Seit 2005 stellt eine Erhebung in der Schweiz immer wieder dieselben Fragen. MOSAiCH heisst sie, getragen wird sie von FORS in Lausanne und sie misst, wie sich Haltungen zu Arbeit, Familie, Religion und Staat über die Jahre verschieben. Seit 2018 läuft sie jährlich, mit mindestens 1000 ausgewerteten Antworten je Welle.
Genau darum geht es in der empirischen Sozialforschung: Eine Vermutung über das Zusammenleben wird nicht diskutiert, sondern gemessen, und zwar so, dass die Messung wiederholbar bleibt. Erst dadurch lässt sich später sagen, ob eine Haltung gekippt ist oder ob sich nur der Ton in den Medien geändert hat.
Empirische Sozialforschung ist die systematische Untersuchung sozialer Wirklichkeit mit Daten, die eigens dafür erhoben oder aus vorhandenen Beständen gezogen werden. Sie prüft theoretische Annahmen über menschliches Handeln an beobachtbaren Tatsachen, statt sie allein zu begründen, und nutzt dafür Befragung, Beobachtung, Inhaltsanalyse und Experiment. Am Ende dieses Beitrags weisst du, wie du deine Untersuchung anlegst, ob du dafür überhaupt selbst erheben musst und welche Stelle in der Schweiz für Datenschutz und Ethik zuständig ist.
📌 Das Wichtigste im Überblick
- Empirische Sozialforschung prüft Annahmen über soziales Handeln an erhobenen Daten.
- Befragung, Beobachtung, Inhaltsanalyse und Experiment sind die vier Zugänge zu Daten.
- MOSAiCH läuft seit 2005 und wird von FORS koordiniert.
- SWISSUbase liefert Daten gratis, nötig ist eine SWITCH edu-ID.
- An kantonalen Hochschulen gilt kantonales Datenschutzrecht, nicht das Bundes-DSG.
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Was ist empirische Sozialforschung?
Empirische Sozialforschung ist jener Teil der Sozialwissenschaften, der seine Aussagen über das Zusammenleben von Menschen aus systematisch erhobenen Daten gewinnt statt aus Theorie allein. Zu Hause ist sie in der Soziologie, der Psychologie, der Politikwissenschaft, den Erziehungswissenschaften und der Kommunikationswissenschaft.
„Empirisch“ stammt über das lateinische empiricus vom altgriechischen empeiria, der durch Versuch und Umgang erworbenen Erfahrung. Dazu zählt alles, was sich zählen, messen, beobachten oder erfragen lässt. Eine Arbeit wird also nicht durch Zahlen empirisch, sondern dadurch, dass ihre Antwort aus Daten stammt statt aus einer Argumentationskette.
Genauso viel hängt am zweiten Wort. Systematisch bedeutet, dass Auswahl der Befragten, Wortlaut der Fragen, Erhebungszeitpunkt und Auswertungsregeln vorher feststehen und dokumentiert werden. Ein Gespräch am Stammtisch liefert ebenfalls Erfahrung, nur kann sie niemand nachprüfen. Genau darum geht es: um intersubjektive Nachprüfbarkeit. Der kritische Rationalismus spitzt das zu und verlangt, dass eine Annahme an der Wirklichkeit scheitern könnte.
Die Methodenberatung der Universität Zürich sortiert die Auswertungsverfahren nicht nach Beliebtheit, sondern nach ihren Voraussetzungen, also danach, welches Skalenniveau und welche Verteilung die Daten mitbringen müssen. Wer das früh klärt, muss später nicht zwischen Verfahren raten. Wie sich die empirische Sozialforschung zu ihrem Oberbegriff verhält, steht im Beitrag zur empirischen Forschung insgesamt.
Unser Literaturtipp: Michael Häder (2019): Empirische Sozialforschung. Eine Einführung. 4. Auflage, Springer VS, Wiesbaden, 530 Seiten (SpringerLink). Der gängige Einstieg im deutschsprachigen Raum und die vierte Auflage ist genau dort stark, wo ältere Lehrbücher aufhören: Sie wurde eigens um digitale Erhebungsmethoden, River Sampling, Forschungsethik und Datenschutz ergänzt.
Grundlagenforschung oder Anwendungsforschung: was passt zu deiner Arbeit?
Grundlagenforschung sucht allgemeine Zusammenhänge, Anwendungsforschung eine Antwort auf einen bestimmten Fall. Methodisch gehen beide gleich vor und unterscheiden sich nur im Ziel, für eine Bachelor- oder Masterarbeit hat der Unterschied aber sehr praktische Folgen: Er entscheidet, ob dein Vorhaben in ein Semester passt.
Nehmen wir ein Beispiel aus der Gemeindepolitik. Die Grundlagenfrage wäre, welche Faktoren die Stimmbeteiligung allgemein erklären. Die Anwendungsfrage wäre, warum in einer bestimmten Gemeinde die Beteiligung an kommunalen Abstimmungen seit fünf Jahren sinkt. Die zweite Frage ist die kleinere und für eine Abschlussarbeit fast immer die klügere.
| Forschungstyp | Was er erreichen will | Für eine Abschlussarbeit |
|---|---|---|
| Grundlagenforschung | allgemeine Erklärungen jenseits des Einzelfalls | meist zu aufwendig, weil kontrollierte Bedingungen nötig sind |
| Anwendungsforschung | eine belastbare Antwort auf ein konkretes Problem | gut geeignet, Zugang über Gemeinde, Verein oder Betrieb |
| Aktionsforschung | Veränderung im Feld, gemeinsam mit den Beteiligten | nur mit einer Betreuung, die dieses Vorgehen ausdrücklich trägt |
Bei der Aktionsforschung lohnt ein zweiter Blick, weil viele Ratgeber sie falsch einordnen. Häufig liest man, „Handlungsforschung“ sei bloss ein älteres Wort für anwendungsorientierte Forschung. Das stimmt nicht. Aktionsforschung, im Deutschen auch Handlungsforschung genannt, geht auf Kurt Lewin in den 1940er Jahren zurück und meint etwas Eigenes: Forschende und Beteiligte legen Problem und Ziel gemeinsam fest, danach greifen Eingriff und wissenschaftliche Begleitung spiralförmig ineinander (Spektrum, Lexikon der Psychologie). Wer die Begriffe gleichsetzt, verspricht im Exposé eine Beteiligung, die gar nicht geplant ist.
Empirische Sozialstudie: die sieben Schritte im Ablauf
Eine empirische Sozialstudie läuft in sieben Schritten ab, von der Forschungsfrage über Hypothesen, Operationalisierung und Stichprobe bis zu Erhebung, Auswertung und Veröffentlichung. Diese Reihenfolge ist keine Formsache, sondern der Grund dafür, dass später jemand nachvollziehen kann, wie dein Ergebnis zustande gekommen ist.
Wie viel Gewicht ein einzelner Schritt bekommt, hängt vom Thema ab. Eine standardisierte Onlinebefragung verbringt die meiste Zeit bei Schritt 3, eine Interviewstudie bei Schritt 6. Ausgelassen wird trotzdem keiner.
- Forschungsfrage und Untersuchungsziel. Was willst du genau wissen und welche Grenzen setzen dir Zeit, Feldzugang und Studienreglement? Der Beitrag zum empirischen Forschungsprozess nimmt diesen Schritt auseinander.
- Theorie und Hypothesen. Welche Erklärung liefert die Literatur bereits und wie wird daraus eine Aussage, die an deinen Daten scheitern kann?
- Operationalisierung. Wie machst du einen Begriff wie „soziale Unterstützung“ messbar? Ohne diesen Schritt passt keine Frage im Fragebogen zur Hypothese.
- Auswahl der Untersuchungseinheiten. Wen befragst du, wie viele und nach welchem Verfahren? Die Wege dorthin beschreibt der Beitrag zur Stichprobe.
- Pretest und Erhebung. Zuerst ein Probelauf mit wenigen Personen, dann die eigentliche Erhebung. Der Pretest kostet fast nichts und fällt trotzdem als Erstes dem Zeitplan zum Opfer.
- Aufbereitung und Auswertung. Codieren, bereinigen, transkribieren, danach rechnen oder interpretieren.
- Interpretation und Dissemination (= die Verbreitung der Ergebnisse). Was folgt aus den Zahlen oder Zitaten und wie kommt das Ergebnis zu anderen?
Eine ähnliche Abfolge trägt die Fachliteratur. Häder gliedert sein Lehrbuch nach Untersuchungsplanung, Auswahlverfahren, Erhebungsmethoden, Pretests, Aufbereitung und Auswertung sowie Dokumentation. Folgt dein Methodenkapitel dieser Reihe, steht die Struktur schon halb.
Welche Methoden gibt es in der empirischen Sozialforschung?
In der empirischen Sozialforschung führen vier Wege zu Daten: die Befragung, die Beobachtung, die Inhaltsanalyse und das Experiment. Die ersten drei sind Erhebungsmethoden, das Experiment ist die Anordnung, in der sie zum Einsatz kommen. Ob eine Untersuchung quantitativ oder qualitativ wird, entscheidet dabei vor allem der Grad der Standardisierung.
Welche davon passt, ergibt sich aus dem Gegenstand deiner Frage. Geht es um Einstellungen, führt kein Weg am Fragen vorbei. Geht es um tatsächliches Verhalten, ist Beobachtung meist ehrlicher, weil Menschen sich selbst schlecht einschätzen. Geht es um öffentliche Kommunikation, liegt das Material längst vor und wartet auf eine Inhaltsanalyse.
| Methode | Woran sie herankommt | Wann sie passt |
|---|---|---|
| Befragung | Einstellungen, Wissen, Selbstauskunft über Verhalten | bei Meinungen, Motiven und Bewertungen |
| Beobachtung | tatsächliches Verhalten in einer Situation | wenn Selbstauskunft unzuverlässig wäre |
| Inhaltsanalyse | Texte, Bilder, Beiträge, Akten, Untertitel | wenn das Material schon existiert |
| Experiment | Wirkung einer gezielt veränderten Bedingung | wenn du eine Ursache belegen willst |
Rund um die Befragung hält sich ein Fehler, der dich in der Verteidigung Punkte kostet: Befragung und Interview werden gleichgesetzt oder das Interview wird pauschal den qualitativen Methoden zugeschlagen. Beides ist unzutreffend. Die Befragung ist die Methode, das Interview nur ihre mündliche Form neben der schriftlichen, telefonischen und onlinebasierten. Quantitativ wird eine Befragung durch den Grad der Standardisierung: Ein Leitfadeninterview mit fünf Personen und eine Onlinebefragung mit 600 Personen sind beide Befragungen.
Trenne ausserdem Erhebung und Auswertung sauber. Die Methode, mit der du Daten gewinnst, und das Verfahren, mit dem du sie analysierst, sind zwei Entscheidungen. Welche Kombinationen üblich sind, zeigt der Beitrag zu qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden.
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Empirische Sozialforschung ohne eigene Erhebung
Eine empirische Arbeit braucht keine selbst erhobenen Daten, denn die Sekundäranalyse vorhandener Datensätze ist ein anerkanntes Vorgehen der empirischen Sozialforschung. In der Schweiz ist das für Studierende oft der schnellere Weg, weil die Rekrutierung einer brauchbaren Stichprobe länger dauert als die ganze Auswertung.
Die zentrale Adresse ist FORS, das Schweizer Kompetenzzentrum Sozialwissenschaften in Lausanne. FORS koordiniert MOSAiCH, die wiederkehrende Befragung zu Einstellungen und Werten, die seit 2005 läuft und seit 2018 jährlich erhoben wird, mit mindestens 1000 ausgewerteten Antworten je Welle (FORS, MOSAiCH). Beim FORS liegt ausserdem das Schweizer Haushalt-Panel, das dieselben Haushalte über viele Jahre begleitet.
Verteilt werden die Datensätze über SWISSUbase. Der Download ist gratis, verlangt aber eine SWITCH edu-ID, also genau jenes Hochschulkonto, das du als Studentin oder Student ohnehin hast. Einzelne Bestände sind zusätzlich genehmigungspflichtig, das steht jeweils beim Datensatz.
Empirisch heisst: Die Antwort kommt aus Daten. Nicht: Die Daten kommen von dir.
Die ehrliche Grenze der Sekundäranalyse liegt in der Passung. Ein fremder Datensatz beantwortet deine Frage nur, wenn jemand zufällig die passenden Merkmale erhoben hat. Deshalb läuft die Suche umgekehrt: Zuerst siehst du nach, welche Variablen vorhanden sind, danach schärfst du deine Fragestellung. Wie der empirische Teil in die Gliederung wandert, zeigt der Beitrag zur empirischen Bachelorarbeit.
💡 Tipp
Kläre die Passung, bevor du dein Thema anmeldest. Öffne auf SWISSUbase die Variablenliste der jüngsten MOSAiCH-Welle und suche darin zwei Begriffe aus deiner Fragestellung. Findest du beide, steht deine Datengrundlage.
Datenschutz und Forschungsethik: was vor der ersten Frage geklärt sein muss
Wer für eine Studie Menschen befragt oder beobachtet, bearbeitet Personendaten und braucht dafür eine Grundlage. Im Hochschulalltag ist das im Regelfall die freiwillige Einwilligung der teilnehmenden Person, eingeholt vor der ersten Frage.
Welches Gesetz dabei gilt, ist in der Schweiz die erste Frage und wird erstaunlich oft falsch beantwortet. Das eidgenössische Datenschutzgesetz erfasst private Verantwortliche und Bundesorgane. Die meisten Schweizer Universitäten sind aber kantonale Anstalten, für sie gilt das kantonale Datenschutzrecht und zuständig ist die kantonale Datenschutzbehörde, nicht der EDÖB. Die Linie ist in beiden Ebenen dieselbe, und am Bundesrecht lässt sie sich gut zeigen: Art. 31 DSG erlaubt das Bearbeiten von Personendaten für nicht personenbezogene Zwecke, insbesondere für Forschung, Planung oder Statistik, verlangt aber die Anonymisierung, sobald der Bearbeitungszweck das zulässt (DSG auf Fedlex). Die kantonalen Gesetze kennen eine Parallelbestimmung.
Was vor dem Start stehen sollte
Fünf Punkte decken eine studentische Erhebung ab, und alle fünf gehören in die Unterlagen, bevor die erste Einladung rausgeht. Jeder Punkt liefert dir nebenbei einen Satz fürs Methodenkapitel, der Aufwand zahlt sich also doppelt aus.
- Eine Einwilligung, die Zweck, Aufbewahrungsdauer und Widerruf benennt.
- Ein Datensparsamkeits-Check: Welche Frage brauchst du wirklich?
- Getrennte Aufbewahrung von Identifikationsmerkmalen und Antworten.
- Ein Löschzeitpunkt, der im Einwilligungstext steht.
- Die Rückfrage bei deiner Betreuung, welche Ethikkommission zuständig ist.
Ethikkommissionen in der Schweiz
Bei der Ethik ist die Schweiz zweistufig organisiert. Fällt ein Vorhaben unter das Humanforschungsgesetz, entscheidet die kantonale Ethikkommission. Rein sozialwissenschaftliche Befragungen fallen meist nicht darunter, dann ist die Kommission der eigenen Hochschule zuständig. Wer unsicher ist, kann bei der kantonalen Kommission eine Zuständigkeitsabklärung beantragen und erhält im Zweifel eine Nichtzuständigkeitserklärung, die sich gut in den Anhang legen lässt.
⚠️ Achtung
Ein wörtliches Interviewzitat im Anhang deiner Arbeit ist eine Veröffentlichung von Personendaten. Ohne Einwilligung, die genau diesen Punkt abdeckt, fehlt dir die Grundlage dafür. Nimm die Erlaubnis zur Zitierung deshalb gleich in den Einwilligungstext auf.
Welche Formulierungen in einen Einwilligungstext gehören, steht im Beitrag zum Datenschutz bei Umfragen. Dieser Abschnitt ordnet die Rechtslage ein und ersetzt keine Rechtsberatung.
Typische Fehler in der empirischen Sozialforschung
Die meisten Mängel in studentischen Arbeiten entstehen nicht beim Rechnen, sondern weit davor, bei Entscheidungen, die niemand festgehalten hat. Bemerkt werden sie erst, wenn die Daten vorliegen und nichts mehr zu ändern ist.
Vier Fehler tauchen dabei immer wieder auf. Alle vier sind vermeidbar und kosten vorher ein paar Stunden Nachdenken statt hinterher mehrere Wochen Reparatur.
Repräsentativität mit Stichprobengrösse verwechseln
Eine Umfrage wird nicht dadurch repräsentativ, dass viele Menschen mitmachen. Repräsentativität ist eine Eigenschaft des Auswahlverfahrens: Sie entsteht, wenn jede Person der Grundgesamtheit eine bekannte und von null verschiedene Chance hatte, in die Stichprobe zu kommen. 800 Antworten aus dem eigenen Freundeskreis sagen deshalb weniger aus als 300 aus einer Zufallsauswahl. Wie du das sauber formulierst, zeigt der Beitrag dazu, wann eine Umfrage repräsentativ ist.
Die Hypothese nach der Auswertung formulieren
Wer zuerst rechnet und danach die Hypothese passend macht, dreht die Forschungslogik um. Der Befund ist danach nicht mehr prüfbar, weil er aus denselben Daten stammt, die ihn stützen sollen. Halte deine Hypothesen deshalb vor der Erhebung schriftlich fest und lass sie stehen, auch wenn sie sich nicht bestätigen. Eine widerlegte Hypothese ist ein Ergebnis und kein Missgeschick.
Die Methode vor der Frage wählen
„Ich mache eine Umfrage“ ist keine Forschungsentscheidung, sondern eine Gewohnheit. Sinnvoll ist die umgekehrte Reihenfolge: erst die Frage, dann der Datentyp, der sie beantworten könnte, dann die Methode, die diesen Datentyp liefert. Wer bei der Methode beginnt, erhebt verlässlich Daten, die am Thema vorbeigehen, und bemerkt es beim Schreiben des Ergebniskapitels.
Den Pretest streichen
Der Pretest fällt dem Zeitplan am häufigsten zum Opfer und ist zugleich der einzige Schritt, den du nicht nachholen kannst. Fünf Personen aus der Zielgruppe, die den Fragebogen einmal laut durchgehen, finden verlässlich die missverständliche Frage, die doppelte Verneinung und die fehlende Antwortmöglichkeit. Nach dem Versand an 400 Personen ist daran nichts mehr zu ändern.
Fazit
Empirische Sozialforschung ist weniger eine Sammlung von Techniken als eine Kette von Entscheidungen, die du vorher triffst und hinterher begründest. Wähle also zuerst die Frage, dann die Art der Daten und erst zuletzt die Methode. Und sieh früh nach, ob die passenden Daten schon irgendwo liegen, denn eine saubere Sekundäranalyse schlägt jede schwache eigene Erhebung.
Wie es weitergeht
- Du willst den ganzen Rahmen verstehen? Empirische Forschung: Definition, Methoden, Leitfaden
- Der Aufbau deiner Untersuchung steht noch nicht? Forschungsdesign entwickeln
- Du bist unsicher, ob deine Studie beschreiben oder erklären soll? Explorativ, deskriptiv, explanativ, kausal
- Der empirische Teil soll in die Gliederung? Empirische Arbeit schreiben
- Die Daten liegen vor und du suchst das passende Verfahren? Auswertungsmethoden wählen
Du erhebst deine Daten doch selbst?
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