrag zur Stichprobe.

Vor- und Nachteile einer Online-Umfrage

Die Vor- und Nachteile einer Online-Umfrage lassen sich in zwei Gruppen sortieren: die praktischen, an denen dein Zeitplan hängt, und die methodischen, an denen die Belastbarkeit deiner Ergebnisse hängt. Für den Methodenteil zählt die zweite Gruppe.

Was für die Methode spricht

  • Alle Teilnehmenden sehen exakt denselben Fragebogen.
  • Kein Tonfall und keine Nachfrage verschieben eine Antwort.
  • Heikle Fragen werden seltener sozial erwünscht beantwortet.
  • Filterführung und Rotation laufen für die Befragten unsichtbar.
  • Die Antworten landen ohne Abtippfehler im Datensatz.

Was du dafür in Kauf nimmst

  • Wer teilnimmt, entscheidet sich selbst dafür.
  • Missverständnisse bei einer Frage bleiben unentdeckt.
  • Fehler in der Filterführung fallen niemandem auf.
  • Mehrfachteilnahmen sind bei offenen Links schwer auszuschliessen.
  • Ohne Verteilerliste gibt es keine echte Rücklaufquote.

Kosten, Feldzeit und Aufwand beim Erstellen haben wir im Beitrag zur Online-Befragung mit ihren Vorteilen und Nachteilen ausführlich gegenübergestellt.

Datenschutz: wer in der Schweiz für deine Befragung zuständig ist

Für eine Befragung in der Schweiz gilt das totalrevidierte Datenschutzgesetz, das am 1. September 2023 in Kraft getreten ist. Es enthält zwei eigene Bestimmungen zur Bearbeitung von Personendaten in der Forschung, eine für private Personen und eine für Bundesorgane.

Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte fasst die Anforderungen auf seiner Seite zum Datenschutz in der Forschung zusammen. Der Zweck der Bearbeitung darf nicht personenbezogen sein, die Daten sind zu anonymisieren, sobald der Zweck es erlaubt, und die Ergebnisse sind so zu veröffentlichen, dass die betroffenen Personen nicht bestimmbar sind. Wer freiwillig teilnimmt, willigt in die Bearbeitung ein und kann diese Einwilligung widerrufen.

Ein Punkt wird dabei regelmässig übersehen, und er betrifft die meisten Studierenden. Der EDÖB hält selbst fest, dass Datenbearbeitungen durch kantonale oder kommunale öffentliche Organe wie Universitäten, mit Ausnahme der ETH, in die Zuständigkeit der kantonalen oder kommunalen Datenschutzbehörden fallen. Für eine Arbeit an der Universität Zürich, Bern oder Basel ist also nicht der Bund die Anlaufstelle, sondern die Datenschutzstelle des Kantons. Dieser Beitrag entscheidet den Einzelfall nicht, das tut die zuständige Stelle deiner Hochschule.

So begründest du die Methodenwahl im Methodenteil

Der Methodenteil beantwortet vier Fragen in dieser Reihenfolge: Was wolltest du wissen, womit hast du es erhoben, wen hast du befragt, und wo endet die Reichweite deiner Aussagen. Die vierte Frage wird am häufigsten vergessen und in der Verteidigung am häufigsten gestellt.

  1. Erkenntnisziel nennen. Sag in einem Satz, ob du einen Zusammenhang prüfst oder einen Wert schätzt. Diese Unterscheidung trägt die gesamte übrige Begründung.
  2. Methode benennen und abgrenzen. Warum eine Befragung und keine Beobachtung, warum online und nicht auf Papier oder am Telefon. Ein Halbsatz je verworfener Alternative genügt.
  3. Rekrutierung und Stichprobe beschreiben. Welche Kanäle, welcher Zeitraum, wie viele Aufrufe, wie viele auswertbare Fälle, wie viele Abbrüche. Liegt eine Verteilerliste vor, lässt sich daraus zusätzlich die Rücklaufquote berechnen.
  4. Grenzen offenlegen. Ein eigener Absatz, der sagt, wer fehlt und was deine Ergebnisse deshalb nicht können.

💡 Tipp

Für den Grenzen-Absatz kannst du dieses Gerüst nutzen: „Die Teilnahme erfolgte über einen offen geteilten Link in [Kanal], die Auswahl beruht damit auf Selbstrekrutierung. Eine Zufallsauswahl aus der Grundgesamtheit war nicht möglich, da keine vollständige Liste der Zielpersonen vorliegt. Die Ergebnisse beschreiben daher die befragte Stichprobe und lassen sich nicht auf [Grundgesamtheit] verallgemeinern.“ Drei Sätze, und der häufigste Kritikpunkt ist entschärft.

Zur Begründung gehört auch, welches Auswertungsverfahren du planst, denn davon hängt die nötige Fallzahl ab. Die Methodenberatung der Universität Zürich führt dazu einen Entscheidungsbaum für Unterschiedshypothesen, der die Verfahren nach Anzahl der Gruppen und nach den Voraussetzungen der Daten sortiert. Wo der Methodenabschnitt in der Gliederung steht, zeigt unser Beitrag zum empirischen Forschungsprozess.

Fazit

Die Online-Umfrage ist als empirische Forschungsmethode so gut wie die Frage, die du ihr stellst. Für Vergleiche und Zusammenhangsanalysen wiegen ihre Stichprobenprobleme weniger schwer, für Aussagen über eine ganze Bevölkerung braucht sie eine Zufallsauswahl aus einer definierten Grundgesamtheit, und die steht in einer Bachelor- oder Masterarbeit praktisch nie zur Verfügung. Wer diese Grenze selbst benennt, macht seine Arbeit nicht schwächer, sondern überprüfbar.

Wie es weitergeht


Du hast die Methode begründet und brauchst jetzt den Fragebogen?

Mit empirio.ai, einem Online-Umfrage-Tool aus Deutschland, baust du deine Befragung in wenigen Schritten, teilst sie per Link oder QR-Code und siehst die eingehenden Antworten in Echtzeit, damit du rechtzeitig nachsteuern kannst.

Umfrage kostenlos erstellen

Häufig gestellte Fragen

Beides ist möglich, weil die Online-Umfrage ein Erhebungsmodus ist und keine Forschungsrichtung. Ein standardisierter Fragebogen mit festen Antwortvorgaben liefert quantitative Daten. Ein Fragebogen mit vielen offenen Textfeldern liefert qualitatives Material, das anschliessend codiert wird. Entscheidend sind deine Fragen und die geplante Auswertung, nicht das Werkzeug.

Laut dem Bundesamt für Statistik waren 2025 rund 92 Prozent der Schweizer Bevölkerung täglich oder fast täglich online, 98 Prozent mindestens einmal pro Woche. Der Anteil sinkt mit dem Alter: Ab 60 Jahren sind 79,5 Prozent täglich oder fast täglich online, bei den 15- bis 29-Jährigen 98 Prozent.

Eine Online-Umfrage mit offen geteiltem Link ist nicht repräsentativ, weil die Teilnehmenden sich selbst auswählen. Repräsentativität setzt eine Zufallsauswahl aus einer definierten Grundgesamtheit voraus. Eine grosse Fallzahl ändert daran nichts, sie verkleinert nur die Zufallsschwankung und korrigiert keine Verzerrung. Nenne den Rekrutierungsweg deshalb offen im Methodenteil.

Für eine Befragung in der Schweiz gilt das totalrevidierte Datenschutzgesetz, in Kraft seit dem 1. September 2023. Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte ist allerdings nicht für kantonale Universitäten zuständig, sondern nur für Bundesorgane wie die ETH. An einer kantonalen Hochschule ist die kantonale Datenschutzstelle die richtige Adresse.

Die Transparenzkriterien von SWISS INSIGHTS verlangen bei einem offenen Link Ort und Kontext der Schaltung, dazu die Definition der Grundgesamtheit und die Stichprobengrösse in netto und brutto. Für eine Abschlussarbeit heisst das: Nenne die Kanäle, den Erhebungszeitraum, die Fallzahlen und die Gruppe, die dabei systematisch fehlt.

Eine allgemeingültige Mindestzahl gibt es nicht. Die nötige Fallzahl hängt vom Auswertungsverfahren ab, von der Zahl der Gruppen, die du vergleichen willst, und von der Grösse des erwarteten Unterschieds. Am sichersten bestimmst du sie vor der Erhebung über eine Teststärkeanalyse. Massgeblich bleiben daneben das Reglement deiner Hochschule und deine Betreuung.

Das könnte dich auch interessieren

Umfrage-Tipps

Wann ist meine Online-Umfrage repräsentativ?

Repräsentativ macht eine Umfrage die Auswahl der Befragten, nicht die Menge der Antworten. Welche Kriterien zählen und was sich online erreichen lässt, klären wir hier.